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23.10.2017
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Überraschendes, Kurioses und Bedenkenswertes - von Claudia Schwarz

"Spots vom Katholikentag"

Regensburg. Abseits der großen Veranstaltungen des Regensburger Katholikentags entdeckt Claudia Schwarz , Volontärin bei "kirchensite.de" und "Kirche+Leben", Überraschendes, Kurioses und Bedenkenswertes. Ihre Beobachtungen veröffentlichen wir in dieser Rubrik.

Spot 5: In der Luft hängen und übers Wasser gehen

Auf dem Katholikentag kann man auch mal gut abhängen...

Sitzen auf Katholikentags-Hockern oder stundenlanges Zuhören bei Podien: Fehlanzeige! Auf dem Außengelände des Goethe-Gymnasiums ist Platz für Bewegung. Vor dem Hochseilgarten des "Zentrums für Berufungspastoral" stehen Kinder und Jugendliche Schlange. So viele, dass sie zuerst ein Testspiel bestehen müssen, bevor sie die Leiter hochklettern und sich anseilen lassen dürfen.

"Heute Vormittag waren wir streng" sagt Helferin Christiane Böhm. Da sei der Andrang besonders groß gewesen. Auf dem Katholikentag in Mannheim habe es bereits einen Hochseilgarten gegeben, berichtet Mitarbeiterin Martina Dautzenberg. Das Angebot habe man fortführen wollen. "Es passt zum Thema Brückenbau" betont sie. "Es geht darum, etwas zu wagen, neuen Mut zu finden und miteinander unterwegs zu sein."

Mutprobe in zehn Metern Höhe

Wissen, was trägt - gerade in der Berufung, da kann der Hochseilgarten ein gutes Instrument zur Erfahrung sein.

Bernhard Pawelzik schaut nach oben zu den mutigen Kletterern. Da gibt es diese eine Stelle, an der sie eine Postkarte aus einem Beutel fischen müssen. Darauf steht eine Botschaft, die sie laut rufen sollen, bevor sie die Karte nach unten werfen. Dann fängt Pawelzik die Postkarte auf. "Die gebe ich ihnen, wenn sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, als Erinnerung", sagt er.

Pawelzik ist Priester und Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche im Erzbistum Freiburg. Dort gehe es oft um die Frage: Was ist mein Platz und Weg in der Welt? "Viele wissen es schon, aber oft fehlen Mut und Vertrauen, den nächsten Schritt zu gehen", sagt er. Der Hochseilgarten sei da eine Erfahrung, die vermitteln könne: Jemand hält mich, ich darf mutig sein. Wenn man dann mit dem Körper solche mutigen Schritte gehe wie im Hochseilgarten, könne das helfen, Entscheidungen zu treffen.

Das Gleichgewicht halten

Das Schöne am Katholikentag: Auch mal verrückte Sachen ausprobieren - die einen aber wieder ins Gleichgewicht bringen...

Gleich nebenan stehen Kim Nowak (15) und ihre Schwester Lea (13) aus Augsburg in einer anderen Warteschlange an: Sie wollen in den "Walking Waterballs" über Wasser laufen. Die Teilnehmer müssen sich dabei zunächst in einen aufblasbaren Ball stellen. Dieser wird dann mit Luft aufgepumpt und in ein mit Wasser gefülltes Becken gestoßen.

Es scheint aber nicht einfach zu sein, wie Jesus über das Wasser zu laufen. Das Gleichgewicht zu halten, gelingt den meisten nicht: Sie fallen nach zwei, drei Schritten hin und gleiten dann auf der Wasseroberfläche weiter. "Das sieht voll witzig aus", sagt Kim Nowak. "Wir freuen uns darauf", fügt ihre Schwester hinzu. "Aber hoffentlich blamieren wir uns nicht." Lange im Ball liegen bleibt keiner. Die meisten machen nach ein paar Sekunden die nächsten Gehversuche – die Kunst, nach dem Hinfallen wieder aufzustehen.

Spot 4: Wer schmückt das schönste Cupcake?

Kleines Kunstwerk: Gar nicht altbacken ist die Aktion der KjG auf dem Katholikentag.

Katholisch altbacken? Von wegen! Der Diözesanverband Regensburg der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) zeigt, dass es auch anders geht. Mit der "Crazy Cupcake Competition" locken sie Jugendliche ins Zentrum Jugend und geben ihnen die Möglichkeit, sich kreativ auszutoben. Nicht etwa mit Stift oder Pinsel, sondern mit Spritzbeutel und Lebensmittelfarbe.

Die jungen Leute sollen gebackenen Küchlein ein hübsches und ansprechendes "Frosting" geben, eine bunte Cremehaube, die aus dem Gebäck ein "Cupcake" macht – ein aus den Vereinigten Staaten stammendes Gebäck. Anschließend kann das Häubchen noch verziert werden.

Pinker Frischkäse und Rosen aus Marzipan

Cupcakes sind nicht nur was für Mädchen.

Die Idee kommt an: Es gibt weit mehr Anmeldungen als Plätze. Schon Tage vorher ist die Werkstatt, die während des Katholikentags mehrmals stattfindet, komplett ausgebucht. Mit diesem Ansturm hat Julia Lohwasser nicht gerechnet.

Die ehrenamtliche KjG-Diözesanleiterin hatte mit ihren Kollegen die Idee zu dem Angebot. "Wir in der KjG sind alle Cupcake-Fans", erzählt sie. "Und hier in Regensburg gibt es eine große Cupcakeria." Zuerst hätten sie sich selbst an den Cupcakes versucht und dann entschieden, auf dem Katholikentag eine Werkstatt dazu anzubieten.

