
Wie die WJT-Teilnehmer glauben, das untersuchte jetzt eine Studie.
Studie zum Weltjugendtag:
Was junge Menschen glauben
Madrid. Neue Leute treffen, Madrid erleben, Spaß haben, das sind die Gründe, warum junge Menschen zum Weltjugendtag fahren – oder? Was dahinter steckt, hat jetzt eine aktuelle Studie ergeben: Mit der Frage "Wie ist der junge Weltjugendtag?" hat sich das spanische GAD (Gabinete de Análisis), eine Arbeitsgruppe, die Meinungsumfragen durchführt, beschäftigt. Befragt wurden 1.800 Jugendliche aus allen fünf Kontinenten, die sich für den Weltjugendtag interessieren. Die Mehrheit der Befragten ist unter 30 Jahre alt.
Für neun von zehn Personen ist der Weltjugendtag eine Erfahrung, die das Leben verändert. Der WJT helfe, den Glauben zu vertiefen, Leiden zu ertragen oder glücklich zu sein. Jeder vierte der befragten Jugendlichen hat bereits an einem Weltjugendtag teilgenommen. Mehr als die Hälfte von ihnen war in Köln (61%) dabei, knapp die Hälfte (44%) in Sydney. Fast alle Jugendlichen, die mit dem Papst an den Weltjugendtagen 2005 und 2008 teilnahmen, bewerten ihre Erfahrungen dort als positiv.
Die Motive, an einem Weltjugendtag teilzunehmen, sind unterschiedlich: Neun von zehn Befragten wollen dort eine neue Erfahrung machen (93%), die Botschaft von Jesus Christus verbreiten (92%), ihre Bindung zur Kirche zeigen (90%) und Unruhen im Glauben lösen. Die Jugendlichen kommen auch zum WJT, um Menschen kennen zu lernen (87%) und um mit anderen zusammen zu sein, die wie sie denken (88%). Für die befragten Jugendlichen ist der Glaube wichtig, um anderen zu vergeben (85%), Bedürftigen zu helfen (80%) und um ein besserer Mensch zu sein (79%). 75 Prozent gaben an, mit Hilfe des Glaubens Leid zu ertragen und glücklich zu sein.
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Text: Katharina Deuling | Foto: pd
19.07.2011
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