Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (6)
Umkehr und Gericht
"Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz?" - Manche von Ihnen erinnern sich noch an das Eingangslied der Deutschen Messe von Franz Schubert, jenen Gesang, der glücklich und traurig zugleich macht: Wohin soll ich mich wenden? Mit wem kann ich mein Leid und meine Freude teilen? Wo bin ich zuhause? Machen wir uns nichts vor: Die sehnende Suche bleibt ein Leben lang. mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg zur Fastenzeit: Nachfolge (3)
Du aber - gerade du - wenn doch auch du
"Sind, die das Geläut der Stille hören, anvertraut der Ankunft einer fernen Huld" (Martin Heidegger)? – Romantische Poesie eines Philosophen? Vorbiblische Ahnung von einer letzten Zugehörigkeit? Nur sprachlich gestelzte Allerweltsfrömmigkeit ohne praktische Konsequenzen? Gott hat auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt (Apg 11,21): Umkehr zum Leben hieß damals Hinwendung zu Christus. Philosophen aller Zeiten wehrten sich dagegen... mehr...
Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (5)
Wollust
Lassen Sie uns über Sex reden. - Nicht so gerne? Lieber über "Wollust" oder "Fleischeslust"? Das klingt nicht so schlüpfrig, nicht so unheimlich – aber, seien Sie ehrlich, auch ein bisschen wie von einem anderen Stern. Es gab es Zeiten, und die sind noch gar nicht so lange her, da hatte man den Eindruck, es gäbe kaum ein anderes Thema in der Kirche, weil hochoffizielle Verlautbarungen sich viel und gern um das Thema vorehelicher Geschlechtsverkehr drehten. mehr...
Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (4)
Zorn und Trägheit
Ich bekenne: Ein Mal, ein einziges Mal habe ich allen Ernstes ein Glas quer durchs Wohnzimmer geschleudert. Und als es mit reichlich schrillem Geklirre an der Wand landete, erschreckte mich das so bis ins Mark, dass ich das Gefühl hatte, urplötzlich aus einem Wahn erwacht zu sein. Ich war geschockt – über mich selbst und darüber, wozu ich in der Lage war. Zugegeben: Es war keine kleine Stichelei, es war ein tief verletzendes Stochern gewesen, das die Dämme hatte brechen lassen. mehr...
Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (3)
Geiz und Völlerei
Was hat es mit Geiz zu tun, wenn man sich einen Flachbildfernseher für um die tausend Euro anschaffen soll? Bisher dachte ich immer, geizig sei derjenige, der das viele Geld, das er hat, nicht ausgeben will – nicht einmal für noch so ehrenwerte Dinge. Aber offensichtlich meinten die Damen und Herren aus der Reklamebranche, in Zeiten wachsender Privat-Insolvenzen und zunehmender Kinderarmut sei Geiz einfach eine gute Sache. mehr...
Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (2)
Hochmut und Neid - Demut und Gelassenheit
Volker Kauder, Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag, hat einen Lieblingsspruch, und der geht so: "Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit und nicht mit dem, wie man sich's gern malen würde." Unlängst, in einem plaudrigen Interview im ZDF-Morgenmagazin, hat er diesen Spruch wieder einmal gesagt – und durfte danach spielerisch mal über die Wirklichkeit hinausschauen und sich ausmalen, welche Figur der Augsburger Puppenkiste er gern wäre. mehr...
Geistlicher Impuls zur Fastenzeit: Die sieben "Todsünden" (1)
Das Ende des "Unschuldswahns"
Hochmut schmeckt nach Champagner, der Geiz kommt mit Amarettini-Stücken daher. Die Wollust kleidet sich in Erdbeerglasur, der Zorn in einen Mantel aus Zartbitter. Die Völlerei braucht eine doppelte Umhüllung, Pistazien stehen für Neid, Erdnuss für die Trägheit – sieben Rezepte, sieben Sorten, macht zusammen sieben Variationen einer verführerischen Eiscreme-Kreation, die im Jahr 2003 Kirchenvertreter auf die Palme brachte, weil damit die sieben Todsünden "durch den Kakao" gezogen würden. mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg zur Fastenzeit: Nachfolge (2)
Salome sprach: Ich bin deine Jüngerin
Erstaunlich die Art, wie Jesus mit Frauen umging. Sie gehörten auch zu denen, "die er rief". Auch sie wollten von Jesus lernen, in seine Schule gehen - hinter ihm her, sehen, wie sich bei ihm das "Herrsein Gottes" zeigt und durchsetzt. Einige Frauen werden ausdrücklich erwähnt: Johanna, Susanne, Maria, die Mutter von Jakobus und Jose, Salome und viele andere, immer wieder aber Maria von Magdala. Auch Maria, die Mutter Jesu, muss bei ihm lernen, ist Mutter und Schülerin des Sohnes. mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg zur Fastenzeit: Nachfolge (1)
Dieser war auch mit dem Jesus von Nazaret
Auf dem Totenzettel und Grabstein des ehemaligen Ministerpräsidenten von NRW, Johannes Rau, dieses Bekenntnis: Ein Jünger Jesu! Selbst für gläubige Kirchgänger irritierend. Jüngerschaft und Nachfolge - altmodische Wörter, seltsam fremd, wenig bewohnt, nichts, was uns unter den Nägeln brennt. Daher Anlass zu einer geistlichen Besinnung in der Fastenzeit. "Ich könnte ihn knuddeln", bemerkt eine vornehme, ältere Dame und meint einen älteren Herrn am Bildschirm. mehr...
