
- Zahlreiche Pilger besuchen das Grab der heiligen Ida in Herzfeld.
Wallfahrtsort im Bistum Münster
Herzfeld: Heilige Ida
Schon seit 786 kennt man Herzfeld. Als einer der ältesten Wallfahrtsorte Westfalens wird seine Geschichte wesentlich durch die heilige Ida geprägt, die hier um 800 eine der ersten Steinkirchen östlich des Rheins errichtete. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Ida in Lippetal-Herzfeld im Kreisdekanat Warendorf ist am 15. Oktober 2011 offiziell zur "Basilica minor" erhoben worden.
Grabaltar im Mittelpunkt der Kirche
Der Grabaltar im Mittelpunkt der Kirche ist mit dem Schrein und Sarkophag der heiligen Ida verbunden. In dem kostbaren, mit Figuren und Bildern reich geschmückten Schrein, ruhen ihre Gebeine.
Es ist nur wenigen Menschen bekannt, dass die ältesten christlichen Wallfahrten in Westfalen zum Grab der heiligen Ida von Herzfeld führen. Seit über 1000 Jahren wird sie als "Mutter der Armen" verehrt. Einen Steinsarg, der in ihrer Zelle stand, füllte sie zweimal täglich mit Lebensmitteln und Kleidung für die Notleidenden.
Sakrale Kunstwerke
Die Grabeskirche der heiligen Ida mit ihren sakralen Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten gilt als ganz besondere Sehenswürdigkeit, vor allem wegen der Grabkrypta: Sie ist ein Trostzeichen des Auferstehungsglaubens, Mahnzeichen zu opferbereiter Caritas, Aufruf zum Frieden und zur Völkerverständigung, wie dies die fränkische Grafentochter Ida vorgelebt hat.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Katholische Pfarrgemeinde St. Ida, Lippetal (Herzfeld)
Bistumshandbuch: Heilige Ida von Herzfeld
Schwerpunktthema: Pilgerorte der Seele - Herzfeld
Übersicht: Wallfahrtsorte im Bistum Münster
Dossier: Wallfahrt
Übersicht: Heilige und Selige des Bistums
Kirche von A bis Z: Basilika-
kirchensite.de-Heiligenkalender: Heilige Ida von Herzfeld
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Text: Jens Peters | Foto: Almud Schricke
Oktober 2011
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