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Seite: Fragen + Glauben
30.05.2016
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Schwangerschaft

"Dicke Schwangerenbäuche werfen ganzjährig einen ein ganz besonderes Ereignis verheißenden Schatten voraus: Ein Kind kündigt sich an!"

Bibelarbeit zu Jes 9,1-6

Du erregst lauten Jubel

– Gottes Neuanfang

1. O mein Gott, schwanger! - Geburtsemotionen mal so, mal so

Dicke Schwangerenbäuche werfen nicht nur im Hochsommer einen Schatten – dicke Schwangerenbäuche werfen ganzjährig einen ein ganz besonderes Ereignis verheißenden Schatten voraus: Ein Kind kündigt sich an! Ob Junge oder Mädchen – ein neues Leben wächst im Bauch der Mutter heran. Und dieses Heranwachsen kann von ganz unterschiedlichen Gefühlen begleitet sein, ebenso wie die Entdeckung und Enthüllung der Schwangerschaft zu Beginn: Freude, Jubel, Glück - "O mein Gott, (endlich) schwanger!" Oder Erschrecken bis hin zu Entsetzen und Sorgen - "O mein Gott, (schon wieder/gerade jetzt) schwanger!"

Und diese höchst unterschiedliche emotionale "Großwetterlage" kann sich durch die Schwangerschaft ziehen, bis das Kind eines Tages das Licht der Welt erblickt und mit einem ersten Schrei in die weltliche Existenz eintritt. Dabei kann diese Geburt früh-/vorzeitig die werdenden Eltern überraschen oder das Kind lässt die sehnsuchtsvollen Erzeuger länger auf sich warten. Manch ein Kind kommt auch auf den angekündigten Tag genau. Das mögliche Gefühlsspektrum ist bereits bekannt: Freude, Jubel, Glück - oder Erschrecken, Sorgen, Befürchtungen. Werden auch vermutlich in den meisten Fällen - natürlich besonders dann, wenn die werdenden Eltern sich seit längerer Zeit ein Kind wünschen - angesichts des neuen, so kleinen, so verletzlichen, liebenswerten und liebesbedürftigen Lebens positive Gefühle überwiegen, so sind doch auch Sorgen, Nöte, Ängste, Unsicherheiten, Befürchtungen nicht immer einfach so vom Tisch zu wischen – mit Blick auf eine möglicherweise ungewisse und (finanziell) ungesicherte Zukunft, mit Blick auf die herrschenden (gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen) Zustände auf dieser Welt.

Geburtsnachrichten können somit zu ganz unterschiedlichen Gefühlen führen. Entsprechend vielfältig ist das mögliche Spektrum der mit einer Geburt verknüpften Zukunftsbilder: Mit einem neugeborenen Kind können ganz viele Hoffnungen und positive Erwartungen verbunden sein, aber auch Sorgen und Ängste können damit einhergehen. Was wird aus dem Kind wohl mal werden?! Stolze und glückliche Eltern können besorgten und sorgenvollen Eltern begegnen – manchmal in ein und derselben Person!

2. O mein Gott, schwanger! - Der Verknüpfung von Gott und Geburt biblisch auf der Spur

Dabei wird uns, ob freudig-glücklich oder erschreckt-entsetzt, der Ausruf "O mein Gott!" vermutlich eher unbewusst über die Lippen kommen, ohne dass wir mit einer direkten Beteiligung einer überweltlich-transzendenten Person namens Gott beim Zeugungs- und Geburtsgeschehen rechnen. Für die Zeugung eines Kindes braucht es schließlich, so lehrt es uns zumindest der Biologieunterricht, nur eine Frau und einen Mann, das genügt! Rein biologisch betrachtet mag dies auf einen ersten oberflächlichen Blick stimmen, doch wenn man theologisch und biblisch und damit etwas tiefergehender und genauer hinsieht, dann steckt in dem Ausruf "O mein Gott, schwanger!" mehr Wahrheit, als zunächst vermutet.

Es ist nämlich biblische Überzeugung, dass Gott der Schöpfer allen Lebens und damit natürlich auch des menschlichen Lebens ist (Gen 1f.) und sich in der Folge alles Leben Gottes schöpferischem Wirken verdankt. Gott gibt den Lebensatem (Gen 2,7; Ps 104,30), Gott kann ihn auch wieder nehmen (Gen 6,3; Ps 104,29). Entsprechend ist jede Schwangerschaft und jede Geburt, sprich jede Lebensweitergabe, ein Geheimnis, das ohne das Mitwirken Gottes nicht vorstellbar ist. Ganz in diesem Sinne lautet eine jüdisch-rabbinische Überzeugung: "Drei Partner sind es bei (der Erschaffung des) Menschen: der Heilige, gepriesen sei er, sein Vater und seine Mutter" (bNid 31a, babylonischer Talmud, Traktat "Nidda"). Das hat nichts mit einer geschlechtlichen Vereinigung eines Gottes mit einer menschlichen Frau zu tun, wie sie in den hellenistischen Göttermythen vielfältig erzählt wird. Biblisch ist dies grundsätzlich anders konzipiert: Ohne Gott als den Urgrund allen Lebens ist neues Leben in der Vereinigung zweier Menschen nicht möglich!