Geistlicher Impuls zu Karneval
Über den humorvollen Umgang mit sich selbst
An diesem Sonntag befinden sich viele mitten in der heißen Phase des Karnevals. Meistens sind es ja andere, über die jetzt in der fünften Jahreszeit geulkt und gelacht wird; besonders häufig trifft es die Zunft der Politiker. Ich möchte Sie dagegen heute ermuntern, humorvoll mit sich selbst umzugehen. Aber das ist gar nicht so einfach. "Humor ist, wenn man trotzdem lacht" behauptet der deutsche Schriftsteller Bierbaum. Er hat gut beobachtet, und das Wort "trotzdem" ist bewusst gesetzt. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (6)
Schritte des Vertrauens
Der Evangelist Lukas berichtet, dass Josefs und Maria nach Jerusalem gehen und für Jesus ein Opfer im Tempel darbringen. Dabei treffen sie im Tempel auf zwei alte Menschen. Beide sagen etwas über das Kind und seine Zukunft. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (5)
Frieden finden
Der Evangelist Lukas erzählt ganz zu Beginn seines Evangeliums von einem alten Mann, der Simeon hieß. Maria und Josef begegnen ihm, als sie acht Tage nach der Geburt Jesu mit ihrem Kind in den Tempel kommen. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (4)
Gott rettet
Als Maria und Josef den kleinen Jesus acht Tage nach seiner Geburt zum Tempel bringen, begegnet ihnen dort ein alter Mann namens Simeon. Simeon war "gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels" sagt Lukas. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (3)
Das Leben ist ein Geschenk
Das neue Testament erzählt von Josef und Maria, dass sie acht Tage nach der Geburt Jesus zum Tempel bringen. Sie wollen dort etwas tun, was nach dem jüdischen Gesetz vorgeschrieben ist: ein Reinigungsopfer darbringen. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (2)
Die verborgene Ordnung
Heute feiern Christen das Fest der Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess. Für mich war dieser Tag als Kind immer etwas besonderes. Meine Mutter schleppte eine große Tasche mit Kerzen in die Kirche. mehr...
Geistlicher Impuls zum Fest der Darstellung des Herrn (1)
Schön und glänzend
Wenn jetzt im Winter die Welt im Schnee versinkt, kann das am Montag morgen auf dem Weg zu Arbeit ärgerlich sein. Und doch ist es auch faszinierend, alles in weißer Pracht zu sehen. Die Welt erscheint wie verzaubert. mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg: Jahreswunsch
Keine Stelle, die dich nicht ansieht
Werktagsgottesdienst. Sorglos vergnügt kommt ein etwa Vierzehnjähriger mit einer Begleiterin Fahne schwenkend in die vorderen Bänke. Mal ist es die amerikanische Nationalflagge, mal die britische. Ein mongoloides Kind erregt die Aufmerksamkeit der kleinen Gemeinde: In der Linken das Gotteslob, Lieder mitsingend, in der Rechten die Fahne. Er schwenkt sie bei liturgischen Höhepunkten hin und her. Beim sakramentalen Segen senkt er sie wie ein Banner. mehr...
Perspektiven (6)
Immerwährende Begleitung
Im Kolumba-Museum wird zur Zeit unter anderem ein Werk des griechischen Künstlers Jan Kounellis gezeigt. Es besteht aus drei Teilen: einer Wandlampe, einem Garderobenständer und einer Wandfläche. mehr...
Perspektiven (5)
Unverdiente Liebe
In einer kindertherapeutischen Praxis hängt ein Schriftplakat. Darauf steht mit großen Buchstaben: Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am dringendsten. mehr...
Perspektiven (4)
Morgenglanz der Ewigkeit
Noch ist es morgens lange dunkel. Noch braucht die Morgensonne starke Kraft, um die Dunkelheit der Nacht mit ihren wärmenden Strahlen aufzulösen. Dabei sehnen wir uns gerade morgens nach Helligkeit. mehr...
Perspektiven (3)
Perspektive eines Liebenden
Menschen tragen Botschaften in sich. Botschaften, die sie über ihren Tod hinaus hinterlassen. Ein besonderes Merkmal der verstorbenen Choreographin Pina Bausch zeigt sich in allen Aufführungen des von ihr gegründeten Tanztheaters. mehr...
Perspektiven (2)
Verweilen in der Gegenwart Gottes
Im westlichen Kulturbereich erfährt der aus Estland stammende Komponist Arvo Pärt hohe Beachtung. Auszeichnungen heben hervor, dass Arvo Pärt in seinen Werken die Auseinandersetzung mit christlicher Spiritualität sucht. mehr...
Perspektiven (1)
Aus der Rolle fallen
Wenn unser Hund sich am Morgen von seinem Lager erhebt, reckt er sich ausgiebig. Es ist ein wohliges Tun, bei dem das Tier seine Muskeln und Sehnen weitet, den im Schlaf träge gewordenen Körper elastisch macht. Eine Art Morgengymnastik. mehr...
