19. Juni
Heilige Juliana von Falconieri
Lebensdaten:
Geboren um 1270 in Florenz (Italien), gestorben an 19. Juni 1341 in Florenz.
Vita:
Juliana war eine Nichte des heiligen Alexius, eines der sieben Stifter des Servitenordens. Sie stammte der hochadeligen florentinischen Familie der Falconieri ab. Um 1304 gründete sie in ihrer Heimatstadt die Gemeinschaft der Serviten-Terziarschwestern (Servitinnen, Mantellaten), der sich insbesondere der Pflege der Kranken widmete.
Berühmt geworden ist Juliana vor allem durch ihre wundersame Kommunion auf dem Sterbebett. Weil sie wegen eines ständigen Brechreizes das Allerheiligste nicht mehr über den Mund empfangen konnte, bat sie den Priester, ihr den Leib Christi auf die mit einem Tuch verhüllte Brust zu legen. Als dies geschehen war, verschwand die Hostie vor den Augen der Anwesenden und Juliana starb.
Später entdeckte man auf ihrer Brust, an der Stelle, wo das Allerheiligste gelegen hatte, ein Bildnis des gekreuzigten Jesus, ganz so, wie es als Prägung auf der Hostie zu sehen gewesen war.
Namensbedeutung:
"Juliana" ist lateinisch und eine Verkleinerungsform von "Julia" ("aus dem Geschlecht der Julier").
Darstellung:
In schwarzer Ordenstracht, mit einer Hostie auf der linken Brust.
Text: Thomas Mollen
Juni 2005
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