Blickt man vor diesem Hintergrund auf die biblischen Überlieferungen, dann finden sich hier zahlreiche Belege für die Verknüpfung von Gott und Geburt: Der entscheidende Sohn Abrahams als sein Nachkomme, Isaak, wird diesem von den göttlichen Boten verheißen – und das gegen alle menschliche Skepsis (Gen 18,1-16). Ganz ähnlich verhält es sich neutestamentlich mit Johannes dem Täufer (Lk 1). Gott wird grundsätzlich eine "geburtsregulierende" Kompetenz zugetraut (Gen 20,18; 1 Sam 1,5f.; Jes 66,9), was auch im "Geburtswettstreit" zwischen Jakobs beiden Frauen Rahel und Lea eine Rolle spielt: Erst unterstützt Gott Lea gegen Rahel (Gen 29,31), dann ist Gott mit Rahel (Gen 30,22). Entsprechend ist frau mit ihrem Kinderwunsch bei Gott an der richtigen Stelle, wie z. B. Hanna erfährt (1 Sam 1f.). Auch Ruts ersehnter Sohn wird mit Gott in Verbindung gebracht (Rut 4,13-17). Und immer wieder werden biblisch die mit den jeweiligen Kindern verbundenen Zukunftshoffnungen und Erwartungen in der Namensgebung zum Ausdruck gebracht (z. B. Rut 4,17: Obed = "Knecht/Diener", dient Noomi und Rut als Zukunftssicherung; vgl. Gen 29f.).

3. Alle Jahre wieder … - Kinder als Hoffnungsträger (Jes 7; Jes 9; Jes 11)

Ein Teil der biblischen Zukunftsbilder, die das heilvolle Handeln Gottes ausmalen, sind somit eng mit der Geburt eines Kindes verbunden bzw. in der Geburt des Kindes kulminiert das heilvolle Handeln Gottes. Die Hoffnung findet in der Geburt ihren konkreten Ausdruck. Diese Überlegung, noch dazu in Verbindung mit dem Stichwort "Alle Jahre wieder …", lässt v. a. christliche Leserinnen und Leser – aber wohl nicht nur diese - aufhorchen und als Erstes vermutlich an das "Kind in der Krippe", an den neugeborenen Jesus denken. Doch lenkt bereits die Geburtsgeschichte Jesu nach Matthäus (Mt 1,18-25) den Blick ins Alte Testament, in das Buch des Propheten Jesaja, da in Mt 1,23 die Stelle Jes 7,14 zitiert wird. Und damit wären wir zunächst einmal weg von Jesus  und mittendrin in einer Trias aus verheißungsvollen Jesaja-Stellen, die durch eine entsprechende Geburtsankündigung charakterisiert sind.

Dreimal wird in Jesaja das heilvolle Handeln Gottes nämlich in Verbindung mit einer Geburt gebracht: In Jes 7,13-15 findet sich die "berühmte" (und/weil von Mt direkt auf die Geburt Jesu bezogene) Immanuel-Stelle, wobei das Kind einen sprechenden Namen für die mit ihm verbundenen Heilshoffnungen bekommt: Immanuel = "Gott mit uns". In Jes 9,1-6 werden Jubel und Befreiung u. a. mit der Geburt eines außergewöhnlichen Kindes bzw. Herrschers begründet. Und in Jes 11,1-16 wurzelt die paradiesische Zukunftsvision im "Reis" aus dem "Baumstumpf  Isais". Dreimal sind Kinder die zukünftigen Hoffnungsträger. In welchem Verhältnis die einzelnen Stellen dabei zueinander stehen, ist in der exegetischen Forschung umstritten; plausibel erscheint, dass die Stellen zusammen gehören, aufeinander aufbauen und sich jeweils fortsetzen.

Dass christliche Leserinnen und Leser bei der Lektüre der gerade genannten Jesaja-Stellen unabhängig vom Stichwort "Alle Jahre wieder …" tendenziell das Jesuskind vor Augen haben dürften, liegt an den liturgischen Einsatzorten der Jesaja-Passagen in der Advents- und Weihnachtszeit: Alle Jahre wieder wird Jes 9,1-6 an Weihnachten in der Heiligen Nacht gelesen; und alle drei Jahre wieder, nämlich im Lesejahr A (läuft aktuell 2011), werden Jes 11,1-10 am 2. Adventssonntag (sowie jährlich am Dienstag der 1. Adventswoche) und Jes 7,10-14 am 4. Adventssonntag (sowie jährlich am 20.12.) zu Gehör gebracht. Von der Leseordnung wird die Kombination der in Jes 7.9.11 verheißenen und mit Verheißungen beladenen Kinder mit Jesus somit mehr als forciert. Davon wollen wir uns für diese Bibelarbeit - zumindest vorübergehend - freimachen und Jes 9,1-6 für sich unter die Lupe nehmen.