Krippenbesuch
Die Krone ablegen
Sie kommen von weit her, die drei. Ein langer Weg liegt hinter ihnen. Auch Sterndeuter, Weise, Magier, Könige machen Umwege. Drei "Kontinente" zu Besuch in Betlehem. Sie verkörpern die damals bekannte Welt. Einige Jahrhunderte zuvor ein prophetisches Wort: Wendet euch zu mir und lasst euch retten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde: denn ich bin Gott und sonst niemand ... vor mir wird jedes Knie sich beugen. (Jes 45,22f.) mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg zum Advent: Gottesarbeit (4)
Kaufe Salbe für deine Augen
"Seit Erschaffung der Welt wird Gottes unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen." Wir fragen heute: Grundsätzlich - theoretisch oder? Die Welt voller Zeichen und Codes, die sich zu einer Gottesgewissheit verdichten? Für wen? Die Schöpfung - transparent für den Schöpfer? Ist es nur Verblendung oder böser Wille, dass der unsichtbare Gott auch von Gläubigen kaum noch in seiner Schöpfung wahrgenommen wird? mehr...
Geistliche Impulse von Hermann-Josef Silberberg zum Advent: Gottesarbeit (3)
Lange genug belagern
"Wenn jemand einen biblischen Text lange genug belagert, auch meditativ, nicht nur wissenschaftlich, dann gibt er oft mehr her, als man denkt." (Kardinal Karl Lehmann). Eine Festung wird solange belagert, bis ihre Mauern fallen und sie ihr Leben preisgibt. So auch Gottes Wort, intensiv und lange genug, wissenschaftlich und betend! "Gottesarbeit", wie sie alle engagierten Vermittler kennen. Mühsame Zugänge zum Wort Gottes als "sein Wort" und eigene inständige "Worte ins Schweigen". mehr...
Geistliche Impulse von Dr. Hermann-Josef Silberberg zum Advent: Gottesarbeit (2)
Lassen Sie sich finden
Werbestrategen bieten ein Sternehotel zur Partnersuche an mit dem Slogan: "Lass dich finden!" Das ruft bei mir biblische Assoziationen wach, denn: "So spricht der Herr: Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht gesucht, wurde denen offenbar, die nicht nach mir fragten" (Jes 65,1 / Röm 10,20). Der biblische Gott: ein Gott, der uns nachgeht, uns - ob gläubig oder glaubensfern - nicht loslässt. Hoffnung bis in unsere Zeit? mehr...
Geistliche Impulse von Dr. Hermann-Josef Silberberg zum Advent: Gottesarbeit (1)
Wie ein Ertrinkender nach Luft schnappt
Tiziano Terzani überliefert eine Schüler-Meisterszene aus Fernost: Ein junger Mann behauptet, auf der Suche nach der "Wahrheit" zu sein. Sein Meister führt ihn zum nahen Bach, drückt seinen Kopf unter Wasser, bis er fast erstickt, zieht ihn hoch und fragt: "Nun, was wolltest du mehr als alles andere auf der Welt, als dein Kopf unter Wasser war?" – "Luft", hauchte der Schüler. "Nun denn, wenn du so sehr nach der Wahrheit verlangst, wie gerade eben nach Luft, dann erst bist du bereit". mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Weltuntergang"
"Glaubt ihr dass die Erde irgendwann wegen Überhitzung ins Gras beißt?" So schreibt ein Nutzer des einschlägigen Internetforums "Weltuntergang – wann?". Manche meinen ja tatsächlich, eine Klimakatastrophe stehe in absehbarer Zeit bevor. mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Der Tod Jesu"
Im Dunkeln auf einen Friedhof zu gehen, kann etwas richtig Unheimliches haben. An vielen Stellen sieht man die roten Grablichter. Eine eigenartige Stille liegt darüber. Aber es ist vor allem die Vorstellung, hier an einem Ort des Todes zu sein. mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Gerechtigkeit und Barmherzigkeit"
"Wenn man in seinem Leben Mist gebaut hat – kann Gott das vergeben?" Mit dieser Frage kam vor kurzem ein junger Mann auf mich zu. Ich ging gemütlich auf Münsters Promenade spazieren. An meinem Kragen hatte er wohl erkannt, dass ich Priester bin. mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Das Gericht"
Physik war nicht gerade mein Lieblingsfach in der Schule. Die ganzen Formeln, die man sich merken sollte, um irgendwelche Kräfteverhältnisse zu berechnen, waren nicht mein Fall. Aber an eine Sache kann ich mich noch sehr gut erinnern. mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Die Gestalt dieser Welt vergeht"
Die alte Frau, die auf dem Bett liegt, hat sich auf der Fensterbank ein paar Bildchen hinstellen lassen. Sie ist im Hospiz und weiß, dass sie bald sterben wird. Die Bildchen von Heiligen stehen extra so, dass sie sie im Liegen gut sehen kann. mehr...
Von Christkönig zum ersten Advent
"Wer regiert die Welt?"
Vor ein paar Jahren hat mein kleiner Neffe einmal auf die Frage, was sein Vater denn für eine Arbeit hätte, geantwortet: Er ist so was wie ein König! Vielleicht wollte er einfach nur das ausdrücken, was er verstanden hatte vom Beruf seines Vaters. mehr...
Geistlicher Impuls im Advent von Dompropst Alfers
Hoffnung suchen, die nicht auf der Straße liegt
Es sah doch alles so gut aus bei uns. Die Arbeitslosigkeit ging stetig zurück, die Steuerquellen sprudelten für Staat und Kirche, sogar öffentliche Schulden sollten abgebaut werden. Wenn sich auch viele fragten: Wann kommt denn etwas davon in unseren Geldbörsen an? Die Grundstimmung wies bergauf. Schlagartig innerhalb weniger Monate verdüsterte sich der Himmel. Scheinbar allgewaltige Finanzinstitute straucheln; Rettung muss her. mehr...
