
Bischof Lettmann würdigte den verstorbenen Weihbischof Voß in der Totenvesper im Dom.
Totenvesper im Dom
Lettmann: Weihbischof Voß hat sich im Dienst verzehrt
Bistum. "Das Leben von Josef Voß war wie eine Flamme, die sich im Dienst für Gott und die Menschen verzehrt." Dies sagte Bischof emeritus Reinhard Lettmann am Montag (21.12.2009) in der Totenvesper für den verstorbenen münsterschen Weihbischof im St.-Paulus-Dom.
Lettmann erinnerte daran, dass er Voß am 24. April 1988 die Bischofsweihe gespendet hatte – dies war der "Sonntag vom Guten Hirten". Diesem Bild habe sich der Verstorbene stets verpflichtet gesehen: Der Gute Hirt sei den Menschen nah, er habe ein Herz für die Menschen – für ihre Sorgen und Leiden, für ihre Freuden und Schmerzen; ein offenes Herz habe er für Kranke und Benachteiligte und für alle, die vernachlässigt seien. Der Bischof würdigte das Engagement von Josef Voß als Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes und als Bischof sowie als "kluger und treuer Beichtvater".
In der Osternacht feierten die Christen Christus als den Stern, dessen Licht nie vergehe. "Dieser Stern leuchte unserem Bruder Josef Voß in der Ewigkeit", sagte Bischof Lettmann.
Die Vesper feierten neben hunderten Gläubigen Bischof Felix Genn sowie die Mitglieder des Domkapitels mit. Musikalisch gestalteten die Klarissen und Domorganist Thomas Schmitz den Gottesdienst.
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Text: Norbert Göckener | Foto: Michael Bönte
21.12.2009
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