4. "Denn ein Kind ist uns geboren …" (Jes 9,5) - Gottes Neuanfang nach Jes 9,1-6

4.1. Die Basis: Der Text - Jes 9,1-6

Hier zunächst der Text in der Übersetzung der Zürcher Bibel:

1 Das Volk, das in der Finsternis geht, hat ein großes Licht gesehen,
die im Land tiefsten Dunkels leben, über ihnen ist ein Licht aufgestrahlt.
2 Du hast die Nation zahlreich werden lassen,
hast die Freude für sie groß gemacht.
Sie haben sich vor dir gefreut,
wie man sich freut in der Erntezeit,
wie man jubelt, wenn man Beute verteilt.
 3 Denn das Joch, das auf ihnen lastet,
und den Stab auf ihrer Schulter,
den Stock dessen, der sie treibt,
hast du zerschmettert wie am Tag Midians.
 4 Denn jeder Stiefel, der dröhnend aufstampft,
und der Mantel, der im Blut geschleift ist,
der wird brennen,
wird ein Fraß des Feuers sein.
 5 Denn ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns gegeben,
und auf seine Schulter ist die Herrschaft gekommen.
Und er hat ihm seinen Namen gegeben:
Wunderbarer Ratgeber,
Heldengott,
Vater für alle Zeit,
Friedensfürst.
 6 Die Herrschaft wird größer und größer,
und der Friede ist grenzenlos auf dem Thron Davids und in seinem Königreich;
er gründet es fest
und stützt es durch Recht und durch Gerechtigkeit,
von nun an für immer.
Dies vollbringt der Eifer des HERRN der Heerscharen.

4.2. Ein erster Blick: Erste Beobachtungen - Gliederung und Komposition

Das prophetische Danklied Jes 9,1-6 mutet direkt auf einen ersten Blick hymnisch und poetisch an. Bereits im ersten Vers begegnet uns mit einem parallelismus membrorum eine literarische Stilfigur der hebräischen Poesie (v. a. in den Psalmen sowie in der Weisheitsliteratur insgesamt zu finden): Die beiden Verszeilen sind parallel aufgebaut und sagen inhaltlich das Gleiche aus (synonymer parallelismus membrorum), wodurch die Aussage insgesamt verstärkt wird (es ist somit nicht von zwei Gruppen, sondern von einer die Rede). Ob es sich dabei um eine Heilsaussage (das Heil ist bereits erfahrene Wirklichkeit) oder um eine Heilsansage (das Heil wird angekündigt) handelt, hängt davon ab, wie die begegnenden Verbformen (Perfekt) verstanden werden: Vermutlich haben wir es mit perfecta prophetica (= prophetische Perfektformen) zu tun - Zukünftiges wird als Vergangenes beschrieben und dadurch wird den ausgedrückten Hoffnungen ein besonders großer Nachdruck verliehen.

Auch im weiteren Verlauf des Textes lassen sich verhältnismäßig eindeutig und klar Kompositionsstrukturen erkennen, die für die Gliederung des Textes fruchtbar gemacht werden können: V. 2 bringt, ebenfalls im An-/Aussagemodus, zunächst zwei zusammenhängende positive Aktionen eines "du", das von V. 6 her als "Herr der Heerscharen" identifiziert werden kann. Anschließend wird von einer Freude erzählt, die wiederum durch zwei Vergleiche ("wie") näher konkretisiert wird.

Mit V. 3 setzt ein begründender Gedankengang ein ("denn"), der sich in V. 4 ("denn") fortsetzt und in V. 5 ("denn" - hier aber etwas anders akzentuiert) zu seinem Höhepunkt und Abschluss kommt. V. 3 beinhaltet drei Elemente (Joch, Stab, Stock – jeweils näherbestimmt), V. 4 zwei (Stiefel, Mantel - jeweils durch einen Relativsatz näherbestimmt). V. 3 und 4 verbindet, dass das Heil von V. 1f. jeweils "negativ" begründet wird: Joch, Stab, Stock, Stiefel, Mantel sind nicht mehr und verursachen somit keine Unterdrückung, Bedrohung, Gefährdung … mehr (Joch, Stab, Stock = zerschmettert; Stiefel, Mantel = verbrannt).