Trauer
Abschied für immer oder Wiedersehen im Himmel?
Vor den Mauern Jerusalems. Gegenüber der Tempelberg. Intimität eines Trauernden. Nichts für die Kamera. Aus großer Distanz aufgenommen. Der Tod hat seine Arbeit verrichtet. Ende aller Geschwätzigkeit. Abschied. Stiller Schmerz. Als ob sich jemand vor dem Verstorbenen verneigte. Der Trauernde sinkt auf die Grabplatte. Abschied für immer oder Wiedersehen im Himmel? Ein Taxifahrer ist richtig aufgebracht. Am Autoradio eine Diskussion über Sterben und Trauerarbeit. mehr...
Grenzübertritte - Szenen aus der Apostelgeschichte (5)
Paulus erleidet Schiffbruch
"An den Kaiser hast du appelliert, und zum Kaiser sollst du gehen", sagt der römische Statthalter Festus zu Paulus. Das Wort ist pure Heuchelei. Paulus ist nur noch in Haft, weil er sich weigert, die Richter zu bestechen. mehr...
Grenzübertritte - Szenen aus der Apostelgeschichte (4)
Maria gewährt Petrus Asyl
Das Urchristentum kennt viele starke Frauen. Eine, über die selten geredet wird, heißt Maria und ist die Mutter des Johannes Markus, dem die Tradition der Kirche eines der vier Evangelien zuschreibt. Aber auch die Mutter des Evangelisten hat Format. mehr...
Grenzübertritte - Szenen aus der Apostelgeschichte (3)
Petrus tauft den ersten Heiden
Petrus gehört nach Jerusalem. Aber er klebt nicht an der Heiligen Stadt. Die Apostelgeschichte erzählt, wie intensiv er sich der Verbreitung des Evangeliums gewidmet hat. mehr...
Grenzübertritte - Szenen aus der Apostelgeschichte (2)
Barnabas öffnet Paulus die Tür
Wie weit kann Versöhnung gehen? Verdient ein Verbrecher eine zweite Chance? Ohne Reue, Geständnis und Buße, ohne den ernsthaften Willen zur Besserung und Wiedergutmachung wird es mit einem neuen Anfang schwer werden. Aber selbst dann: Wer hat die Kraft, die Hand auszustrecken? Wer hilft bei der Bewältigung der Vergangenheit? Wer findet einen gemeinsamen Weg in die Zukunft? Ängstliche Typen können das nicht, Draufgänger auch nicht. mehr...
Grenzübertritte - Szenen aus der Apostelgeschichte (1)
Matthias wird einer der zwölf Apostel
Meistens wird er vergessen: Matthias. Er ist zwar einer der Zwölf Apostel. Aber kaum jemand denkt an ihn. Ein Nachrücker ist er, ein Lückenbüßer. Ein einziges Mal wird er in der Bibel erwähnt – an einer Stelle, die schnell überlesen ist. mehr...
Geistliches Wort
"Das Wort, das Dir gut tut, kannst Du Dir nicht selber sagen"
"Das Wort, das Dir gut tut, kannst Du Dir nicht selber sagen" – die Erfahrung, die hinter dieser Feststellung liegt, haben Sie sicherlich auch schon gemacht. Es gibt Situationen in unserem Leben, da können wir uns nicht selber etwas Gutes sagen, da können wir uns nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, da brauchen wir einfach die Rückmeldung eines Anderen, da sind wir angewiesen auf ein Wort des Lobes, der Anerkennung oder der Vergebung. mehr...
Impuls von Hermann-Josef Silberberg: Bruchstellen
Die Höhle der Offenbarung
Eine Reiseleiterin will mich unbedingt beiseite schieben. Warum? Hinreichend freier Raum und nur wenige Besucher. Ich stoße mit meinem Kopf an einen dreifach gerissenen Felsspalt. Wie sich herausstellt: der magische Punkt der Offenbarungsgrotte des Sehers von Patmos. Der Legende nach die "Einbruchsstelle" des Heiligen Geistes. Ein heiliger Ort. Hier geschah Offenbarungsempfang. So feierlich muss man es ausdrücken. mehr...
Impuls von Hermann-Josef Silberberg: Würdigung
Dreimal brennend vom Himmel gefallen
Nur eine bildhafte Rede? Immer wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet? Feuer gefangen an Utopien und Idealen und dann unsanft ins konkrete Leben zurückgeholt? Zurück aus dem "Himmel voller Geigen" bei der ersten Beziehungskrise? Nein! Buchstäblich: Der Jagdflieger Jörg Zink (geboren 1922) wurde dreimal über dem Atlantik abgeschossen und hat überlebt; dazu wegen Fahnenflucht auch einmal zum Tode verurteilt. mehr...
