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29.06.2016
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Kühlschrank.

Der Blick in den Kühlschrank verrät einiges über seinen Benutzer. Lebensmittel sollten dort nach bestimmten Vorgaben gelagert werden.

"Die Welt ist, was du isst" – der Freitagstipp für die Fastenzeit

Dritter Teil: Platz schaffen im Kühlschrank

Fastenzeit ist "Umpackzeit", Gelegenheit, Überflüssiges aus dem Weg zu schaffen und neuen Dingen Raum zu bereiten.

Wie das konkret aussehen kann, darüber haben sich der Runde Tisch Landpastoral und das Referat Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat Münster Gedanken gemacht. Sie geben in der Fastenzeit Tipps, die helfen, Lebensmittel wieder neu wertzuschätzen. Im dritten Teil der Serie geht es um den Kühlschrank.

Wie voll muss mein Kühlschrank sein? Wie soll ich Lebensmittel sinnvoll lagern? Was hilft mir dabei, weniger Lebensmittel wegzuwerfen? Wie kann ich beim Füllen des Kühlschranks immer im Hinterkopf behalten, dass mein Umgang mit Lebensmitteln sich auf andere Regionen dieser Welt auswirkt?

Der dritte Tipp

In dieser Woche werfen wir einen Blick in eine der nützlichsten Erfindungen der Menschheit: den  Kühlschrank. Speisen und Getränke aller Art können dort frisch gehalten werden. Die Temperaturen schwanken zwischen zwei und acht Grad. Von oben nach unten wird es immer kälter. Im Gemüsefach ist die Temperatur wieder wärmer (etwa acht Grad). Von innen nach außen steigt die Temperatur. Am wärmsten ist es in den Türfächern. Dort hinein gehören Eier und Butter, aber keine Milch. Die braucht etwa vier Grad.

Das Einräumen in den Kühlschrank fällt nun scheinbar leicht. Und man kann Einkäufe frisch und haltbar lagern, glauben Sie. Doch sicher ist es Ihnen schon oft so ergangen wie mir. Der Blick in den Kühlschrank zeigt: er ist voll. Überall stehen angebrochene Verpackungen, die Reste der Mahlzeiten von den Vortagen und bestimmt ganz hinten in der Ecke auch noch ein Joghurt, den wegen des abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums keiner mehr isst. Was tun? Wegwerfen wollen wir ja keine Lebensmittel mehr, das haben wir uns für die Fastenzeit fest vorgenommen.

Meine Vorschläge: Regelmäßig in den Kühlschrank schauen und "Kühlschrank-Hüter" nach vorne stellen. So werden diese zuerst verbraucht. Aus Essenresten können Sie etwas Wunderbares zaubern. Bei uns zuhause freuen sich fast alle auf den wöchentlichen "Reste-Tag". Bei anderen Familien heißt der auch Eintopftag, oder es gibt "Steh-rum-Essen" – eine Mahlzeit, die immer anders, aber immer gut schmeckt. Besonders Aufläufe (mit Käse überbacken) kommen sehr gut an. Mit Restejoghurt und Quark ist schnell ein Nachtisch fertig.

Danach ist Platz im Kühlschrank. Jetzt müssen Sie nur noch das einräumen, was Sie nach Plan eingekauft haben. Das spart viel Energie, genauso wie das nur kurze Öffnen der Kühlschranktür, damit die Kälte nicht "herausfällt". Auch regelmäßiges Abtauen des Kühlschranks hilft, Energie zu sparen. Zudem sollten Sie Essensreste nicht heiß, sondern auf Zimmertemperatur abgekühlt, in den Kühlschrank stellen.

Man sagt übrigens, dass der Blick in den Kühlschrank sehr viel über die Menschen aussagt, die ihn nutzen.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. undefinedZweiter Teil: Zwischen Paradies und Raubzone
  2. undefinedErster Teil: Den Einkauf pfiffig planen
  3. undefinedLebensmittel wieder wertschätzen – Tipps in der Fastenzeit
  4. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Fastenzeit und Ostern

Text: Margret Schemmer, Claudia Schwarz | Foto: Michael Bönte
21.03.2014

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