V. 5 führt die Begründung für das an-/ausgesagte Heil kulminierend zu Ende, nun in positiver Akzentuierung und unter erneuter Verwendung eines parallelismus membrorum: Ein Kind = Sohn ist geboren/gegeben! Hier fällt nun auf, dass erst- und einmalig ein "wir" spricht ("uns"), bevor in V. 6 anknüpfend an die "Ehrennamen" von V. 5 die "Karriere" des Kindes (Herrschaft wächst, grenzenloser Friede, fester Grund, ewige Stütze durch Recht und Gerechtigkeit) kurz beschrieben und abschließend auf das Wirken Gottes ("Eifer") zurückgeführt wird.

Als Gliederung sei somit folgende vorgeschlagen:
V. 1f. Heilsansage bzw. Heilsaussage
V. 3f. Begründung/Entfaltung Teil 1 (negativ)
V. 5f. Begründung/Entfaltung Teil 2 (positiv) = Höhepunkt

4.3. Ein zweiter Blick: Sie, du, wir, er ­- Akteure, Interaktionen und Perspektiven

Was neben der literarisch-poetischen Qualität des Textes auch meist auf einen ersten Blick bemerkt wird, sind die auffallenden Perspektivwechsel hinsichtlich der vorkommenden Personen. Eigentlich treten, wenn man den, der mit dem Stock treibt (V. 3), einmal außen vor lässt, nur drei Größen auf (Volk – Gott - Kind), aber diese werden ungewöhnlich unterschiedlich in den Blick genommen: Gott wird zunächst als "du" angesprochen (V. 2f.), abschließend kommt Gott aber als "er" vor (V. 5f.). Das Volk tritt zunächst in der 3. Ps. (Singular und Plural) auf (V. 1-3), in V. 5 dürfte es selbst als "wir" zu Wort kommen. Vom Kind ist immer in der dritten Person die Rede (V. 5, evtl. auch V. 6). Während somit in den ersten beiden Gliederungsteilen (V. 1-3.4) eine Außenperspektive auf das Volk ("es", "sie") in Kombination mit einer persönlichen Anrede Gottes ("du") begegnet, liegt im dritten Gliederungsteil (V. 5f.) eine Innenperspektive des Volkes ("uns", "wir") bei gleichzeitiger Rede von Gott in der dritten Person ("er") vor. V. 4 bildet eine Art Scharnier, da hier überhaupt keine Person vorkommt.

Dieser Befund kann unterschiedliche exegetische Konsequenzen nach sich ziehen: Es könnte beispielsweise versucht werden, diese Beobachtungen "diachron" hinsichtlich einer möglichen Wachstumsgeschichte des Textes auszuwerten und mit ihrer Hilfe unterschiedliche Schichten des Textes zu identifizieren. Hier ist allerdings kein konsensfähiges Resultat in Sicht. Vor diesem Hintergrund sei eine "synchrone" Lösung auf der Grundlage des vorliegenden Textes vorgeschlagen: Der Text setzt zwei unterschiedliche Sprecherpositionen/-perspektiven voraus und beinhaltet somit zwischen V. 4 und 5 einen "Kameraschwenk": Erst befinden wir uns auf Augenhöhe mit Gott ("du") und blicken von oben etwas distanzierter auf das Ergehen des Volkes ("es", "sie"); dann springen wir bei der entscheidenden Heilsbegründung unmittelbar mitten in das Volk hinein ("uns", "wir"), wobei die Distanz zu Gott etwas größer wird ("er").

Dadurch wird zum einen das Heilserfahrnis auch für spätere Generationen im je eigenen Leben aktualisierbar ("uns", "wir") - auch wir werden mit hineingenommen in dieses Geschehnis! Zum anderen bekommen die beiden Großpassagen einen unterschiedlichen Akzent: V. 1-4 sind in Form einer (an Gott gerichteten) Akklamation gehalten; V. 5f. sind ein (an die Mitmenschen) gerichtetes Bekenntnis (Geburtsnachricht/-orakel), das die Großtaten Gottes auf Erden preist.

4.4. Ein dritter Blick: Freudenbilder - Einige inhaltliche Schlaglichter

Und worin besteht das erfahrene oder erhoffte oder verheißene Heil nun genau? Welche Heils- und Freudenbilder werden gemalt, was wird aus dem Traditionsschatz der Bibel aufgerufen?

