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24.07.2016
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Hieronymus

Hieronymus gehört zu den großen Kirchenlehrern und den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kirchengeschichte.

30. September

Heiliger Hieronymus

Lebensdaten:

Geboren um 347 in Stridon (Kroatien), gestorben am 30. September 419 oder 420 in Bethlehem.

Vita:

Hieronymus gehört zu den großen Kirchenlehrern und den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kirchengeschichte überhaupt. Schon seine Eltern waren vom christlichen Glauben geprägt und schickten ihren Sohn zum Studium nach Rom. Weitere Stationen auf Hieronymus’ Lebensweg waren Trier, wo er das Mönchtum kennen lernte, Aquileja, Aleppo, Antiochien und Konstantinopel.

Inzwischen war aus dem wissbegierigen Studenten ein gelehrter Priester geworden, der am Vatikan schnell zum Sekretär des Papstes Damasus I. wurde. Dieser beauftragte ihn mit der "Vulgata", einer Bibelübersetzung in das Lateinische, für die Hieronymus Jahre brauchte und die bis heute als großartige Leistung des Heiligen gilt.

Als Damasus starb und Siricius Papst wurde, kehrte Hieronymus, der sich ebenfalls Hoffnungen auf den Stuhl Petri gemacht hatte, Rom den Rücken. Mit einer kleinen Zahl von Anhängern ging er nach Bethlehem, wo er mehrere Klöster gründete. Hier arbeitete er weiterhin an theologischen Betrachtungen und wurde zu einem der angesehensten Wissenschaftler seiner Zeit und darüber hinaus. 117 Briefe des Hieronymus, darunter 19 an seinen ebenso einflussreichen Zeitgenossen Augustinus, sind heute noch erhalten.

Hieronymus starb im Alter von 73 Jahren in seinem Kloster in Bethlehem. Seine Reliquien gelangten später in die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom.

Namensbedeutung:

"Hieronymus" ist griechisch und bedeutet "der heilig Genannte"

Darstellung:

Als alter Mann mit langem weißen Bart, mit Kardinalshut, im Büßerhemd mit Kreuz, vor einem Pult lesend oder schreibend, mit Löwen oder Totenschädel.

Patron:

Patron der Stadt Lyon und von Dalmatien, der Schüler, Studenten, Lehrer, Gelehrten, Theologen, Übersetzer, der theologischen Fakultäten, Bibelgesellschaften, der Asketen und gegen Augenleiden.

Text: Thomas Mollen | Foto: Archiv
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