Ruanda
Land der tausend Hügel
Ruanda - Land der tausend Hügel, aber auch der tausend Probleme: Das kleine Land in Ost-Zentralafrika ist voller Widersprüche. Grüne Hügel und fruchtbarer Boden prägen die Landschaft. Gleichzeitig sind die meisten der neun Millionen Menschen von extremer Armut betroffen. Und auch vom Schock des Völkermords, dem Schätzungen zufolge etwa eine Million Menschen zum Opfer fielen, erholt sich das Land nur langsam.
Doch der Wille zum gemeinsamen Wiederaufbau ist überall zu spüren. Fremden gegenüber sind die Menschen freundlich und aufgeschlossen, so dass ein Aufenthalt in Ruanda mehr als nur eine touristische Reise ist. Die Serie "Ruanda - Land der tausend Hügel" in kirchensite.de stellt Land und Leute vor.
Medientipp: Literatur über Ruanda
Schreiben gegen das Vergessen
Neuere Literatur über Ruanda beschäftigt sich vor allem mit dem Völkermord. Meist mehrere Jahre nach dem Geschehen haben Betroffene ihre persönliche Geschichte aufgeschrieben. Die autobiografischen Werke, Dokumentationen und Romane geben einen Einblick in das Leben der Menschen vor 1994 und beschreiben ihr Schicksal während des Völkermords. Die Liste ist nicht vollständig; die aufgeführten Bücher geben einen Eindruck davon, wie die Menschen vor Ort mit leben. mehr...
Reisetagebuch Ruanda V:
Familien-Einblicke
Mushubati. Auf unserer Reise durch Ruanda sind wir bei vielen Menschen zu Gast und bekommen dabei Einblick in die unterschiedliche Lebensweise der Familien in Ruanda. Arm und reich - die Schere ist groß. Mehrmals sind wir bei für ruandische Verhältnisse begüterten Familien zu Besuch. Dort werden uns Cola, Fanta und Sprite angeboten und ein umfangreiches Mittagessen mit Kartoffeln, Reis, Fleisch oder Fisch, Pommes Frites und Gemüse aufgetischt. mehr...
Reisetagebuch Ruanda IV:
Den Ärmsten helfen
Kibuye. Ein paar Tage wohnen wir im Gästehaus "Home St. John's" der Caritas direkt am Kivusee. Es ist eine einfache Unterkunft mit Blick auf den großen Kivusee, der die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bildet. Ein Restaurant mit Terrasse und 33 Zimmer in verschiedenen Kategorien stehen dort zur Verfügung, außerdem zwei Schlafsäle mit je 20 Betten für Männer und Frauen. Father Elie Hatangimbabazi, Priester und Caritasdirektor im Bistum Nyundo, wohnt ebenfalls auf dem Gelände. mehr...
Religion und Religiosität in Ruanda
In Gott verwurzelt
Kibirisi. Es herrscht ein reges Kommen und Gehen. Die Seitentüren der Backsteinkirche stehen während des Gottesdienstes offen. Von draußen dringen der Geruch von Feuer, das Meckern von Ziegen und das Kinderlachen hinein. mehr...
Reisetagebuch Ruanda III:
Gottesdienst im Flüchtlingscamp
Kibuye. An diesem Morgen begleiten wir Father Elie Hatangimbabazi, den Caritasdirektor des Bistums Nyundo, zu einem Gottesdienst in einem UNHCR-Flüchtlingscamp. mehr...
Gruppen aus dem Bistum Münster unterstützten Projekte in Ruanda
Partnerschaften mit Gesicht
Bistum. Einige Gruppen im Bistum Münster pflegen gute partnerschaftliche Kontakte nach Ruanda. An Witwen und Waisen in Ruanda richtet sich die Unterstützung der St.-Franziskus-Gemeinde in Ibbenbüren. Angeregt durch Felix Schnetgöke, den früheren Pfarrer von St. Ambrosius Ostbevern, wurde im September 2003 zwischen der damals noch eigenständigen Gemeinde St. Marien in Uffeln und dem Bistum Nyundo in Ruanda eine Partnerschaft begründet. mehr...
Projekte des Frauenmissionswerks in Ruanda
Gelebte Solidarität gibt Hoffnung
Mushubati. Noch ist das Feld bestellt, doch schon in naher Zukunft soll auf dem Landstück in der Gemeinde Mushubati ein Frauenzentrum entstehen. Judith, die Sprecherin der Witwen, erklärt das Projekt. mehr...
