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Seite: Fragen + Glauben  >  Impulse
11.12.2016
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Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom Nichtstun

Einfach dasitzen und vor sich hinschauen.

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Diesen Gedanken schrieb die kreative, gesellschaftlich engagierte schwedische Autorin Astrid Lindgren, Erfinderin von Pippi Langstrumpf. Dieser Gedanke spricht mich in seiner Schlichtheit an: Einfach dasitzen und vor sich hinschauen. Absichtslos und ungehetzt. Keine Leistungssteigerung interessiert. Keine digitale Arbeitswelt. Kein Profit. Den eigenen Körper spüren.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom Funken Gottes als Berufung

Ein Altenpfleger bei der Arbeit.

Über 40 Jahre ist das her. Es war kurz vor unserem Abitur. Da fuhr ich mit meiner Schulfreundin zu meinen Großeltern ins Rheinland. Wochenendbesuch vor den großen Prüfungen. Abends lasen wir noch lange in unseren Betten und ich erinnere mich, wie meine Freundin am nächsten Morgen völlig aufgeregt mitten im Zimmer stand und mir im Nachthemd verkündete: Ich werde Ärztin. An ihrer Stimme merkte ich, wie ernst es ihr damit war. Wie kommst du darauf?, fragte ich.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Von der Gleichheit vor Gott

Egal, wie unterschiedlich Menschen sind und aussehen, Gott nimmt sie sicherlich ganz anders wahr, als wir sie sehen.

In meiner Studienzeit jobbte ich in den Ferien oft in einem Aachener Museum. In diesem Museum gibt es eine Sammlung von Bildern und Skulpturen aus dem Mittelalter. Eines Tages nahm mich der damalige Museumsleiter mit in einen Archivraum. Dieser Raum war dunkel und voller Holzfiguren. Der Direktor schlug vor, dass ich die Augen schließe und einzelne Figuren abtaste. Ich befühlte hartes Holz und weiches Holz, Wurmstiche und schüsselförmige Gewandfalten.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Von der Arbeit am eigenen Glauben

Frère Roger Schutz ermutigt, das zu leben, was vom Evangelium verstanden wird.

Ein Mensch malt einen Baum. Er malt einen Stamm und eine Blätterkrone. Den Stamm etwas schief, die Blätterkrone groß und ausladend. Der Mensch schaut sich seinen Baum an. Irgendwie hängt der Stamm in der Luft. Der Mensch malt eine Linie unter den Baum, einen Erdboden. Aber etwas fehlt noch immer. Der Mensch nimmt seinen Stift erneut zur Hand und malt dem Baum Wurzeln. Faserige Wurzeln, die sich im Erdreich verzweigen. Jetzt legt er den Stift zur Seite. Ja, das ist sein Baum.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom Heiligen der Alltagsarbeit

Madeleine Delbrêl war davon überzeugt, dass Gott in allen Facetten des Alltags gegenwärtig ist – auch beim Wäschefalten.

Welche Freude, zu wissen, dass wir unsere Augen zu deinem Angesicht erheben können, ganz allein, während die Suppe langsam aufkocht, während wir beim Telefon auf den Anschluss warten, während wir an der Haltestelle nach dem Bus Ausschau halten, während wir eine Treppe hinaufsteigen, während wir im Garten für den Salat ein wenig Petersilie holen. Welche Freude, zu wissen, dass wir unsere Augen zu deinem Angesicht erheben können. Diese Gedanken stammen von Madeleine Delbrêl.  mehr...

Geistliches Wort in WDR 5 von Hans Ulrich Nordhaus

"Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen!"

In den österreichen Alpen im Lungau.

Warum nicht einmal zu Fuß die Alpen überqueren? Anfang des Jahres habe ich mir das vorgenommen, als Urlaub der besonderen Art. Ich wollte meine Grenzen austesten – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Im Familien- und Freundeskreis wollte zunächst niemand mit. Die Gründe waren vielfältig: "Höhenangst. Fehlende Trittsicherheit. Viel zu anstrengend!" Es gab aber auch spitze Kommentare: "Musst du dir etwas beweisen?" "Bist du mit Mitte Fünfzig nicht zu alt für solche Strapazen?"  mehr...

Vor 15 Jahren: Anschlag auf das World Trade Center

Die Welt geht zugrunde

Einsturz des World-Trade-Centers am 11. September 2001.

