
- Der christliche Glaube setzt der Angst vor dem Tod die Hoffnung entgegen.
Hilfe in kritischen Lebenssituationen
Trauerseelsorge
Der Tod ist eine einzigartige Dimension des Abschieds und bringt eine unvergleichliche Intensität der Trauer mit sich. Diese Trauer will in Worte gefasst sein, braucht einen Gegenüber, das zuhört und teilnimmt. Sie braucht einen Ort, eine Anlaufstelle für Erinnerungen und Gedenken.
Und sie braucht Zeit. Denn die Trauer reduziert sich bei zunehmendem Zeitabstand zum Todestag nicht immer weiter gen Null. Sie kommt in Wellen, in spiralförmiger Bewegung und hat ihren individuellen Rhythmus. Deshalb braucht sie Gedenktage und Trauerphasen – eben Zeit und Rituale.
Etwas Undurchdringbares, etwas Zwiespältiges
Was auch immer man vom Tod denkt, was immer man in ihm oder hinter ihm sieht: Er ist etwas Undurchdringbares, etwas Zwiespältiges, das bleibende Rätsel – etwas, das Angst macht. Der christliche Glaube setzt dieser Angst die Hoffnung entgegen.
"Die Verkündigung der christlichen Botschaft von Tod und Auferstehung ist Grundauftrag der Kirche. Dies bringen Christen durch die Weise zum Ausdruck, wie sie mit Sterben und Tod umgehen. Der christliche Glaube leistet einen unverzichtbaren Beitrag für eine Kultur des Trauerns und des Umgangs mit dem Tod, indem er die Frage nach den Toten und Ihrem Schicksal wach hält", sagen die deutschen Bischöfe in ihrem Schreiben "Tote begraben und Trauernde trösten" aus dem Jahr 2005.
Seelsorge in kritischen Lebenssituationen
Im Bischöflichen Generalvikariat in Münster wurde im Jahr 2006 das Referat Seelsorge in kritischen Lebenssituationen neu eingerichtet. Sein Schwerpunkt ist der christliche Umgang mit Sterben und Tod. Pfarrgemeinden sollen Hilfe und Ermutigung bekommen, die biblischen Werke der Barmherzigkeit in der Trauer, beim Tod und der Bestattung von Menschen zu verwirklichen. Austausch, Information und auch Empfehlungen, Hilfen und Perspektiven mit allen, die mit Bestattungs- und Erinnerungskultur zu tun haben, gehören zu seinen Aufgaben.
So bietet das Referat unter anderem Fachtagungen und Fortbildungen an, stellt Materialien für die Trauerarbeit bereit, hilft bei der Suche für die Trauerbegleitung und organisiert zentrale Veranstaltung im Bistum.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Bistumshandbuch: Tag für alle, deren Partner verstorben ist
Bistumshandbuch: Seelsorge in kritischen Lebenssituationen
Mehr Informationen im Internet:
Text: Michael Bönte | Foto: Michael Bönte
Januar 2009
Beratung und Information
Das Bistum Münster bietet mit der Fachstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen ein Angebot für Hilfesuchende.
Neue Kirche in Schillig
Es ist kein Zufall, dass in einer Zeit von Kirchenschließungen genau hier eine neue Kirche entstanden ist: Der Neubau von St. Marien in Schillig an der Nordseeküste.
Dossier Familie
Bei allen Schwierigkeiten der heutigen Zeit: Ehe und Familie sind keine Auslaufmodelle. Kirche macht sich an vielen Stellen dafür stark, ihre Rahmenbedingungen zu verbessern.
Jugendkirchen im Bistum
Als erste Jugendkirche im Bistum Münster wurde am 7. Dezember 2002 die Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet.
Altbischof Kamphaus 80 Jahre
Als "Widersacher Roms", als frommer oder gar einsamer "Rebell" hat sich Franz Kamphaus nie gefühlt.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
im "
Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie
Seelsorger im Februar:
Diakon Werner Fusenig
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Werner Fusenig
fusenig
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de







Newsticker für Ihr Web