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05.12.2016
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Tsipras

Der neue Finanzminister Euklid Tsakalotos (l.) und Ministerpräsident Alexis Tsipras nach den Verhandlungen in Brüssel.

Hoffnung auf erfolgreiches Ende des Rettungsplans

Bischöfe: Regierung Tsipras hat die Lage nicht verstanden

Athen / Brüssel. Die katholische Bischofskonferenz Griechenlands greift die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras scharf an. Die Monate seit dem Wahlsieg der Partei "Syriza" seien "verlorene Zeit" gewesen, sagte der Konferenz-Vorsitzende Bischof em. Frangiskos Papamanolis am Montag (13.07.2015) dem italienischen katholischen Pressedienst SIR: "Unsere Regierung hat die Lage nicht verstanden."

"Als Griechen müssen wir nun noch mehr lernen: zu arbeiten und zu wirtschaften", sagte Papamanolis. Er äußerte die Hoffnung auf einen schnellen Abschluss der Verhandlungen Griechenlands mit den Euro-Staaten. Von elf Millionen Griechen sind laut Kirche 140.000 Katholiken.

Der Bischof sagte, Tsipras habe die Wahl mit unhaltbaren Versprechen gewonnen – nun müsse er die Wirklichkeit anerkennen. Papamanolis kritisierte aber auch die Vorgängerregierungen. Tsipras habe eine "furchtbare Situation" geerbt.

Griechenland und die 18 weiteren Euro-Staaten einigten sich am Montag (13.07.2015) in Brüssel auf einen Rettungsplan. Er sieht Kredite von bis zu 86 Milliarden Euro in drei Jahren vor. Im Gegenzug verpflichtet sich Griechenland zur Reform seines Renten- und Steuersystems.

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
13.07.2015

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