In V. 1 wird mit den Entgegensetzungen "Gehen in Finsternis (ḥoschæch) - Sehen eines großen Lichtes (᾽ôr gādôl)" und "Leben im Land tiefsten Dunkels - Aufstrahlen eines Lichtes (᾽ôr)" die Urspannung zwischen Licht und Finsternis (Finsternis wird meist mit Todesnähe assoziiert), zwischen Helligkeit und Dunkelheit ins Spiel gebracht und damit gleichzeitig an die Schöpfungstätigkeit Gottes erinnert: Wie Gott in Gen 1,1-5 das Licht (᾽ôr) inmitten der chaotischen Finsternis (ḥoschæch) erschafft und von dieser trennt, so gibt es nun auch für das unter Finsternis leidende Volk Hoffnung, und zwar nicht nur ein Licht am Ende des Tunnels, sondern ein spontan und hell aufstrahlendes Licht. Die biblischen Zukunftsbilder greifen somit zurück auf verheißungsvolle Hoffnungsbilder, die auf Gottes heilschaffendem Wirken beruhen. Gott hat im Urbeginn das Chaos in seine Schranken gewiesen und Leben ermöglicht, und diese Lebensmächtigkeit Gottes kann sich jeden Tag Bahn brechen. Und so kann, auch wenn Jes 9,1 die Ursache des aufstrahlenden Lichtes nicht explizit nennt, vom traditionsgeschichtlichen Schöpfungshintergrund her doch eindeutig Gott als Grund ausgemacht werden – wie Gott ja auch in V. 2 direkt als "du" angesprochen wird.

Das Heil wird in besagtem V. 2 weiter entfaltet, und erneut sind biblische Untertöne mitzuhören: Die Vermehrung (Grundverbform: rbh) des Volkes (gôj) kann zum einen wieder an die Schöpfung und hier besonders an den Segen Gottes inkl. Mehrungsauftrag erinnern (Gen 1,22.28; 9,1.7 – jeweils Grundverbform: rbh). Außerdem kann einem Abraham in den Sinn kommen, dem Gott in Gen 12,2 verheißt, ihn zu einem großen Volk (gôj gādôl) zu machen. Gott steht zu seinen Verheißungen. Doch während das Vermehren (Grundverbform: rbh) des Volkes in Ägypten (Ex 1,7) angesichts seiner die Ägypter bedrohenden Menge/Größe (rab; Ex 1,9) zu Unterdrückung, Sklaverei und harter Fronarbeit führt (Ex 1,10-14) - bis hin zum Befehl der Kindstötung (Ex 1,15-22) -, ist nun die gegenteilige Folge zu konstatieren: Große Freude bricht aus (Jes 9,2). Und zwar nicht nur irgendeine Freude, sondern Freude, die der "Erntefreude" nach harter Arbeit sowie der "Beutefreude" nach hartem Kampf vergleichbar ist. Beides wird in der biblischen Tradition auf Gott und Gottes Wirken zurückgeführt: Die Früchte der Erde sind Gottes Geschenk an die Menschen, sodass diese Gott in Dankbarkeit und Freude einen Teil zurückgeben (Ex 23,16; 34,22; Num 28,26; Dtn 16,16f.; vgl. zur Erntefreude Ps 4,8; 65,10-14; 126,5f.). Der Sieg im Kampf kann ebenfalls mit Gottes Unterstützung errungen sein; Gott schenkt den Sieg. Eine faire Aufteilung der Beute tut auf jeden Fall Not (Jos 22,8; zur Beutefreude und Beuteverteilung vgl. Ps 68,13; 119,162; Jes 33,23), wobei auch Gott sein Teil abbekommt (Num 31,25-54).

Doch warum herrscht so großer Jubel? Zum Ersten, weil Gott das lastende Joch, den Stab auf der Schulter sowie den antreibenden Stock zerschmettert hat. Gott alleine siegt und befreit machtvoll aus Unterdrückung, Fremdherrschaft, Sklaverei, wie zu den Zeiten des Richters Gideon, als eine kleine Schar mit Gottes Hilfe einen zahlenmäßig übermächtigen Feind besiegte (Ri 6f.). Diese Reminiszenz verbirgt sich hinter der Chiffre "Tag Midians". Zum Zweiten, weil die Kriegsinsignien der Unterdrücker und Fremdherrscher, dröhnender Soldatenstiefel und bluttriefender Soldatenmantel, nicht mehr Angst und Schrecken verbreiten, sondern in Flammen aufgehen.

Zum Dritten, und damit werden Freude und Jubel nun positiv fundiert, sind nicht nur die Unterdrückungs- und Zwangswerkzeuge verschwunden, sondern ein Hoffnungsträger erblickt das Licht der Welt: Ein Sohn ist uns geboren! Und während früher die Schulter den Stab zu ertragen hatte (V. 3), trägt dieses Kind nun auf seiner Schulter die Herrschaft (V. 5). Die Thronnamen, die ihm verliehen werden und die an ägyptische Inthronisationsrituale erinnern, rücken diesen neugeborenen Herrscher ganz eng an Gott heran und machen dadurch deutlich, wie sehr diese Herrschaft eine von Gott verliehene und grundgelegte ist. Die ersten drei Namen (wunderbarer Ratgeber, Heldengott, Vater für alle Zeit) sind strenggenommen göttliche Ehrentitel, erst der "Friedensfürst" ist für einen menschlichen Herrscher angemessen. Diese verheißene Herrschaft wird nicht nur wachsen, sondern auch grenzenlosen Frieden mit sich bringen - Recht und Gerechtigkeit sind ein fruchtbarer Boden, was schon König David weiß (2 Sam 8,15; vgl. bzgl. Salomo 1 Kön 10,9). Auch Gott liebt diese "Werte" (Ps 33,5; Spr 21,3) und thront geradezu auf ihnen (Ps 89,15; 97,2). Der fulminante Schlussakzent in V. 6 bringt dann noch einmal unmissverständlich auf den Punkt, wer für das gezeichnete Zukunftsbild eintritt: Der Eifer des Herrn der Heerscharen ist am Werk!

