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15.11.2018
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Papst.

Als Leitbild für eine gute Priesterausbildung hat Benedikt XVI. den französischen Heiligen Jean Eudes gewürdigt.

Jean Eudes als Vorbild

Papst fordert gründliche Ausbildung von Priestern

Castelgandolfo. Papst Benedikt XVI. hat die Notwendigkeit einer guten Priesterausbildung hervorgehoben. Herz und Seele der Geistlichen müssten gewissenhaft für die Seelsorge vorbereitet werden, sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch (19.08.2009) bei seiner Generalaudienz in Castelgandolfo.

Als Leitbild für eine solche Priesterausbildung würdigte Benedikt XVI. den französischen Heiligen Jean Eudes (1601-1680). Dieser Geistliche, dessen liturgisches Fest am 19. August begangen wird, sei wie der heilige Pfarrer von Ars "eine große Priestergestalt", erläuterte der Papst vor Pilgern aus aller Welt.

Vertiefte Kenntnis der Heiligen Schrift

Eudes habe erkannt, dass die geistliche Not seiner Zeitgenossen zu einem guten Teil auf Unzulänglichkeiten in der Priesterausbildung zurückzuführen sei, so Benedikt XVI. Daher habe er sich insbesondere für eine vertiefte Kenntnis der Heiligen Schrift und die glaubwürdige Verkündigung von Gottes Wort eingesetzt.

Mit der Gründung der Kongregation der Eudisten (1643) habe der Heilige in der Priesterausbildung Vorbildliches geleistet. Eudes wurde 1925 zusammen mit dem Pfarrer von Ars von Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Grundsatzpapier zur Priesterausbildung in Vorbereitung

Der Vatikan bereitet ein Grundsatzpapier zur Priesterausbildung vor. Der knapp und deutlich gefasste Text solle noch vor Abschluss des im Juni zu Ende gehenden internationalen Priesterjahres erscheinen, betonte der französische Kurienerzbischof Jean-Louis Brugues im Interview der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Mittwoch). Er solle die Rolle des Priesters für Kirche und Gesellschaft deutlich machen. Herausgegeben wird das Dokument von der vatikanischen Bildungskongregation, deren Sekretär Brugues ist.

Ziel der Ausbildung müsse es sein, den Kandidaten Freude am Priesteramt zu vermitteln und sie zu stärken. Dazu müsse ihnen eine optimale Ausbildung angeboten werden, die nicht nur Fachwissen, sondern auch eine christliche Kultur vermittele.

Soziale Stellung und Aufgabe des Priesters unterschiedlich

Die soziale Stellung und Aufgabe des Priesters sei in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich, betonte Brugues. In Afrika, Lateinamerika oder in Korea hätten Geistliche eine sehr starke gesellschaftliche Position, anders als in den mehr säkularisierten Staaten. Eine Ausnahme bilde vielleicht Italien, so Brugues, wo die Kirche weiter sehr stark in der Bevölkerung verwurzelt und in Gesellschaft und Politik sehr präsent sei.

Die Bildungskongregation ist nach Worten des Kurienbischofs für 1.200 katholische Universitäten, 2.700 Priesterseminare und 250.000 katholische Schulen zuständig. Die Schulen seien der beste Weg, um die christliche Botschaft in die Kultur eines Landes sowie einer Gesellschaft einzufügen und Einfluss auf sie zu nehmen.

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Text: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Archiv
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