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27.07.2016
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03. Juni

Heiliger Karl Lwanga und Gefährten

Lebensdaten:

Geboren 1865 in Bulima (Uganda), gestorben am 3. Juni 1886 in Namugongo (Uganda).

Vita:

Zu den 22 Märtyrern von Uganda, die Papst Paul VI. im Oktober 1964 heilig sprach, gehören auch Karl Lwanga und seine Gefährten. Lwanga war Page am Hofe König Mwangas, der zunächst den christlichen Missionaren und ihren Lehren wohl gesonnen entgegengetreten war. Einige hohe Beamte am Hofe des Königs ließen sich taufen. Später deckten sie eine Verschwörung des höchsten Ministers gegen den Monarchen auf.

Dieser ließ seinen Untergebenen zwar ins Gefängnis werfen, setzte jedoch die Todesstrafe aus, ließ den Mann nach einiger Zeit wieder frei und berief ihn aufs Neue auf seinen Posten. Der Minister hatte jedoch Rache geschworen und bezichtigte seinerseits die Christen der Verschwörung, woraufhin König Mwanga die Religion verbieten ließ. Als er feststellte, dass er die Christen nicht von ihrem Glauben abbringen konnte, begann er, sie zu verfolgen.

Die letzte Gruppe, die dieser Verfolgung anheim fiel, waren die Pagen am Hofe, darunter ihr Anführer Karl Lwanga, Mbaga Tzinde, der Sohn des Oberhenkers, der die Todesurteile zu vollstrecken hatte, und selbst der Bruder des Königs, Bruno Serenkuma.

Lwanga war nicht nur der weltliche, sondern auch der geistliche Anführer der Pagen, und konnte noch fünf von ihnen in der Nacht vor der Hinrichtung das Taufsakrament spenden. Insgesamt 13 katholische Gefangene wurden zum Berg Namugongo geschafft und dort bei lebendigem Leibe verbrannt.

Namensbedeutung:

"Karl" kommt aus dem althochdeutschen und bedeutet "(freier) Mann".

Darstellung:

Im Kreise seiner Gefährten als Märtyrer auf dem Scheiterhaufen.

Text: Thomas Mollen
Mai 2004

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