5. Alle Jahre wieder … - Zukunftsbilder von bleibender Relevanz und Aktualität

Fragt man, in welcher zeitgeschichtlichen Situation derartige wie die in Jes 9,1-6 begegnenden Zukunftsbilder von Befreiung entworfen werden, dann ist man für den Propheten Jesaja selbst auf ein ziemlich dunkles Kapitel in der Geschichte des Volkes Israel verwiesen (vgl. die Dunkelheitsmetaphorik in Jes 9,1): Jesaja wirkte in der zweiten Hälfte des 8. Jh. v. Chr., als die Assyrer von Norden her das israelitische Volk bedrohten, was 722 v. Chr. im Untergang des Nordreichs Israel mit anschließender Fremdbeherrschung sowie 701 v. Chr. in der (schlussendlich nicht erfolgreichen) Belagerung Jerusalem durch Sanherib gipfelte. Konkret wird die Immanuel-Verheißung in Jes 7,1-17 in den Tagen des Königs Ahas von Juda (734-728 v. Chr.), des Königs Pekach von Israel (740-731 v. Chr.) sowie des Königs Rezin von Damaskus (740-730 v. Chr.) angesiedelt, als der syrisch-ephraimitische Krieg vor der Tür stand und die Zukunft alles andere als rosig aussah. Die Bedrohung war konkret und ernst. Doch in alle Bedrohung, in alle Angst und in alle Sorgen hinein wird die Geburt des "Immanuel" verheißen, der den Beistand und die Unterstützung Gottes leibhaftig verkörpert. Ein Kind als Hoffnungsträger und als Zeichen mit einer konkreten irdischen Perspektive.

Jes 9,1-6 scheint dann nach der Eroberung des Nordreiches Israel 722 v. Chr., nachdem der Norden zu einer assyrischen Provinz gemacht worden war (vgl. Jes 8,23), die Hoffnung erneuern und stärken zu wollen – trotz der geschichtlichen Entwicklungen, die die Lage für das Volk Israel eher noch bedrohlicher werden ließen. In dieser Situation reicht gewissermaßen die einfache Geburt eines Hoffnungsträgers als Zeichen nicht mehr aus, jetzt ist Befreiung konkret bitter nötig. Und genau dies findet sich in Jes 9,1-6: Gott zerschmettert die Fremdherrschaft und befreit auf diese Weise; eine von Recht und Gerechtigkeit gestützte Herrschaft wird aufgerichtet. Immer noch ist grundsätzlich eine irdische Perspektive zu erkennen, doch wird diese bereits gesprengt und die Herrschaft universalisiert: Der Friede ist grenzenlos; die Herrschaft steht "für immer". In dem Maße, in dem der Druck und die Not wachsen, werden auch die Zukunftsbilder in kräftigeren und bunteren Farben ausgemalt.

Zu einem gewissen Abschluss innerhalb des Jesaja-Buches kommt dieser Prozess dann in Jes 11, wo eine zukünftige idealtypisch gezeichnete Herrschergestalt verheißen wird, die geradezu paradiesische Verhältnisse inkl. Tierfrieden schaffen wird. Nun hat das Zukunftsbild die irdischen Grenzen bereits eindeutig hinter sich gelassen, wir treten ein in einen paradiesisch anmutenden Zukunftsraum. Jetzt wird der vielleicht/vermutlich gegenwärtig erfahrenen Not das Äußerste entgegengesetzt – die Hoffnung stirbt nicht, sondern sie wächst mit den Anfechtungen und Herausforderungen!

