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28.07.2016
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19. Juni

Heiliger Romuald

Lebensdaten:

Geboren um 952 bei Ravenna (Italien), gestorben am 19. Juni 1027 in Val di Castro (Italien).

Vita:

Bis zu seinem 20. Lebensjahr führte Romuald ein unbeständiges Leben in den Fußstapfen seiner adligen und reichen Eltern. Das änderte sich erst, als er mit ansehen musste, wie sein Vater einen Verwandten im Streit tötete. Nach diesem Erlebnis zog sich Romuald zunächst für 40 Tage in das Benediktinerkloster San Apollinare in der Nähe von Ravenna zurück, später trat er ganz dem Orden bei.

Nach einigen Jahren im Kloster ging er alleine seiner Wege, um als Einsiedler zu leben. Später gründete er zusammen mit dem ehemaligen Dogen von Venedig, Pietro Orseolo, eine Eremitengemeinschaft in den Pyrenäen. Zurück in Italien trug man ihm das Amt des Abtes von San Apollinare an, das er jedoch nach einem Jahr wieder aufgab, um aufs Neue umher zu ziehen.

Endgültig sesshaft wurde Romuald schließlich in Camaldoli in der Nähe von Arezzo. In dieser Klosterneugründung verband er Elemente des alten ägyptischen Einsiedlertums mit der Ordensregel Benedikts - die Ordensgemeinschaft der Kamaldulenser war geboren. Die Mönche der neuen Gemeinschaft hatten strenge Regeln: Sie wohnten zwar als Gemeinschaft in einzelnen Zellen zusammen, übten sich aber im Schweigen und fasteten ständig.

Als Romuald den Tod kommen sah, zog er sich nach Val di Castro in eine abgeschiedene Klause zurück, wo er 1027 starb. Seine Reliquien werden in einem Marmorschrein in der Kirche Ss. Biagio e Romualdo in Fabriano aufbewahrt.

Namensbedeutung:

"Romuald" entstammt dem Althochdeutschen und heißt "berühmter Herrscher".

Darstellung:

Als Einsiedler oder im weißen Kamaldulenserhabit, mit Himmelsleiter, Buch und Totenschädel.

Text: Thomas Mollen
Juni 2004

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