New York. Jeder weiß, wo er damals war. Als die zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World-Trade-Centers in New York rasten. Als die beiden Wolkenkratzer in sich zusammenfielen. Als tausende Menschen starben, eine monströse Aschewolke Manhattan einhüllte. Und die Welt zusah. Live. Entsetzt. Und keiner glauben konnte, was er da sah. 15 Jahre ist das an diesem Sonntag her. Fast schon Geschichte. Längst gibt es Jugendliche, die sich daran nicht erinnern können.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Am elften September

Torte

Heute vor 15 Jahren ist die Welt noch in Ordnung. Es ist Montag: Ich bin gerade von meiner Abschlussfahrt aus Italien zurück. In der Woche stehen für mich Training, Lerngruppen und das erste Planungstreffen für die Abiparty an. Aber am Tag darauf ab Dienstag Nachmittag ist alles anders: Vier Flugzeuge werden in den USA entführt: Zwei fliegen in das World Trade Center, eins ins Pentagon, ein weiteres erreicht sein Anschlagsziel nicht: Fast 3000 Menschen sterben.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Der Ernstfall

Jogger

In vier Wochen laufe ich Marathon: 42,195 km mitten durch Köln. Von Deutz über den Rhein, durch die Südstadt, Sülz und Ehrenfeld und am Ende ins Ziel am Dom. Das wird nicht ohne und darauf bereite ich mich seit Wochen mit einem intensiven Training vor. Ich habe spezielle Laufschuhe und trage Funktionskleidung. Sogar von nem Arzt habe ich mich vorher durchchecken und beraten lassen. Eine Erfolgsgarantie für meinen Marathon in Köln habe ich dadurch jedoch nicht.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Meine Kirche ist wie mein Freibad

In mein Freibad gehen unterschiedliche Typen.

Meine Kirche ist wie mein Freibad. In mein Freibad gehen unterschiedliche Typen. Die Sportlichen: Sobald mein Freibad aufmacht, ziehen sie ihre Bahnen im Wasser: Bei Sonne oder Regen, egal wie kalt oder warm es ist. Den Sportlichen geht es um frische Luft und ihren Sport - frühmorgens oder nach Feierabend. Die Clique: Sie treffen sich in meinem Freibad und liegen als Gruppe Handtuch an Handtuch auf der Wiese. Sie spielen Beachvolleyball, quatschen oder gehen ins Wasser.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Gott ist wie ein Taxifahrer

Gott ist wie ein Taxifahrer.

Gott ist wie ein Taxifahrer. Taxifahrer arbeiten rund um die Uhr. An zentralen Stellen in der Stadt treffe ich immer einen - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und über die Taxizentrale ist immer einer zu erreichen. Taxifahrer fahren mich dahin, wo ich will. Sie begleiten mich auf dem Weg zu ganz unterschiedlichen Terminen: Vormittags zum Bewerbungsgespräch meiner Traumstelle, spät in der Nacht vom Club nach Hause, mittags zum Essen mit neuen Projektpartnern.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Fundamente

Die neue Kirche in Schillig steht direkt hinter dem Deich.

Ich wollte mal Architekt werden. Architekten entwerfen, planen und verantworten den Bau oder Umbau von Häusern. Das wollte ich auch. Im Praktikum habe ich gelernt, worauf es beim Hausbau besonders ankommt: Das Fundament. Damit ein Haus steht, ist gerade das entscheidend, was man nachher nicht mehr sieht. Und: Je höher und größer das Haus wird, desto wichtiger ist das Fundament. In Schillig an der Nordsee ist vor ein paar Jahren eine neue Kirche gebaut worden - direkt hinterm Deich.  mehr...

Daniel Gewand bei "Kirche in 1Live"

Mutter Teresa

Mutter Teresa

"Ich habe keinen Glauben. Man erzählt mir, dass Gott mich liebt, aber ich spüre nichts davon." Was ein krasser Satz, wenn man weiß, wer ihn gesagt hat: Mutter Teresa. Auch 19 Jahre nach ihrem Tod ist sie weltweit bekannt - eigentlich als Vorzeigechristin: Sie hat einen Ordnen gegründet und sich intensiv um Arme, Kranke und Sterbende gekümmert - vor allem in Indien, in Kalkutta. Vielen ist sie dabei wie ein Engel vorgekommen, deswegen nennt man sie auch den "Engel von Kalkutta".  mehr...

Michael Höffner bei "Kirche in WDR 3-5"

"Vorturner" und "Sportler aller Sportler"? – der Gekreuzigte

Jesus als Leidender und Sterbender am Kreuz.

Aus Günter Grass` berühmten Roman "die Blechtrommel" ist mir vor allem eine Szene in Erinnerung geblieben. Der kleine Oskar, die Hauptfigur, ist zusammen mit seiner Mutter wieder einmal samstags in der Kirche. Während seine Mutter beichtet, nutzt er die Gelegenheit, im Kirchraum zu flanieren. Irgendwann landet er vor dem Hochaltar. Er ist gefesselt von der vollplastischen Darstellung des gekreuzigten Jesus. "Was hatte der Mann für Muskeln" staunt Oskar.  mehr...

Michael Höffner bei "Kirche in WDR 3-5"

"Bruder Leib" – Gesundheit als geistliche Aufgabe

Kreuz

In der geistlichen Begleitung begegnen mir immer wieder Menschen, die zunächst kaum auf ihre Leiblichkeit Rücksicht nehmen, aber die das dann ganz langsam einüben. Ähnlich erging es dem heiligen Franz von Assisi. Von ihm wird erzählt, wie sehr Körper und Geist miteinander ringen, als er schon stark von seiner Krankheit gezeichnet ist. Sein Körper setzt ihm klare Grenzen. Aber immer noch melden sich Gewissensbisse, wenn er seinen Körper schont.  mehr...

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