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27.04.2017
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26. Juni

Heiliger José Maria Escriva

Lebensdaten:

Geboren am 9. Januar 1902 in Barbastro in Spanien, gestorben am 26. Juni 1975 in Rom.

Vita:

Der Name des Heiligen Josemaría Escrivá de Balaguer ist unmittelbar verbunden mit der von ihm im Jahr 1928 gegründeten Gemeinschaft Opus Dei, Werk Gottes. In diesem Werk, das 1950 die Anerkennung als päpstliche Personalprälatur erhielt, sollten vor allem Laien ihre Berufung zu einem geistlichen Leben, zur tätigen Nächstenliebe und zur Heiligung des gesamten Alltags verwirklichen können. Heute zählt das Opus Dei weltweit 87000 Mitglieder. Escrivas Hauptwerk "Der Weg" ist in 42 Sprachen übersetzt und über vier Millionen Mal verkauft worden.

Bereits mit 16 Jahren trat der junge Josemaria Escriva ins Priesterseminar ein. Nach Studien der Theologie und der Rechtswissenschaft wurde er mit 25 Jahren zum Priester geweiht. Zwei Jahre nach seiner Weihe zog es ihn in die spanische Hauptstadt Madrid. Neben weiteren Studien in Jura widmete er sich dort besonders der Unterstützung armer Kinder in den ärmsten Vierteln. Im Jahr 1928 folgte die Gründung der Gemeinschaft Opus Dei. Zunächst traten nur Männer der Bewegung bei, im Jahr 1930 dann schloss sich ein weiblicher Zweig an. Das Opus Dei musste sich in den Zeiten des spanischen Bürgerkriegs immer wieder gegen Angriffe kommunistischer Provenienz zur Wehr setzen. Im Anschluss waren es Mitglieder des Werkes Gottes, die maßgeblichen Anteil am ökonomischen Aufschwung Spaniens haben sollten. Dieser Aspekt sowie der geistliche Einfluss auf die Priester Spaniens verliehen der Gemeinschaft und ihrem Gründer bald auch über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung und Zulauf.

Nach dem Bürgerkrieg führte Josemaria Escriva Exerzitien für Priester durch. Ab dem Jahr 1946 verlagerte er seine Tätigkeiten nach Rom. Seine geistlichen Schriften stießen ebenso auf internationales Interesse wie sein unermüdliches politisches Engagement, das sich vornehmlich gegen Liberalismus und Kommunismus richtete. Auf zahlreichen Reisen stellte der Spanier in seinen Schriften seine Ideale und Vorstellungen für ein ganzheitlich geistlich ausgerichtetes Leben vor und stieß dabei immer wieder auf große Zustimmung und auch Bewunderung. Als Escriva im Jahr 1975 plötzlich an einem Herzanfall starb, hatte seine Bewegung in 80 Ländern bereits über 60.000 Mitglieder, im Jahr 2000 waren es schon 80.000.

In einer Rekordzeit wurde Josemaria Escriva 1992 zunächst selig- und dann zehn Jahre später heiliggesprochen. Zu den Gottesdiensten auf dem Petersplatz kamen jeweils hunderttausende Gläubige aus aller Welt. Seit der Kanonisation ruht sein Leichnam in der Prälaturkirche Santa Maria della Pace in Rom.

Namensbedeutung:

Josef bedeutet "Gott hat hinzugefügt" (aus dem Hebräischen), Maria bedeutet "der Schöne" oder "der von Gott geliebte" (aus dem Aramäischen)

Text: Tim Schlotmann
Juni 2012

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