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17.11.2017
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Der christliche Glaube setzt der Angst vor dem Tod die Hoffnung entgegen.

Hilfe in kritischen Lebenssituationen

Trauerseelsorge

Der Tod ist eine einzigartige Dimension des Abschieds und bringt eine unvergleichliche Intensität  der Trauer mit sich. Diese Trauer will in Worte gefasst sein, braucht einen Gegenüber, das zuhört und teilnimmt. Sie braucht einen Ort, eine Anlaufstelle für Erinnerungen und Gedenken.

Und sie braucht Zeit. Denn die Trauer reduziert sich bei zunehmendem Zeitabstand zum Todestag nicht immer weiter gen Null. Sie kommt in Wellen, in spiralförmiger Bewegung und hat ihren individuellen Rhythmus. Deshalb braucht sie Gedenktage und Trauerphasen – eben Zeit und Rituale.

Etwas Undurchdringbares, etwas Zwiespältiges

Was auch immer man vom Tod denkt, was immer man in ihm oder hinter ihm sieht: Er ist etwas Undurchdringbares, etwas Zwiespältiges, das bleibende Rätsel – etwas, das Angst macht. Der christliche Glaube setzt dieser Angst die Hoffnung entgegen.

"Die Verkündigung der christlichen Botschaft von Tod und Auferstehung ist Grundauftrag der Kirche. Dies bringen Christen durch die Weise zum Ausdruck, wie sie mit Sterben und Tod umgehen. Der christliche Glaube leistet einen unverzichtbaren Beitrag für eine Kultur des Trauerns und des Umgangs mit dem Tod, indem er die Frage nach den Toten und Ihrem Schicksal wach hält", sagen die deutschen Bischöfe in ihrem Schreiben "Tote begraben und Trauernde trösten" aus dem Jahr 2005.

Seelsorge in kritischen Lebenssituationen

Im Bischöflichen Generalvikariat in Münster wurde im Jahr 2006 das Referat Seelsorge in kritischen Lebenssituationen neu eingerichtet. Sein Schwerpunkt ist der christliche Umgang mit Sterben und Tod. Pfarrgemeinden sollen Hilfe und Ermutigung bekommen, die biblischen Werke der Barmherzigkeit in der Trauer, beim Tod und der Bestattung von Menschen zu verwirklichen. Austausch, Information und auch Empfehlungen, Hilfen und Perspektiven mit allen, die mit Bestattungs- und Erinnerungskultur zu tun haben, gehören zu seinen Aufgaben.

So bietet das Referat unter anderem Fachtagungen und Fortbildungen an, stellt Materialien für die Trauerarbeit bereit, hilft bei der Suche für die Trauerbegleitung und organisiert zentrale Veranstaltung im Bistum.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Tag für alle, deren Partner verstorben ist
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Seelsorge in kritischen Lebenssituationen

Mehr Informationen im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bistum-muenster.de

Text: Michael Bönte | Foto: Michael Bönte
Januar 2009

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