Das dürfte auch der Grund sein, warum gerade Passagen wie Jes 9,1-6 (im Verbund mit Jes 7 und 11) so wirkmächtig durch alle Zeiten gewesen sind. Die jesajanischen Zukunftsvisionen sind durch alle Zeiten aktuell: Was zeitgeschichtlich vermutlich im 8. Jh. v. Chr. zu verorten ist, kann sowohl in der Erinnerung mit der Zeit der Knechtschaft in Ägypten verbunden werden, als auch in Zeiten der Bedrohung und Bedrängnis durch Babylonier (6. Jh. v. Chr.), Griechen und Seleukiden (2. Jh. v. Chr.), Römer (ab 1. Jh. v. Chr.) … für die je eigenen Sorgen, Nöte und Probleme aktualisiert werden. So ist ja schon die Reihe Jes 7 - 9 - 11 entstehungsgeschichtlich zu verstehen. Und vor diesem Hintergrund ist auch Mt 1,23 zu verstehen: In Zeiten der Bedrängnis durch die Römer, in Zeiten der Besatzung und ausbeutenden Fremdherrschaft im 1. Jh. n. Chr. in Palästina werden in das neugeborene Kind Jesus Hoffnungen auf eine bessere Zukunft projiziert. Jesus ist, so die artikulierte Glaubensüberzeugung, der "Immanuel", das fleischgewordene Zeichen für Gottes bleibenden Beistand. Und hierin gehört auch Jes 9,1-6 als Lesung der Heiligen Nacht: Dadurch wird in der jährlichen Feier des Weihnachtsfestes eine Hoffnung auf ein von Gott geschenktes Zukunftsbild erneuert und aktualisiert, die für Christen untrennbar mit diesem Jesuskind verbunden ist. Und im Kleinen ist jedes neue Leben auf dieser Erde ein Hoffnungsträger - für die Menschen um das Kind herum und manchmal eben auch über diesen engeren Kreis hinaus!

6. O mein Gott, ein Kind! - Auf die Perspektive kommt es an

Doch sind, wie eingangs (1.) festgehalten worden ist, die Emotionen rund um Schwangerschaft und Geburt vielfältig und nicht immer rein positiv. Jubel, Freude und Glück können manchmal stark von Sorgen, Nöten und Befürchtungen überlagert werden. Dies kann zum einen an der jeweiligen Ausgangssituation liegen, in die ein Kind hineingeboren wird. Und dies hat zum anderen ganz entscheidend damit zu tun, wie und mit welcher Haltung in die Zukunft geblickt wird. Wenn ich die tiefschwarze Brille des Pessimismus aufsetze, dann kann ich es eigentlich guten Gewissens gar nicht verantworten, Leben weiterzugeben. Dann kann eine geradezu resignative apokalyptische Endzeitstimmung aufkommen: "… Es kommen Tage, an denen sie sagen werden: Selig die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht gebaren, und die Brüste, die nicht nährten" (Lk 23,29; vgl. Jes 54,1).

Wenn ich jedoch - ohne alles rosarot färben zu wollen – mit einem gesunden Optimismus in die Zukunft blicke, dann brauche ich mich nicht der Verzweiflung hinzugeben. Dann kann ich mich – trotz einer vielleicht belastenden Ausgangslage - freuen angesichts der Geburt eines Hoffnungsträgers. Jes 9,1-6 lädt dazu auf jeden Fall auch heute ein - und das nicht nur an Weihnachten - und macht klar, auf welcher Basis der Jubel erfolgt: Auf Gott ist Verlass; wer sich auf den Eifer Gottes verlässt, ist nicht verlassen; wer auf Gott vertraut, wird nicht enttäuscht!

7. Bausteine für eine Bibelarbeit

Sammlung zum Einstieg
Nach der Begrüßung wird als Erstes ein Bild von einem neugeborenen Kind an die Wand projiziert (OHP oder Beamer) und/oder an alle TN ausgeteilt. An einer Flipchart/Tafel werden erste Assoziationen zu den beiden Stichwörtern "Hoffnungen" und "Befürchtungen" - in Beziehung auf das neue Leben - gesammelt. Abschließend kann im Plenum kurz über die Resultate gesprochen und festgehalten werden, welche Seite die Oberhand gewonnen hat (und vielleicht auch warum).

Zum Einstieg eignet sich das Lied "Sei willkommen" von Gerhard Schöne (Album "Menschenskind" 1985/1995, DSB/Buschfunk), in dem das neugeborene Leben mit Blick auf ganz unterschiedliche Lebenswege besungen wird.

Arbeit mit dem Text, Teil 1: Dunkel und Licht
Anschließend wird der Text Jes 9,1-6 einmal laut vorgelesen. Alle TN sollten den Text schriftlich vor sich haben. Auf der Flipchart/Tafel wird unter den Stichwörtern "Licht" und "Dunkel" der Text V. 1-4 auf der Basis gemeinsamer Überlegungen zerlegt angeschrieben (die TN können ihre Texte entsprechend mit zwei Farben, einmal hell, einmal dunkel, markieren). Vorschlag:

Dunkel

Licht

1 Das Volk, das in der Finsternis geht,

hat ein großes Licht gesehen,

die im Land tiefsten Dunkels leben,

über ihnen ist ein Licht aufgestrahlt.

2 Du hast die Nation zahlreich werden lassen,

hast die Freude für sie groß gemacht.

