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Seite: Bistumshandbuch  >  E  >  Bistumshandbuch: Euthymia - Wurzeln und Kindheit
29.04.2017
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Euthymias Kindheit
Schwester Euthymia als 14-Jährige auf einem Familienfoto.

Das Leben der Seligen Schwester Maria Euthymia

Als Kind schwächlich - Jugend im nördlichen Münsterland

Am 8. April 1914 wird Emma Üffing in Halverde (Kreis Tecklenburg, heute Kreis Steinfurt) geboren und am gleichen Tag getauft. Ihre Eltern sind Bauern. Ihr Vater August Üffing (1869-1932) stammt aus Hopsten; in zweiter Ehe ist er mit Maria Schmitt (1878-1975) verheiratet. Emma ist das fünfte von sieben Kindern.

Im Alter von 18 Monaten erkrankt sie an Rachitis. Diese Krankheit hat Folgen für ihr ganzes Leben: Ihre körperliche Entwicklung verzögert sich, sie bleibt schwächlich, kann schlecht laufen. Das linke Augenlid hängt etwas herunter. Als Erwachsene ist sie nur 1,56 Meter groß. Die Schule ist kein "Zuckerschlecken" für Emma: Sie muss sich anstrengen, das Lernen fällt ihr nicht leicht. Was anderen zufällt, muss sie sich mühsam erarbeiten.

Dennoch: Ihre Noten sind durchweg gut bis sehr gut. Nur das Singen ist "kaum genügend".

"Üffings Nönneken"

Schon früh fällt Emma ihrer Familie und den anderen Bewohnern von Halverde durch ihre tiefe Frömmigkeit auf. Bald wird sie "Üffings Nönneken" (Üffings Nonne) genannt. Emma hilft in der Küche und auf dem elterlichen Hof. Arbeiten nimmt sie gern anderen ab: "Dat kann ick wuoll!" (Das kann ich wohl!).

Nach der Schulzeit bleibt sie zunächst noch drei Jahre zu Hause. Bereits mit 14 Jahren will sie Ordensschwester werden; sie ist traurig, als ihre Mutter sagt, daß sie für diese Entscheidung noch zu jung ist. Im November kommt Emma Üffing an das St.-Anna-Hospital in Hopsten. Dort arbeitet sie zunächst sechs Monate im Haus und auf dem Geflügelhof, anschließend ein Jahr als Lernköchin. In dem Krankenhaus lernt sie die Clemensschwestern kennen; die Oberin Schwester Euthymia Linnenkemper wird für sie zum Vorbild. "Sie war fleißig, brav und ehrlich", urteilt die Oberin zum Abschied im Mai 1933. Eine Mitschülerin sagt später: "Keine Arbeit war Emma Üffing zu klein oder zu gering. Von allen im Haus wurde sie geschätzt und geachtet." - Ihre Liebe zum Ordensleben ist geweckt...

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  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.euthymia.de

Text: Norbert Göckener | Foto: Euthymia Archiv
30.07.2002

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