M. Dieckmann-Nardmann ist Präsidentin des Frauenmissionswerks
Gemeinschaft im Beten und Handeln
Ostbevern. Frauen sind Träger des Lebens und der Hoffnung, sagt Margret Dieckmann-Nardmann. Doch durch ihr Engagement im Frauenmissionswerk weiß die Ostbevenerin, dass Frauen in vielen Ländern der Welt benachteiligt sind. mehr...
Reisetagebuch Ruanda II:
Besuch in der Völkermord-Gedenkstätte Murambi
Murambi. Der Geruch macht den Anblick noch unerträglicher: Auf den einfachen Holztischen liegen die verwesten Leichen der Opfer - Opfer des Völkermords von 1994. Einige haben auf den Schädeln noch Reste des schwarzen Kraushaars. mehr...
Hintergründe zum Völkermord
Blutiger Höhepunkt einer Auseinandersetzung
Es ist das traurigste und auch das blutigste Kapitel in der Geschichte Ruandas: Beim Völkermord 1994 wurden von April bis Juli nach Schätzungen etwa 800.000 bis eine Million Menschen getötet. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit brachten militante Angehörige der Hutu-Mehrheit innerhalb von 100 Tagen Tutsi und oppositionelle Hutu um. Nachbarn töteten Nachbarn, Freunde töteten Freunde, selbst vor den eigenen Familienmitgliedern machten die Täter nicht halt. mehr...
Besuch im Komera-Centre
Wo täglich kleine Wunder geschehen
Mushubati. "Komera", rufen sich die Menschen in Ruanda zu, wenn sie sich unterwegs auf der Straße begegnen. Es ist ein ermutigender Ruf, der so viel bedeutet wie "Sei stark". Das gilt auch für die Kinder, die im Komera-Centre leben. mehr...
Reisetagebuch Ruanda I:
Erste Eindrücke eines "Muzungu"
Das Leben spielt sich in Ruanda überwiegend auf den Straßen ab: Kinder machen sich mit Kanistern auf den Weg zur nächsten Wasserstelle. Frauen balancieren Schüsseln und Säcke voller Kartoffeln und Gemüse auf dem Kopf zum Markt. mehr...
Fotostrecke:
Ruanda - Land und Leute
Impressionen aus Ruanda: Begegnungen mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen, eine faszinierende Landschaft und eine einzigartige Tierwelt. Grüne Hügel und fruchtbarer Boden prägen die Landschaft. mehr...
Ruanda: Überblick Land und Leute
Das Land der tausend Hügel
Ruanda - das Land der tausend Hügel, aber auch der tausend Probleme: Sanfte grüne Hügel, glitzernde Seen und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt prägen das Land in Ost-Zentralafrika. Gleichzeitig ist Ruanda ein hoch verschuldetes Entwicklungsland mit großer Bevölkerungsdichte und extremer Armut. Und auch die Folgen des Völkermords von 1994 lasten schwer auf dem Land und seinen neun Millionen Einwohnern. Die Republik Ruanda liegt knapp südlich des Äquators. mehr...
Reden über Gott und Welt
Am Mittwoch (15.02.2012) ist aus organisatorischen Gründen kein Gesprächspartner aus dem Haus der Seelsorge im Chat.
Neue Kirche in Schillig
Es ist kein Zufall, dass in einer Zeit von Kirchenschließungen genau hier eine neue Kirche entstanden ist: Der Neubau von St. Marien in Schillig an der Nordseeküste.
Altbischof Kamphaus 80 Jahre
Als "Widersacher Roms", als frommer oder gar einsamer "Rebell" hat sich Franz Kamphaus nie gefühlt.
Jugendkirchen im Bistum
Als erste Jugendkirche im Bistum Münster wurde am 7. Dezember 2002 die Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Glaubenswissen
Berufung: Angenommen, Jesus würde heute durch die Straßen ihrer Stadt, ihres Ortes gehen und zu Ihnen sagen "Komm, folge mir nach!" - wie würden Sie reagieren?
Bibelarbeiten
Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
Dossier Familie
Bei allen Schwierigkeiten der heutigen Zeit: Ehe und Familie sind keine Auslaufmodelle. Kirche macht sich an vielen Stellen dafür stark, ihre Rahmenbedingungen zu verbessern.
Kirche von A bis Z
Vergänglichkeit allen Lebens: "Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst."
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