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08.12.2016
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150 Menschen sterben in den französischen Alpen

Kirchenvertreter und Politik bestürzt nach Flugzeugabsturz

Bonn / Berlin. Mit großer Bestürzung haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundespräsident Joachim Gauck und die beiden Kirchen auf den Absturz eines Germanwings-Flugzeugs am Dienstag (24.03.2015) in Südfrankreich reagiert.

Das Ereignis sei ein Schock, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. Ihre Gedanken seien bei den Menschen, "die so jäh ihr Leben verloren haben". Das Leid ihrer Familien sei unermesslich, so die Kanzlerin. Sie kündigte an, am Mittwoch (25.03.2015) gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) an den Absturzort zu reisen. Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) werden demnach bereits am Dienstagnachmittag dorthin fliegen.

Gauck sprach den Angehörigen und Freunden der Opfer am Dienstag seine Anteilnahme aus. "Mögen sie in dieser schweren Zeit Kraft und Trost finden", sagte das Staatsoberhaupt in Berlin. Gauck dankte zugleich "allen, die nun an verschiedensten Stellen Hilfe leisten und den Betroffenen zur Seite stehen."

Dank für "aufopferungsvollen Dienst" von Einsatzkräften

Auch die katholische Bischofskonferenz bekundete ihre Anteilnahme. "Wir gedenken der Opfer dieses Unglücks, das Menschen plötzlich und unerwartet mitten aus dem Leben gerissen hat", erklärte der Vorsitzende, Kardinal Reinhard Marx, in Bonn. Zugleich würdigte er den "aufopferungsvollen Dienst" von Einsatzkräften und Notfallseelsorgern.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki erklärte, es gelte nun, Angehörigen zu "helfen, wie und wo wir nur können". Am Flughafen Düsseldorf kümmern sich demnach katholische und evangelische Notfallseelsorger sowie ein Kriseninterventionsteam um die wartenden Angehörigen. Seelsorger und Priester aus der Stadt unterstützen sie.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich-Bedford-Strohm, zeigte sich ebenfalls bestürzt. "Die Nachricht von dem Unglück und der Tod von so vielen Menschen machen uns fassungslos", sagte er in Hannover.

Fluggesellschaft richtet Hotline ein

Die Linienmaschine der Lufthansa-Tochter war auf ihrem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in Südfrankreich abgestürzt. Berichten zufolge kamen dabei alle 144 Passagiere sowie die sechs Besatzungsmitglieder ums Leben. Die Absturzursache ist noch ungeklärt. Unter den Opfern sollen viele Deutsche sein.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte Germanwings mit, dass alle Germanwings- und Lufthansa-Mitarbeiter "in tiefer Betroffenheit mit ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder" seien. Über die Hotline 0800 11 33 55 77 könnten sich Angehörige von Fluggästen melden.

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH
24.03.2014

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