Impuls von Pfarrer Stefan Jürgens (Stadtlohn):
Glauben: Heimat finden und aufbrechen
"Die Kirche soll vor allem Heimat bieten." So etwas höre ich in meiner Gemeinde oft. Für viele Menschen bewahrt die Kirche das letzte Stück Heimat, das ihnen geblieben ist – in dieser schnellen, bunten Welt. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Liebe in Wahrheit
Papst Benedikt XVI. hat eine neue Sozialenzyklika veröffentlicht, die unter dem Titel steht "Caritas in veritate", zu deutsch "Liebe in Wahrheit". Es geht ihm darum, die Bestimmung des Menschen und seiner gesamten gesellschaftlichen und sonstigen Bezüge von der Geschichte Gottes mit uns Menschen her zu begreifen. Gott, der die Liebe ist, macht den Menschen liebesfähig und ruft ihn auf, diese Liebe in Wahrheit zu leben und zu gestalten. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Personalität
Zu den grundlegenden Überzeugungen der Kirche gehört die Aussage: Der Mensch ist Person. Die Würde des Personseins gehört vom Anfang seines biologischen Lebens bis zu seinem menschlichen Ende zu ihm. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Subsidiarität
Die wirtschaftliche Krise hat viele Gründe. Dazu gehört es auch, dass sie das Prinzip der Subsidiarität nicht genügend beachtet hat. Es gehört zum Kernbestand der Katholischen Soziallehre. Das Wort Subsidiarität geht auf das lateinische "subsidium" zurück, das wörtlich übersetzt heißt "Hilfe aus der Reservestellung". Auf unsere Gesellschaft angewandt, bezeichnet Subsidiarität das hilfsweise Eingreifen der größeren Sozialgebilde zugunsten der kleineren Lebenskreise. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Solidarität
Das Wort Solidarität hat einen guten Klang. Zugleich fallen jedem Beispiele ein, an denen klar wird, wie unsolidarisch Menschen untereinander handeln und agieren. Wo Solidarität gelebt wird, geht es um die Menschen mit all ihren Nöten. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Verantwortung
Seit gut einem Jahr machen die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Entwicklungen der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich, dass Freiheit und Verantwortung zusammen gehören, dass bestimmte Regeln notwendig sind. mehr...
Weihbischof Overbeck zur Wirtschaftskrise
Freiheit
Seit dem Spätsommer 2008 beschäftigt die Finanz- und Wirtschaftskrise und ihre vielen Folgen unsere Gesellschaft, die Politik und alle Verantwortungsträger. Dies gilt nicht nur für unser Land, sondern für die ganze Welt. Diese Krise hat alle Menschen erschüttert und fordert alle Kräfte in Wirtschaft und Politik heraus. Viel ist davon die Rede, dass die Gier von Wenigen, maßlose Renditeziele und Gewinnvorgaben Ungezählte ins Unglück gestürzt hätten. mehr...
Fremdes Land
Wie Schiffbrüchige auf See
Wie Schiffbrüchige auf See manchmal an einer fremden Küste landen. Ist das die Art, wie einzelne in unserer Gesellschaft heute mit Kirche, Glaube und Religion in Berührung kommen? In Zeiten der Not dort vor Anker gehen, wo ein sichernder Hafen vermutet wird? Wie nehmen die Bewohner des Landes sie auf? Eine Gruppe gottbezogener Menschen, Gläubige, also außerhalb ihrer selbst Verankerte. Sie haben ihr Leben und Sterben einem unsichtbaren Steuermann anvertraut. mehr...
Geistlicher Impuls
Tod
Der Tod hat wieder zugeschlagen. Diesmal in der Familie meiner Freundin. Keiner kann dem Tod von der Schippe springen, und doch tun wir ein Leben lang alles, um ihm möglichst aus dem Weg zu gehen. mehr...
Geistlicher Impuls
Sehnsucht
Es gibt Zauberworte. Das sind Worte, die schon in dem Augenblick, in dem man sie ausspricht, etwas bewirken. Sie lassen Bilder in uns auftauchen und Gefühle wach werden. "Liebe" ist so ein Wort, und "Hoffnung" und "Sehnsucht". mehr...
Geistlicher Impuls
Grenzen
Gerade sind mir wieder einmal meine Grenzen sehr deutlich geworden. Mein Körper hat nämlich einfach nicht mehr mitgespielt. Verschleppte Bronchitis, Husten, keine Stimme mehr. Da war Ende. Natürlich hatte das ganze eine Ursache. mehr...
Geistlicher Impuls
Miteinander reden
Ich war am Wochenende in Berlin. Vor allem wollte ich den neuen Hauptbahnhof endlich einmal live sehen. Der ICE kam an, ich stieg aus und war augenblicklich fasziniert. Allerdings weniger von der beeindruckenden Architektur. mehr...
Geistlicher Impuls
Zuflucht
Wenn Du am Ende bist, dann brauchst Du einen guten Freund, auf den Du Dich hundertprozentig verlassen kannst. Leichter gesagt als getan. Jedenfalls bin ich im letzten Jahr damit ganz schön hereingefallen. mehr...
Geistlicher Impuls
Unfall
Letzte Woche auf der A1, Bremen Richtung Dortmund. In einer Baustelle, die rechte Fahrbahn voller LKWs, aber links läuft der Verkehr noch zügig weiter. Einen Moment nicht aufgepasst und der Vordermann stoppt abrupt. mehr...
Aggressivität
Errege dich nicht über die Bösen
"Errege dich nicht über die Bösen, wegen der Übeltäter ereifere dich nicht" (Ps 37, 1). Das ist leicht gesagt. Wir regen uns auf und "bleiben nicht still vor dem Herrn", sondern "erhitzen uns über den Mann, der auf Ränke sinnt" (Ps 37,7). mehr...
Geistlicher Impuls
"Reifen kann der Mensch an allem...."
