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25.05.2012
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16. März

Heiliger Heribert von Köln

Lebensdaten:

Geboren um 970 in Worms, gestorben am 16. März 1021 in Köln

Vita:

Heribert war der Sohn des Grafen Hugo von Worms und wurde an der Domschule zu Worms und im Kloster Gorze in Lothringen erzogen. Noch in jungen Jahren wurde er Dompropst seiner Heimatstadt. In dieser Funktion lernte er Kaiser Otto III. kennen, dessen Freund und Berater er wurde. 994 berief ihn Otto zum Kanzler für Italien, 998 auch für Deutschland. Im Jahr 999 wurde Heribert in seiner Abwesenheit zum Erzbischof von Köln gewählt, nachdem er früher bereits einen Ruf auf den Bischofsstuhl von Würzburg nicht angenommen hatte. Diesmal jedoch fügte er sich dem Wunsch des Kaisers und dem ausdrücklichen Befehl von Papst Sylvester II.

1002 begleitete er den Kaiser auf einer Reise nach Rom. Auf dem Rückweg starb Otto III. durch Gift. Heribert spendete ihm die Sterbesakramente und erfüllte den letzten Willen des Regenten, indem er seine sterbliche Hülle und die Reichsinsignien gegen alle Widerstände nach Aachen brachte. Zu Ottos Nachfolger Heinrich II. war Heriberts Verhältnis niemals so herzlich, so dass er kurz nach dessen Krönung als Kanzler zurücktrat und sich auf seine Diözese konzentrierte.

1002 gründete der Bischof die Benediktinerabtei Deutz sowie das Kanonikerstift zu den heiligen Aposteln in Köln. Seine Biographen beschreiben ihn als einen Mann von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Freigiebigkeit gegenüber Armen.

Die Legende besagt, dass er in Zeiten einer lang anhaltenden Dürre und Hungersnot sein Brot teilte, die Kranken besuchte und die Niedergeschlagenen wieder aufrichtete. In der größten Not ordnete er eine Bittprozession an. Als nach dem Ende des Gebets noch immer kein Regen fiel, sah er dies als Strafe Gottes für seine eigenen Sünden, fiel weinend auf die Knie, und flehte den Himmel um Erbarmen an. Kaum hatte er sein Gebet begonnen, so zogen am Himmel tiefschwarze Wolken auf, und ein ergiebiger Regenguss beendete die lange Zeit der Dürre und des Leidens.

Die Gebeine des 1021 gestorbenen Bischofs sind in einem prachtvollen Schrein in der Köln-Deutzer Heribertkirche beigesetzt. 

Namensbedeutung:

"Heribert" ist althochdeutsch und heißt "der im Heer Berühmte"

Namensableitungen:

Kurzformen von "Heribert": Bert, Herbert

Darstellung:

Der heilige Heribert von Köln wird dargestellt in erzbischöflichen Gewändern, durch sein Gebet Regen herabflehend.

Patron:

Er ist Patron der Stadt Köln und Patron für Regen.

Text: Thomas Mollen
März 2004

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