31. März
Heinrich Thyssen
Lebensdaten:
Geboren am 5. Dezember 1755 in Gangelt (Nordrhein-Westfalen), gestorben am 31. März 1844 in Antwerpen (Belgien).
Vita:
Heinrich Thyssen, der aus Gangelt bei Aachen stammte, trat im Jahr 1775 in die Gemeinschaft des heiligen Franziskus ein. Ab 1782 lehrte er Theologie im Franziskanerkloster im flämischen Antwerpen.
1794 wurde Belgien von französischen Revolutionstruppen besetzt, die das Ausüben religiöser Handlungen verboten. Das Kloster Thyssens wurde 1797 aufgelöst. Er selbst blieb jedoch im Antwerpen und wirkte im Untergrund als Seelsorger, insbesondere für Arme, Kranke, Gefangene und Seeleute.
Ab 1806 konnte er seine Tätigkeit wieder offiziell aufnehmen, als Pfarrer an der Antwerpener Kirche Sankt Paul. Der Seligsprechungsprozess für den am 31. März 1844 gestorbenen Seelsorger und Ordensmann läuft seit 1899.
Namensbedeutung:
"Heinrich" ist ein althochdeutscher Name, der "der in seinem Besitztum Mächtige" bedeutet.
Namensableitungen:
Von "Heinrich" lassen sich folgende Namen ableiten: Hein, Heini, Heinke, Heiner, Heino, Heinz, Hajo, Haijo, Heijo, Hejo.
Text: Thomas Mollen
März 2005
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