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06.12.2016
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13. Januar

Heiliger Remigius von Reims

Lebensdaten:

Geboren um 436 bei Laon (Frankreich), gestorben vermutlich am 13. Januar 533 in Reims (Frankreich).

Vita:

Schon mit 22 Jahren wurde Remigius zum Bischof von Reims ernannt. Fortan wirkte er unermüdlich für die Verbreitung des Glaubens unter den Heiden. Die Arianer versuchte er, von ihrem Irrglauben abzubringen. Die Gründungen der Diözesen Arras, Laon, Thérouanne und Tournai-Cambrai gehen auf den "Apostel der Franken" zurück.

Ein freundschaftliches Verhältnis pflegte Remigius zu König Chlodwig I. und dessen Frau Chlothilde. Gleich nach der Inthronisation des Regenten sandte der Bischof Glückwünsche und bat um eine gute Zusammenarbeit. Später erreichte er gemeinsam mit Chlothilde, dass sich der heidnische König zum Weihnachtsfest taufen ließ.

Remigius liegt begraben in der Kathedrale Saint Remi in Reims. Eine Besonderheit der Kirche ist die Lichtkrone im Dachgewölbe: Sie zählt 96 Öffnungen, eine für jedes Lebensjahr des Bischofs.

Namensbedeutung:

"Remigius" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Ruderer".

Darstellung:

Als Bischof bei der Taufe des Königs, über ihm eine Taube mit Ölgefäß.

Patron:

Der Stadt und der Diözese Reims.

Text: Thomas Mollen
Januar 2006

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