"Reifen kann der Mensch an allem…" unter diesem Leitgedanken möchte ich Sie am heutigen Sonntagmorgen einladen, sich selbst und Ihr Leben genauer anzuschauen. Reifen kann der Mensch an allem. Das klingt anspruchsvoll. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (6)
Arm
Zum menschlichen Leben gehört unweigerlich die Erfahrung von Armut in verschiedenster Form. Es fängt mit unserer Geburt an: Armut als totale Abhängigkeit von anderen. Es zieht sich durch unsere Kindheit: Armut im Angewiesensein auf die anderen. Es begleitet unser Erwachsensein: Erfahrung der Armut darin, nicht über das, was das Leben kostbar macht, verfügen zu können. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (5)
Miteinander
Ob Sie allein leben, in einer Partnerschaft, einer Familie oder einer Gemeinschaft: Sie haben es immer mit anderen Menschen zu tun. Ohne die anderen könnten wir gar nicht sein. Im Rundschreiben eines Brasilienmissionars las ich einmal folgende Geschichte: Ein Großgrundbesitzer hatte die Kirche der Armen in seiner Gegend bis auf den Grund zerstören lassen. Als die Menschen zusammenkamen und um ihren Versammlungsort trauerten, rief der Priester sie auf, selber Kirche zu sein. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (4)
Füreinander
Es ist schon ein paar Jahre her als sich mir bei einer Bahnfahrt das Fronleichnamsfest ganz neu erschloss. In einem Zugabteil saß ich mit einem jungen Paar zusammen, das ein gemeinsames Unternehmen plante. Dabei suchten sie nach dem Grund für das verlängerte Wochenende. Schließlich fand er ihn: "Da ist doch das Fest der Einheit!" Da konnte ich nicht anders als mich einmischen: "Fronleichnam!" Strahlend bedankten die beiden sich. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (3)
Still
Ganz frühmorgens ist die Welt meist noch sehr still, falls Sie nicht gerade an einer Autobahn oder in der Nähe des Bahnhofs wohnen. Vogelgezwitscher und Geräusche der Natur stören dabei nicht. Wohltuende Stille ist nicht Lautlosigkeit. Oft kommen Menschen zu uns, die Sehnsucht nach Stille haben. Und immer ist es ein anstrengender Weg, still zu werden. Vielleicht haben Sie die Erfahrung schon einmal gemacht, was passiert, wenn um Sie herum alles still wird und bleibt. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (2)
Verbindlich
In einem Kloster leben mehrere Menschen gemeinsam nach gewissen Absprachen, auf die sie sich freiwillig verpflichten. Meist gibt es eine charismatische Gründergestalt, die die Grundlinien dieser Absprachen vorgegeben hat. Davon ausgehend entwickelt sich dann das gemeinsame Leben in der jeweiligen Ordensgemeinschaft durch die Jahrhunderte hin weiter. Klosterregeln – davon bin ich überzeugt – sind Lebensregeln, die auch außerhalb eines Klosters dem Leben dienen können. mehr...
Elemente klösterlichen Lebens – für alle (1)
Gegenwärtig
Wenn man einen Weg beginnt – auch den Weg in diesen Tag hinein -, ist es gut, zu wissen, von wo ich losgehe. Vielleicht denken Sie jetzt: "Na, von hier natürlich!" Nur, es ist gar nicht so selbstverständlich, dass wir an unserem jeweiligen "hier" auch sind. Irgendwie sind wir zwar hier, aber zugleich auch schon an all den Orten, wo wir heute noch hin müssen. Während wir aufstehen, sind wir mit unseren Gedanken noch bei Gestern, beim Frühstück bedrängen uns schon vor uns liegende Probleme. mehr...
Geistlicher Impuls:
Der Christ muss sich einmischen
Wenn Sie schon einmal in Rom waren, dann erinnern Sie sich vielleicht an die hochinteressante Kirche Santa Maria Sopra Minerva mitten in der Altstadt. Sie gilt als die einzig wirklich gotische Kirche Roms. mehr...
Auf Pfingsten zu (6)
Happy birthday, Kirche!
Pfingsten ist ein Fest, das sich nicht so schnell erklärt. An Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu. An Ostern seinen Tod und seine Auferstehung. Aber was passiert noch mal an Pfingsten? mehr...
Erwachsen
Der Herr ist mein Hirte, nicht der Pastor
Familientreffen. Ein mir Fremder kommt vorbei: "Ach, Sie sind der Hirte!" Die Ironie ist nicht zu überhören. Ein ehemaliger Manager, engagierter Katholik, jetzt kirchenfern: "Der Herr ist mein Hirte, nicht ein Pastor!" Hier äußert sich ein Unbehagen an Strukturen und Ansprüchen in der Kirche. Was provozierend klingt, ist biblisch selbstverständlich und kann sich durchaus auf die Botschaft Jesu berufen. Aber auch er spricht in Bildern von Hirt und Herde aus seinem orientalischen Umfeld. mehr...
Auf Pfingsten zu (5)
Abschied
Der Schaffner pfeift, die Zugtür fällt zu, ein letzter Gruß aus dem Fenster. Wieder einmal muss ich Abschied nehmen. Szenenwechsel: Neun Jahre habe ich in Hamburg gelebt: Dann packe ich meine Koffer. Abschied ist angesagt. mehr...
Auf Pfingsten zu (4)
Was kommt danach?
