
- "Ich glaube an Gott": Im Glaubensbekenntnis drücken Christen das Wesentliche ihres Glaubens aus.
Ausdruck des Glaubens
Credo
In der Christenheit bezeichnet das Wort "Credo" die Glaubensbekenntnisse, mit denen die Christen das Wesentliche ihres Glaubens in kurzen, maßgeblichen Formeln ausdrücken. "Credo" nennt man sie deshalb, weil die meisten dieser Kurzfassungen mit diesem lateinischen Verb "credo", was übersetzt "ich glaube" heißt, beginnen.
Jede Glaubensgemeinschaft neigt dazu, ihre wichtigsten Überzeugungen in einprägsamer Form zusammenzufassen. Auch das Christentum hat von Anfang an den eigenen Glauben in bündigen Bekenntnissen formuliert und weitergegeben, um sich selbst zu definieren und gegen andere Überzeugungen abzugrenzen.
Für die katholische Kirche besitzen zwei Glaubensbekenntnisse eine besondere Bedeutung: das "Apostolische" und das "Nicäno-konstantinopolitanische". Das "Nicäno-Konstantinopolitanum" ging aus den ersten beiden Ökumenischen Konzilien (325 in Nicäa und 381 in Konstaninopel) hervor.
Das "Apostolische Glaubensbekenntnis" wird so genannt, weil es als Zusammenfassung des Glaubens der Apostel gilt. Es wird heute etwa bei der Taufe, der Priesterweihe und in der Osternacht verwendet.
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Text: pd | Foto: Archiv
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