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29.09.2016
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Herausforderungen der Einwanderung und Integration.

Über Zuwanderung und Integration diskutierten Marianne Heimbach-Steins und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (rechts) unter der Moderation von Ulrich Ruh.

Herausforderungen der Einwanderung und Integration

Heimbach-Steins: "Zuwanderer bereichern unsere Kultur"

Mannheim. Die Christliche Sozialwissenschaftlerin Marianne Heimbach-Steins (Münster) sieht die Möglichkeiten einer besseren Integration von Zuwanderern noch nicht ausgeschöpft: "Deutschland muss eine gastfreundliche Gesellschaft schaffen. Integration fordert alle heraus. Sie bedeutet nicht, etwas aufzugeben", sagte Heimbach-Steins beim Mannheimer Katholikentag.

Christen hätten die Aufgabe, sich für eine plurale Gesellschaft stark zu machen. "Zuwanderer wollen ihre Kultur leben und sich nicht verstecken. Muslime möchten ihren Glauben leben. Wir sollten ihnen nicht mit einer Abwehrhaltung begegnen. Zuwanderer bereichern auch unsere Kultur", sagte Heimach-Steins, die das renommierte Institut für Christliche Sozialwissenschaften in Münster leitet.

Bundesinnenminister verweist auf Probleme der Einwanderung

Eine bessere Integration von Zuwanderern wünscht sich auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Er wies aber auch auf Probleme der Einwanderung hin, etwa wenn die Rechtsordnung unterlaufen werde: "Eine Zwangsverheiratung darf es nicht geben." Man dürfe in der Anwendung der Rechtsordnung "keine falsche Toleranz walten lassen".

Der Bundesinnenminister räumte ein, dass es in der alteingessenen Bevölkerung Vorbehalte gegen Migranten gebe. Dies sei auch ein Defizit der Politik. Mit Blick auf Thilo Sarrazin und seinen Bestseller "Deutschland schafft sich ab" sagte Friedrich: "Sarrazin ist deshalb so erfolgreich, weil er zum Teil auch Recht hat. Er hat die Probleme der Integration, die es zweifellos gibt, offen angesprochen."

"Christliches Wertefundament Europas weltweit gefragt"

Eine "Angst vor dem Untergang des Abendlands", so das Thema der Katholikentagsveranstaltung, teilt Friedrich nicht. Im Gegenteil: "Das christliche Wertefundament Europas ist nicht in Gefahr, sondern weltweit gefragt." Er begründete dies mit dem Wunsch  nach Demokratie und Menschenrechten bei den Revolutionen in der arabischen Welt.

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