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31.07.2016
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18. August

Seliger Rainald von Ravenna

Lebensdaten:

Geboren um 1250 in Mailand (Italien), gestorben am 18. August 1321 in Ravenna (Italien).

Vita:

Rainald stammte aus einer vornehmen Mailänder Familie und war zunächst päpstlicher Kaplan, ehe er ab 1296 Bischof von Vicenza und ab 1303 Erzbischof von Ravenna wurde. Besondere Anerkennung erwarb sich Rainald durch seine Lösungsversuche im Konflikt um den Templerorden. Dieser im Jahr 1119 gegründete Ritterorden widmete sich dem Schutz der Christen im Heiligen Land und besaß große Reichtümer. Auf diese hatte es der französische König Philipp IV. der Schöne abgesehen, der den Ordensrittern Häresie, Blasphemie und Unzucht vorwarf. Papst Clemens V. stand zunächst auf der Seite der Templer, wendete sich aber bald ab und ließ den Orden im Anschluss an das Konzil von Vienne aufheben. Die Güter wurden an andere Orden wie die Johanniter verteilt – außer in Frankreich und England, wo die Fürsten den Besitz der Templer an sich rissen.

Rainald war in diesem Konflikt stets eine vermittelnde Stimme gewesen. Seit 1308 war er päpstlicher Kommissar im Templerprozess für Norditalien. Er versuchte vergebens, den Orden zu rechtfertigen. Auch beim Konzil von Vienne versuchte er erfolglos, zu vermitteln. Der letzte Großmeister der Templer starb 1319 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Zwei Jahre später starb auch Rainald, der schon bald nach seinem Tod hoch verehrt wurde.

Namensbedeutung:

"Rainald" ist althochdeutsch und heißt "kluger Herrscher".

Text: Thomas Mollen
August 2006

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