Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Fragen + Glauben  >  Impulse
05.05.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.

Geistliches Wort in WDR 5 von Bischof Felix Genn

"Liebt einander"

Kinderhand

Als Bischof werde ich öfter gefragt: Was ist die Kurzfassung des Christentums? Ich gebe dann gerne als Antwort: Das Christentum lässt sich gut beschreiben – und zwar über alle konfessionellen Verschiedenheiten hinweg – in dem einen Auftrag: "Liebt einander!" Diese Kurzformel stammt aus dem Johannesevangelium und ist eingebettet in die Abschiedsreden Jesu vor seiner Kreuzigung. Jesus sagt dieses Liebesgebot seinen Jüngern im Abendmahlssaal.  mehr...

Michaela Bans bei "Kirche in WDR 4"

Gerade hier

Um in die Geburtskirche zu gehen, muss man sich klein machen.

Gott hat sich ein wunderschönes Land ausgesucht, um Mensch zu werden! Besonders im Frühling, wenn alles grünt und blüht im schönen Galiläa, rund um den See Gennesaret. Wenn man da auf dem Berg der Seligpreisungen sitzt, mit Blick auf den See… sie merken: ich gerate ins schwärmen. Andererseits: Er hat sich auch ein Land ausgesucht, das im Sommer von Dürre geplagt ist. Eines, das damals wie heute von Konflikten geprägt ist.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Von Achtsamkeit auf Gott

Wenn du spülst, dann spüle.

So langsam wacht mein kleiner Enkelsohn auf. Das heißt, dass aus dem völlig hilflosen Baby eine kleine Persönlichkeit wird. Er kann sich festhalten und wackelig stehen, er kann Hustengeräusche nachmachen und verschmitzt die Augen zukneifen. Mein kleiner Enkelsohn ist acht Monate alt. Er entdeckt sich und das Leben. Wenn ich ihm dabei zuschaue, kann ich von ihm lernen. Er nimmt behutsam die bunten Fransen einer blauen Wolldecke in die Finger und studiert Franse um Franse genau.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Von der Gottesbeziehung

Schuhe

Im Jahr 1886 malte der holländische Maler Vincent van Gogh ein paar ausgetretene, alte Schnürschuhe. Er hatte sie auf einem Pariser Flohmarkt entdeckt und mit in sein Atelier genommen. Vielleicht ein Mal selbst getragen, aber dann gemalt. Darin lag sein Hauptinteresse: Er wollte ein Stück reales Leben darstellen, ein Stück Lebenswirklichkeit. Ungeschönt und echt. Kunsthistoriker streiten sich, ob die Schuhe einer Bäuerin gehörten, ob es überhaupt ein Paar Schuhe sind oder zwei linke.  mehr...

Klaus Nelißen bei "Kirche in WDR 2"

Die Queen und die Kirche

"God save the Queen!" Königin Elisabeth II. wird heute sagenhafte 90 Jahre alt – und die Welt verneigt sich. Bei der Queen geht es mir wahrscheinlich ebenso wie vielen auf der Welt: Ich find sie einfach klasse! Und das hat wenig damit zu tun, dass ich Monarchist wäre. Auch eingefleischte Demokraten können die Queen toll finden. Schließlich ist Großbritannien eine der ältesten Demokratien der Welt! Und trotzdem singen die Briten jedes Mal bei der Nationalhymne "Gott schütze die Königin".  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Von Gottesgegenwart

Klaus Hemmerle verstand Gottes Gegenwart als mitwissende Begleitung wie von einem guten Freund.

Zwei gute Freunde sind in den Bergen mit Rucksäcken unterwegs. Sie wandern auf schmalen Pfaden zwischen steilen Felsen, sie erklimmen Abhänge, sie haben weite Aussicht. Der eine Freund kennt sich in diesem Gebiet gut aus. Der andere ist hier zum ersten Mal. Für ihn ist es beruhigend, dass der Freund mit der steinigen Gegend vertraut ist. Er kann sich darauf verlassen, dass ihn der Freund aufmerksam im Blick hat. Er ist sich sicher, dass er ihm in jeder Situation beistehen wird.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom Gotteswerkzeug

Selfie

Wer bin ich? Wie verändere ich mich im Laufe meines Lebens? Heutzutage machen das viele Menschen an Fotoerinnerungen, an Selfies fest. Malende Künstlerinnen und Künstler greifen seit Jahrhunderten zu Pinsel, Leinwand und Farbe. Malen Selbstporträts. Nicht, um sich besonders vorteilhaft darzustellen, sondern um sich selbst studieren zu können. Das eigene Spiegelbild auf der Leinwand zu befragen: Wer bin ich? Wie verändere ich mich im Laufe meines Lebens?  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom kreativen Heiligen Geist

"Mit dir, Gott, überspringe ich Mauern."