Sie haben sich vor dir gefreut,

wie man sich freut in der Erntezeit,

wie man jubelt, wenn man Beute verteilt.

3 Denn das Joch, das auf ihnen lastet,

und den Stab auf ihrer Schulter,

den Stock dessen, der sie treibt,

hast du zerschmettert wie am Tag Midians.

4 Denn jeder Stiefel, der dröhnend aufstampft,

und der Mantel, der im Blut geschleift ist,

der wird brennen,

wird ein Fraß des Feuers sein.

Nun sind die TN eingeladen, die beiden Seiten "Dunkel" und "Licht" für sich konkret zu füllen, z. B.: Was bedeutet das "Gehen in Finsternis" für mich gerade? Worin besteht für mich das "Leben im tiefsten Dunkel"? Wo und wie strahlt mir ein "Licht" auf? Worüber freue ich mich gerade sehr? Welches "Joch" lastet auf meiner Schulter? Welcher "Stock" treibt mich an? Wo erfahre ich Befreiung von Belastungen und Zwängen? Inwiefern spielt Gott als "Lichtgeber" und "Befreier" in meinem Leben eine Rolle? … Dabei bietet es sich an, ruhige Instrumental-/Meditationsmusik einzuspielen. Je nach Vertrautheit der Gruppe kann sich ein Austausch anschließen oder alle TN denken für sich nach.

Arbeit mit dem Text, Teil 2: Hoffnungsträger
Anschließend werden die Hoffnungszukunftsbilder der V. 5f. erarbeitet und zur Sammlung der Gruppe (s. Einstieg) ergänzt und mit diesen ggf. konfrontiert: Wo bestehen Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?

Die TN können nun darüber nachdenken, a) wer für sie selbst ein derartiger Hoffnungsträger ist, und b) inwiefern sie selbst auch zu Hoffnungsträgern für andere werden (können/wollen). Welche Rolle spielt c) Gott hierbei?

Abschluss
Abschließend wird der Text mit verteilten Rollen gelesen: V. 1-4 von zwei Sprechern/innen, aufgeteilt nach "Dunkel" und "Licht". Die V. 5f. von der Gesamtgruppe gemeinsam. Das Lied "Ein Funke aus Stein geschlagen" (T/M: Gregor Linßen) oder auch "Meine Hoffnung und meine Freude" (T: nach Jes 12/M: Jacques Berthier) kann die Bibelarbeit abrunden.

Buchhinweise

W. A. M. Beuken, Jesaja 1-12 (HThK AT), Freiburg i. Br. 2003.

G. Fohrer, Jesaja 1-23 (ZBK.AT 19.1), Zürich 3. Aufl. 1991.

P. Höffken, Das Buch Jesaja. Kapitel 1-39 (NSK.AT 18/1), Stuttgart 1993.

F.-J. Ortkemper, Adventliche Jesajatexte neu gelesen, in: Bibel und Kirche 61,4 (2006) 203-207.

E. Volgger, Weihnachtliche Lichtsymbolik. Zu Symbolgehalt und Symbolgestalt der ersten Weihnachtsmesse, in: Bibel heute Nr. 116 (4/1993) 89-92.

Zum Herunterladen

  1. Leitet Herunterladen der Datei einBibelarbeit zu Jes 9,1-6: Du erregst lauten Jubel – Gottes Neuanfang

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kirchensite.de/bibelarbeiten

Text: Dr. Christian Schramm, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Katholisches Bibelwerk im Bistum Münster (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bibelwerk.de) in Kooperation mit kirchensite.de – online mit dem Bistum Münster (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kirchensite.de) | Foto: Michael Bönte
August 2011

Durch das Jahr

Maiandachten zum Herunterladen.

Glaubens-ABC

Beten: Sein vor Gott.

Heiligenlexikon

30. Mai: Heilige Reinhild von Westerkappeln.

Geistlicher Impuls

Geistliche Musik: Ave Maria – Gegrüßet seist du, Maria.

Kirche von A bis Z

Wallfahrt: Gott besonders nahe.

Mit der Bibel leben

Der Glaube Marias.

Moderne Sklaverei

Papst Franziskus hat Lohndumping und Schwarzarbeit als "Todsünden" verurteilt.

Heilige und Selige

Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.

Jahr der Barmherzigkeit

Am 8. Dezember hat Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet.

Abschied vom "Breul"

Das Bistum Münster plant den Bau eines neuen Wohnheims für 200 Studierende in Münster.

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kirchensite.de-Serie begleitet Neupriester.

Der Leib Christi

Gedanken zum Empfang der Eucharistie.

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Seit Jahrhunderten machen sich Christen auf den Weg, um unterwegs Gott ein Stück näher zu kommen.

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Katholikentage: Impulse für Kirche und Gesellschaft.

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Die Kirche hält eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote bereit, Menschen in individueller Notsituation zu unterstützen und ihnen zu helfen.

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