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11.02.2012
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Halloween

Aus Irland stammt der Brauch, sich möglichst grauslig und abschreckend anzuziehen, damit die Toten an einem vorbeigehen.

Aktuelle Umfrage

Halloween: "Kommerzielle Erfindung des Handels"

Hamburg. Ein Drittel der Bundesbürger findet Halloween gut und plant, das Fest am Vorabend von Allerheiligen zu feiern. Die Mehrheit der Deutschen hat ihre Vorbehalte gegen das amerikanische Gruselfest abgelegt, heißt es in einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut Resuma, die am Donnerstag (30.10.2009) in Hamburg vorgestellt wurde.

Lediglich jeder zwanzigste der 1.005 Befragten zwischen 16 und 80 Jahren hält Halloween für überflüssig oder fühlt sich belästigt. Jeder Zehnte bezeichnete den Halloween-Leitspruch "Süßes, sonst Saures", mit dem Verkleidete Leckereien "erpressen" wollen, als "unsympathisch", "unchristlich" oder gar "gefährlich".

"Allerheiligenvorabend"

Halloween, aus dem englischen Begriff "All Hallows' Eve" für "Allerheiligenvorabend" entstanden, wurde ursprünglich Anfang des 19. Jahrhunderts von ausgewanderten Iren nach Amerika gebracht. Von dort wurde es in den vergangenen Jahren wieder nach Europa zurückgebracht. Es wird am 31. Oktober gefeiert.

Besonders großen Zuspruch findet Halloween laut der Umfrage bei Jugendlichen. 85 Prozent von ihnen freuen sich auf das Fest. 40 Prozent der Befragten halten das damit verbundene Brauchtum vor allem für Kinder und Familien für interessant. Die größte Akzeptanz erfährt der Brauch im Rheinland. Insgesamt haben zwei von drei Bürgern in deutschen Karnevalsregionen eine gute Meinung von dem Fest.

Vampire, Hexen und Gespenster

In Ostdeutschland dagegen stößt die amerikanische Tradition auf geringere Resonanz. Mit 16 Prozent Zustimmung liegt Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz, die Sachsen zeigen mit 22 Prozent die höchste Wertschätzung für Halloween unter den Ostdeutschen.

Zwei Drittel der Bundesbürger halten Halloween für eine "kommerzielle Erfindung des Handels". Etwa jeder dritte Deutsche nutzt Halloween als Anlass für gruselige Dekorationen oder Verkleidungen. Dabei liegen in diesem Jahr Vampire, Hexen und Gespenster bei Partys im Trend.

Für 6 Prozent ist es laut Umfrage "ein willkommener Freibrief zum Leuteerschrecken". 3 Prozent betrachten das Fest als "Termin zur Geistervertreibung". Jeder vierte Deutsche sieht Halloween als "Karneval im Herbst".

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterHalloween: Wenn Jugendliche mit dem Tod tanzen
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterHalloween: Ein importiertes Gruselfest
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Umfragen und Studien

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit dem Brauchtumsforscher Becker-Huberti: "Halloween nicht als das Böse hinstellen"

Text: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Multhaup, Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pixelio.de
30.10.2009

    1. 31. Oktober: Halloween - Ein importiertes Gruselfest
    1. 31. Oktober: Halloween - Wenn Jugendliche mit dem Tod tanzen

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