"Tom Sawyer" von Mark Twain gehörte in meiner Kindheit zu meinen Lieblingsbüchern. Ich liebte diesen Tom Sawyer, jenen frechen Jungen mit seinem Witz und seinen unkonventionellen Einfällen. So zum Beispiel, als er an einem Sommermorgen einen fünfzehn Meter langen Gartenzaun streichen sollte. Tom überlegte hin und her, wie er andere Jungen bestechen könnte, die Arbeit für ihn zu übernehmen. Doch vergeblich. Alle würden schwimmen gehen.  mehr...

Petra Fietzek bei "Kirche in WDR 3-5"

Vom Hirtenstab Gottes

In den Zeilen des Psalm 23 entfaltet sich die Arbeit eines aufmerksamen Schäfers, der über seine Herde wacht.

Im Münsterland gibt es zahlreiche Schafherden. Auf grünen Weideflächen grasend, unter knorrigen Obstbäumen lagernd. Muttertiere, Schafböcke. Lämmer wie Wollknäule. Neulich sah ich einen Schäfer, der auf einen Stab gestützt seine Tiere wachsam im Blick hatte. Ein Schäfer kennt jedes einzelne Tier seiner Herde genau, weiß um dessen Eigenheiten und Marotten. Schier unverzichtbar für die Arbeit des Schäfers: der Hirtenstab.  mehr...

Michaela Bans bei "Kirche in WDR 4"

Bootspartie

Pilger bei einer Bootsfahrt auf dem ruhig daliegenden See Gennesareth.

Direkt am Ufer eines Sees zu wohnen ist immer herrlich. Wenn es der See Gennesaret ist, ganz besonders. Meist liegt er schön still vor einem. Den Berg der Seligpreisungen im Rücken, die Sonne scheint: Mehr Idylle geht nicht. Aber an einem Morgen im März diesen Jahres konnte ich erleben: Er kann auch anders. Dann herrscht Sturm auf dem See. Und direkt kam mir das bekannte Szenario in den Kopf: Jesus fährt mit den Jüngern spät raus auf den See, es stürmt und er schläft hinten im Boot.  mehr...

Michaela Bans bei "Kirche in WDR 4"

Gott zum Anfassen

Viele knien am Salbungsstein in der Grabeskirche nieder und küssen ihn.

Unser erster Tag in Jerusalem. Rauf auf den Ölberg und dann die Via Dolorosa entlang zur Grabeskirche – dem vielleicht wichtigsten Ort der Christenheit. Ich bin zum ersten Mal hier, meine Erwartung ist groß: Das wird sicher ergreifend! Tatsächlich ist die Kirche aber total wuselig, unübersichtlich. Ruhe? Fehlanzeige. Am Flughafenterminal ist es besinnlicher als direkt vor dem Heiligen Grab! Fast eine Stunde stehe ich im Eingangsbereich, mit Blick auf den Salbungsstein.  mehr...

"Wort zum Tag" von Paul Deselaers im Deutschlandfunk

Öffne meine Augen… (Ps 119,18)

Alpen

Ganz selbstverständlich war es für mich, dass wir als Geschwister in der Tischlerwerkstatt unseres Vaters mitlernten: wie man einen Zollstock gebraucht, einen Nagel gerade einschlägt, den Arbeitsplatz aufräumt. Es gibt handwerkliche Regeln, und wenn man einmal darin geübt ist, Dinge richtig zu machen, wird vieles leichter. So ist es auch beim Lernen von Lesen und Schreiben, beim Erlernen eines Musikinstrumentes. Das ganze Leben ist auf Spielregeln angewiesen.  mehr...