Jüngere glauben öfter an ein Leben nach dem Tod als ältere Menschen, so ein Ergebnis aus dem Religionsmonitor. Dieses Projekt der Bertelsmann Stiftung geht der Frage nach, welche Rolle Religion in der modernen Gesellschaft hat. mehr...
Auf Pfingsten zu (3)
Starke Typen
Haben Sie schon mal vom Starkmacher e.V. gehört? Nein, das ist kein neuer Anbieter von Fitnessstudios. Im Internet lese ich, dass die vom Starkmacher e.V. überzeugt sind, dass in jedem Menschen etwas Wertvolles und Gutes steckt. mehr...
Auf Pfingsten zu (2)
Einsicht gewinnen
Auf bedeutende Ereignisse sollte man sich vorbereiten. Pfingsten ist so ein bedeutendes Fest. Christen beten schon in dieser Woche um die Gaben des Heilige Geistes. Genauer gesagt um seine sieben Gaben. mehr...
Auf Pfingsten zu (1)
Guter Rat ist teuer
"Guter Rat ist teuer!" Wer dieses Wort ausspricht, ist meistens ratlos. Sicher fallen Ihnne jetzt Situationen ein, in denen Sie sich einen Rat gewünscht hätten – oder vielleicht geholt haben? mehr...
Abschiedlich leben (5)
Das Zeitliche segnen
In dieser Woche haben wir Christi Himmelfahrt gefeiert, ein Fest, das geprägt ist vom Motiv des Abschieds. Dieses Motiv findet sich immer wieder bei denen, die mit Jesus zu tun bekommen, in ganz verschiedenen Schattierungen. Und so habe in dieser Woche Abschiedsszenen des neuen Testaments angeschaut. Bisher waren es Abschiede mitten im Leben. Heute, am Ende dieser Woche, möchte ich mit Ihnen einen Abschied am Abend des Lebens in Blick nehmen. mehr...
Abschiedlich leben (4)
Das geschönte Selbstbild zurücklassen
Ausgehend vom Abschiedsmotiv bei der Himmelfahrt Jesu möchte ich mit Ihnen in dieser Woche darauf schauen, wie Menschen von Jesus immer wieder in die Schule genommen werden, abschiedlich zu leben. mehr...
Abschiedlich leben (3)
Sich lösen im Schwung der Befreiung
Ausgehend vom Abschiedsmotiv bei der Himmelfahrt Jesu möchte ich mit Ihnen in dieser Woche darauf schauen, wie Menschen in der Umgebung Jesu auf verschiedene Weise in die Schule genommen werden, abschiedlich zu leben. mehr...
Abschiedlich leben (2)
Für diesen Ruf alles andere loslassen
Ausgehend vom Abschied bei der Himmelfahrt Jesu möchte ich in dieser Woche mit Ihnen darauf schauen, wie das Abschiedsmotiv das ganze Evangelium durchzieht. Abschiedlich leben zu lernen, nicht festzuhalten, das mutet Jesus seinen Jüngern schon von Anfang an zu. Es beginnt schon mit ihren Berufungen. Wer die Berufungserzählungen im Evangelium liest, merkt unmittelbar, dass sie sehr dicht sind. Sie wirken wie zusammengerafft auf die wesentlichsten Elemente. mehr...
Abschiedlich leben (1)
Anfang einer neuen Nähe
Wenn man in eine der Suchmaschinen im Internet die Stichworte "Abschied" oder "Abschiednehmen" eingibt, stößt man auf eine schier unüberschaubare Fülle vom Ratgeberliteratur. Und das in ganz vielen Schattierungen. mehr...
Geistlicher Impuls:
Ehrfurcht vor dem Leben
Was Menschen eigentlich wollen, das lässt sich in einem ganz kurzen Satz zusammenfassen: Menschen wollen leben. Sie wollen so leben, wie es ihren Idealvorstellungen von Leben entspricht. mehr...
Geistlicher Impuls:
Not lehrt Beten
"Not lehrt Beten", so sagt ein geflügeltes Wort. Ich selber bin noch ein Kind der Nachkriegszeit, aufgewachsen in einer Gesellschaft, in der viele den Vater, den Bruder im Krieg verloren hatten. mehr...
Geistlicher Impuls
In seinem Kern herausfordernd
Ostern ist nicht irgendein Frühlingsfest, es ist das Fundament des christlichen Glaubens. Die entscheidende Frage heißt: Ist Jesus von den Toten auferstanden oder nicht. Ein altes Gebet bezieht sich auf die Zeugnisse der Auferstehung. mehr...
Geistlicher Impuls
Ihr seid das Licht
"Ihr seid das Licht der Welt!" Ich glaube, wer dieses Wort aus dem Markus-Evangelium richtig begreifen will, der muss zu einer Jugendgruppe gehört haben oder mit Freunden oft gewandert sein. mehr...
Geistlicher Impuls
Ora et labora
Die christliche Welt ist voll von Kapellen, Kirchen und Krankenhäusern, die nach dem heiligen Josef benannt sind. Viele Menschen werden unabhängig von der Konfession auf diesen Namen getauft. mehr...
Schwere Kost
Hinter dem Ambo
Zum Schmunzeln. Ein kleiner Mann - der Pfarrer - hinter dem Ambo. Man sieht nur noch Stirn und Haare. Und die Lesung - schwere Kost: Paulus! Aber der Sprecher "bringt ihn gut rüber". Er selbst verschwindet buchstäblich hinter der Botschaft. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden. Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. (Gal 2,19-20) Wer von uns kann so sprechen? Das geht nicht leicht von der Zunge. Auch Paulus hat Neuland betreten. mehr...
Das fünfte Evangelium
Erfahrungen im Heiligen Land
Eine jüdische Anekdote erzählt von einem Rabbi, der von seinen Schülern gefragt wird, warum er immer wieder in die Wüste gehe, wo er sie doch gelehrt habe, dass Gott überall zu finden sei und überall derselbe sei. mehr...
Heilige Tage
Leben mit einem, der lebt
Christen glauben nicht an Dogmen. Sie glauben an Gott und seinen "geliebten Sohn". "Sie leben mit einem, der lebt" (Klaus Hemmerle). Wo diese Beziehung infrage stand, musste sie ausdrücklich umschrieben werden. mehr...
Passion
Habe den Übergang schon manchmal betreten
Das kann nicht jeder. Menschen in den Tod begleiten. Über tausend in mehr als dreißig Jahren. Mit Sterbenden " hinübergehen". Eine Sozialarbeiterin berichtet, erzählt, bezeugt. Gespräche über Jahrzehnte: So einfach stirbt man nicht. mehr...
Aufbruch (4)
Auf den Spuren – in den Spuren
Wissenschaftler und Pilger sind begeistert: Mit der Bibel in der Hand auf den Spuren Jesu. In Israel geht Gläubigen das Herz auf. Jesus rückt näher: Am See, auf dem Tabor, an Golgota. mehr...
Aufbruch (3)
Holy Place - Silence Please
Morgens um fünf Uhr. Hotel in der Altstadt Jerusalems. Ich erwache, weil ein Hahn kräht. Mein christliches Bewusstsein gerät in Schwingungen: Petrus… Mittags um zwölf Uhr. Ich stehe neben der Verkündigungskirche in Nazareth. mehr...
Aufbruch (2)
Komm wieder zur Ruhe, mein Herz
"Meine Seele, warum bist du so unruhig in mir" (Ps 42,6)? Ist es der normale Alltagsdruck, ein unbestimmtes Getriebensein oder nur eine dumpfe Unzufriedenheit mit den Verhältnissen - in dir und um dich? mehr...
Aufbruch (1)
Kontrollierter Abbau
Enthaltung und Entsagung, Entgiftung und Entsorgung, Entlastung und Entschleunigung - Begriffsbesteck für die Fastenzeit. Oder einfach: Weniger ist mehr, Verzicht macht reich. Empfohlen wird ein ernsthafter Praxistest in Eigenregie. mehr...
Geistliche Impulse zum Kirchenjahr
Vom Ersten Advent bis Christkönig
Die Geistlichen Impulse, die Sie in dieser Übersicht finden, führen Sie durch das Kirchenjahr. Verschiedene Autoren geben Denkanstöße und bieten Ruhepole in den oft hektischen Zeiten im Jahr. mehr...
Impulse von Bischof em. Lettmann
Christliche Gestaltung des Alltags
Der Mann hat etwas zu sagen. Das tut er, wenn er predigt oder im Rundfunk Impulse gibt. Das macht er aber auch in seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen. Vor allem als geistlicher Autor hat Lettmann sich einen Namen gemacht. mehr...
Gebete und Bibeltexte
Atemholen der Seele
Die Übersicht über Gebete, die seit Jahrhunderten zum Gebetsschatz der Christen gehören, sowie über verschiedene weitere Gebete und Bibelstellen lädt ein, die Seele atmen zu lassen. mehr...
Verschiedene Geistliche Impulse
In die Tiefe gehen
In dieser Übersicht finden Sie verschiedene geistliche Impulse und Texte unterschiedlicher Autoren. Lassen Sie sich ansprechen von den spirtuellen Gedanken, machen Sie sich auf den Weg in die Tiefe Ihrer Seele... mehr...
Rosenkranzgebet
Gebetsanleitung: Das Rosenkranzgebet bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu.
Ihre Stimme für kirchensite.de!
Wenn auch Sie der Meinung sind, dass kirchensite.de den "WebFish" 2010 verdient hätte, dann stimmen Sie doch für uns ab. Ihre Stimme für kirchensite.de – das würde uns sehr freuen!
Kirche von A bis Z
"Schmachtlappen" zeigen Passionsszenen: Brauchtum, zwischen Aschermittwoch und Karfreitag.
Geistliche Themenabende
Unter dem Leitwort "Gottes Schöpfung bewahren" finden in diesem Jahr die "Geistlichen Themenabende zur Fastenzeit" im St.-Paulus-Dom in Münster statt.
Länderübergreifender Jugendtag
Das niederländische Bistum Roermond lädt aus Anlass seines 450-jährigen Bestehens Jugendliche zu einem Begegnungstag ein.
Sonntagsschutz
Ein Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften und Familienverbänden verlangt einen verstärkten Schutz des arbeitsfreien Sonntags.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
im "
Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie
Seelsorger im März: Lars Lindemann, Pastoralreferent
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
PR Lars Lindemann
lindemann-l
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de








































































































Newsticker für Ihr Web