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11.12.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
Papst Benedikt: Die Schaffung des Kosmos und seine Entwicklungen sind letztlich vorausschauende Weisheit des Schöpfers.

Papst Benedikt XVI.:

Schöpfungslehre steht nichtim Gegensatz zur Wissenschaft

Vatikanstadt. Die Schöpfungslehre steht nach den Worten von Papst Benedikt XVI. nicht im Widerspruch zur empirischen Wissenschaft. "Die Feststellung, dass die Schaffung des Kosmos und seine Entwicklungen letztlich vorausschauende Weisheit des Schöpfers sind, bedeutet nicht, dass die Schöpfung nur mit dem Anfang der Geschichte der Welt und des Lebens zu tun hat", sagte er jetzt vor der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Das bedeute vielmehr, dass der Schöpfer diese Entwicklungen ständig weiter unterstütze.

Die Vollversammlung der Akademie stand unter dem Thema "Wissenschaftliche Einsicht in die Evolution des Universums und des Lebens". Das Gremium von Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen hat die Aufgabe, Papst und Vatikan wissenschaftlich zu beraten.

Thema von großer Aktualität

Das Thema sei von großer Aktualität, da viele Menschen über die Ursprünge des Seins und über die Bedeutung der Geschichte des Menschen wie des Universums nachdächten, sagte der Papst. In dem Zusammenhang stelle sich die Frage nach der Beziehung von wissenschaftlicher Deutung der Welt und Deutung auf den Grundlagen der Offenbarung.

"Wissenschaftliche Wahrheit ist selbst Teil der göttlichen Wahrheit und kann so der Philosophie und Theologie zu einem besseren Verständnis der menschlichen Person und der göttlichen Offenbarung über den Menschen helfen", sagte der Papst. Für diese gegenseitige Bereicherung bei der Suche nach der Wahrheit und dem Wohlergehen der Menschheit sei er zutiefst dankbar, so Benedikt XVI.

Die Schöpfung als geordneter Kosmos

Die Natur sei wie ein Buch, das Gott schreibe, erläuterte der Papst unter Hinweis auf Galileo Galilei. Daher ähnele die Schöpfung letztlich einem geordneten Kosmos und weniger einem Chaos. Man könne trotz chaotischer und zerstörerischer Elemente eine Ordnung lesen, eine "Mathematik" erschließen. An den Beratungen der Päpstlichen Akademie nahm auch der britische Wissenschaftler Stephen Hawking teil.

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH,
03.11.2008 / Foto: Archiv

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