"Wort zum Tag" von Paul Deselaers im Deutschlandfunk

All mein Wünschen, HERR, liegt offen vor dir! (Ps 38,10)

Rettungswagen

Da, wo ich wohne, höre ich oft das Martinshorn: vom Notarzt und Krankenwagen, von der Polizei, von der Feuerwehr. Wenn dieses Alarmsignal ertönt, müssen alle Platz machen. Irgendwo ist Gefahr für Leib und Leben. Jemand hat um Hilfe gerufen, die sofort Antwort braucht. Wie gut, wenn Menschen da sind, die wissen, was zu tun ist. Wie oft möchten Menschen um Hilfe rufen, wenn vielleicht alles zu viel wird oder wenn die Erschöpfung nicht weichen will.  mehr...

"Wort zum Tag" von Paul Deselaers im Deutschlandfunk

Für Dich ist Schweigen Lob, Gott auf dem Zion! (Ps 65,2)

Viele Menschen suchen einen Weg, wie man zum Stillsein oder zur Stille kommt.

Wann immer ich in der Stadt Münster Wege zurücklege: Menschen stehen oder gehen mit einem Smartphone. Sie sprechen und sie schreiben. Die Wortfetzen, die ich mitbekomme, vermitteln ein immenses Bedürfnis nach Kommunikation, nach Zärtlichkeit, nach Verbindung in aller Mobilität. Sprechen hat unter uns eine außerordentliche Bedeutung, zum Guten wie zum Zerstörerischen. In sozialen Netzwerken werden auch völlig ungefiltert Meinungen veröffentlicht.  mehr...

"Wort zum Tag" von Paul Deselaers im Deutschlandfunk

Ich gehe meinen Weg vor dem Angesicht Gottes im Lichte des Lebens! (Ps 56,14)

Kreuz

Ein Mord in meinem Heimatort, vor 61 Jahren: Ein Mann ersticht seinen Bruder. Das hat mich erschüttert. Damals war ich sieben Jahre alt. Eine Welt brach zusammen. Nicht nur, dass es in unmittelbarer Nähe geschieht, sondern dass es überhaupt geschieht. Später habe ich dann von den Millionen Ermordeten in den Weltkriegen gehört und in den vielen Kriegen seitdem. Mit jedem toten Menschen wird eine eigene Welt ausgelöscht, vergeht ein Universum eigener Art.  mehr...

Impulse verschiedener Autoren

In die Tiefe gehen: Übersicht mit verschiedenen geistlichen Impulsen und Texten unterschiedlicher Autoren.

Impulse von Dr. Silberberg

Einhaken: Geistliche Impulse von Dr. Hermann-Josef Silberberg.

Gebete und Bibeltexte

Die Übersicht über Gebete und Bibelstellen lädt ein, die Seele atmen zu lassen.

Impulse zum Kirchenjahr

Die Geistlichen Impulse, die Sie in dieser Übersicht finden, führen Sie durch das Kirchenjahr.

Impulse von Reinhard Lettmann

Christliche Gestaltung des Alltags.

Geistlicher Impuls

Geistliche Musik: Ave Maria – Gegrüßet seist du, Maria.

Durch das Jahr

Maiandachten zum Herunterladen.

Kirche von A bis Z

Wallfahrt: Gott besonders nahe.

Glaubens-ABC

Beten: Sein vor Gott.

Mit der Bibel leben

Der Glaube Marias.

Heiligenlexikon

30. Mai: Heilige Reinhild von Westerkappeln.

Gotteslob für Sehgeschädigte

Mit dem Eigenteil des Gotteslobs in verschiedenen Varianten für die unterschiedlichen Formen von Blindheit und Sehbehinderung will das Bistum Münster einen Schritt machen, Ausgrenzung zu verhindern.

Marienmonat

Als schönster Monat des Jahres sollte der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein.

Dossier Wallfahrt

"Beten mit den Füßen"

Jahr der Barmherzigkeit

Am 8. Dezember hat Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet.

Glaubenswissen

Profanierung: Die Entweihung beendet die kirchliche Nutzung eines Gebäudes.

Wallfahrtsorte

Im Bistum Münster gibt es mehr als 20 große und kleine Wallfahrts- und Gedenkorte.

VIDEO-Tipp ...

Wir möchten Priester werden.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Mariengebet

Maria, segne unsere Familien.

Migrationsdienste

Die Mitarbeiter im Migrationsdienst der Caritas beraten und betreuen Asylbewerber, Flüchtlinge und ausländische Arbeitnehmer vor Ort.

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand