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06.12.2016
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05. November

Seliger Bernhard Lichtenberg

Lebensdaten:

Geboren am 3. Dezember 1875 in Ohlau (Polen), gestorben am 5. November 1943 in Hof (Bayern).

Vita:

Bernhard Lichtenberg wurde 1899 Priester und wirkte als Pfarrer ab 1913 an der Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Charlottenburg. 1931 wurde er Domkapitular in Berlin, ein Jahr später Dompfarrer und schließlich 1938 Dompropst.

Öffentlich predigte Lichtenberg in der Berliner Hedwigskathedrale gegen das Unrecht jener Tage und forderte zum Gebet für KZ-Häftlinge, Nichtarier und Juden auf. Wegen Verstoßes gegen den "Kanzelparagraphen" und das Heimtückegesetz wurde Lichtenberg 1941 verhaftet und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, die er in Berlin-Tegel absaß.

Er ertrug die Haft in Demut und Geduld, erkrankte jedoch im Verlauf schwer. Trotz dieser Krankheit plante man 1943, ihn im Alter von fast 68 Jahren in das KZ Dachau zu überstellen. Auf der Fahrt dorthin musste Lichtenberg, dem Tod nahe, ins städtische Krankenhaus in Hof eingeliefert werden, wo er wenige Tage später, am 5. November 1943, starb.

Papst Johannes Paul II. sprach den mutigen Dompropst am 23. Juni 1996 in Berlin selig.

Namensbedeutung:

"Bernhard" ist althochdeutsch und bedeutet "der Bärenharte".

Text: Thomas Mollen
November 2006

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