11. Januar
Heiliger Theodosius
Lebensdaten:
Geboren um 424 in Kappadokien (Türkei), gestorben am 11. Januar 529 in Palästina.
Vita:
In jungem Alter kam Theodosius nach Palästina und wurde dort Mönch. Zunächst lebte er in einem Kloster in Jerusalem, später lebte er als Einsiedler auf einer Anhöhe bei Betlehem. Dort entwickelte sich im Laufe der Jahre ein nach ihm benanntes Kloster.
Theodosius baute einige der Höhlen zu Krankenlagern und Wohnstätten aus, kümmerte sich um Reisende, Kranke und alte Menschen. Die Form des gemeinschaftlichen klösterlichen Lebens in der Einsamkeit nannte man Koinobitentum. Deshalb trägt Theodosius heute noch den Beinamen "der Koinobiarch" (Vorstand, Abt der Koinobiten).
Die Aufgabe des Vorstehers der Einsiedler übte er seit 494 auch offiziell aus, als er von Patriarch Salustios von Jerusalem zum Generalabt über alle koinobitisch lebenden Mönche der Gegend bestimmt wurde.
Nach seinem Tod wurde Theodosius wahrscheinlich in einer Gräbernische in einer der Höhlen beigesetzt.
Namensbedeutung:
"Theodosius" ist griechisch und bedeutet "Geschenk Gottes".
Darstellung:
Als bärtiger Einsiedler, mit Fesseln um Hals und Beine.
Patron:
Der Feilenhauer.
Text: Thomas Mollen
Januar 2006
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