In einem Klassenzimmer des Goethe-Gymnasiums sitzen 16 Jungen und Mädchen vor den braunen Küchlein, die sie nun nach Belieben mit buntem Frischkäse, Marzipan und Zuckerperlen verzieren wollen. Dazu müssen sie zunächst einen Löffel Lebensmittelfarbe in ein Töpfchen Frischkäse einrühren. Für den Spritzbeutel muss dann der passende Aufsatz gewählt werden, und es kann losgehen.

Auf Facebook abstimmen

Grüner Frischkäse geht schnell wieder ab.

Ist das Cremehäubchen fertig, fehlt nur noch die Dekoration. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Eine Teilnehmerin bastelt aus gefärbtem Marzipan eine Rose, eine andere eine blaue Gitarre. Ein Junge verziert sein grünes Frosting mit einer Erdbeere und einem Herz. Julia Lohwasser ist begeistert: "So etwas könnt ihr dann auch eurer Mutter zum Geburtstag schenken." Die fertigen Cupcakes werden einer Nummer zugeordnet und fotografiert.

Die Bilder werden auf der Facebook-Seite von "KjG Diözesanverband Regensburg" veröffentlicht. Von Samstag (31.05.2014), 20 Uhr bis Sonntag (01.06.2014), 18 Uhr können User abstimmen und das gelungenste Cupcake mit einem "Gefällt mir" küren.

Spot Nr. 3: Glaube, der unter die Haut geht

Glaube geht unter die Haut, wie hier beim Katholikentag in Regensburg.

Ein ungewöhnliches Angebot im "Zentrum für Frauen und Männer": Sinnsuche im Tattoo-Studio. Hätten früher nur Matrosen oder Sträflinge ihre Körper mit Tätowierungen geschmückt, gebe es sie mittlerweile in allen Schichten und Milieus, sagt Verena Schindele, Referentin für Junge Erwachsene im Bistum Augsburg. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Rhein, Referentin für Junge Erwachsene im Erzbistum Freiburg, hatte sie die Idee zu der Veranstaltung: "Es geht um die Frage: Was ist mir im Leben so wichtig, dass ich es mir unter die Haut stechen 

Der Workshop hat laut Schindele schon beim Mannheimer Katholikentag vor zwei Jahren zahlreiche Besucher gelockt. Auch jetzt kamen 20 Interessierte. "Das Thema trifft den Nerv der jungen Erwachsenen", so Schindele.

Jesus als Tattoo auf der Brust

Auf der Suche nach einem Tätowierer für die Veranstaltung sind die beiden Referentinnen auf Ante Serdarusic gestoßen. Er leitet seit 1981 ein Tattoo-Studio in Regensburg. Serdarusic stammt aus Kroatien und ist gläubiger Christ. In seinem Heimatland hat er zehn Jahre unter kommunistischer Herrschaft gelebt. Sein Onkel war damals Pfarrer; dadurch sei auch ihm der Glaube immer wichtig gewesen, erzählt Serdarusic. Als Zeichen dafür hat er sich Jesus auf die Brust stechen lassen. "Viele Menschen kommen in mein Studio und wollen ein christliches Symbol als Tattoo."

Teilnehmerin Gracy aus Hannover hat schon zwei Tattoos. "Die erinnern mich an meine Familie, die in den USA lebt", sagt sie. Das sei der ursprüngliche Sinn von Tätowierungen, erklärt Serdarusic. "Seeleute ließen sich Symbole stechen, die sie an ihre Heimat, ihre Lieben erinnerten." Anders als ein Gegenstand, den man im Schrank deponiert, habe man ein Tattoo immer bei sich.

Eine ältere Frau will im Workshop ihre Vorurteile abbauen. Ihr Kollege habe auf seinem Unterschenkel eine Tätowierung: einen Totenkopf, der die Zunge herausstreckt. Damit könne sie wenig anfangen. "Der liebe Gott hat uns einen Körper gegeben", sagt Serdarusic, "und uns überlassen, wie wir ihn gestalten."

Betende Hände auf dem Schulterblatt

Teilnehmer Dennis aus Dorsten hat die "Betenden Hände" auf einem Schulterblatt eintätowiert.

Tattoos erzählen laut Serdarusic ganz verschiedene persönliche Geschichten. Referentin Sabine Rhein berichtet von einer ihr bekannten Studentin, die auf der Haut über den Rippen ein Tattoo hat: "Talitha kumi" stehe dort. Das bedeutet: "Mädchen, steh auf". Die junge Frau habe eine schwere Jugend gehabt. Eines Tages sei sie in eine Kirche gegangen, wo eine Bibel aufgeschlagen lag und das fünfte Kapitel des Markus-Evangeliums zeigte. Sehr berührt habe die Studentin diese Geschichte, in der Jesus die Tochter des Jairus auferweckt – so berührt, dass sie die Worte immer bei sich tragen wollte.

In einem Slum in Brasilien ist Rhein einer Frau begegnet, die in jungem Alter schon vier Kinder hatte und nun wieder schwanger war. Sie dachte deshalb über eine Abtreibung nach. Sozialarbeiter sprachen mit ihr. Danach sagte die Frau, sie werde es sich noch einmal überlegen, vielleicht könne sie es ja doch schaffen. "Da habe ich gesehen, dass die Frau ein Tattoo auf ihrem Arm hatte", erzählt Rhein. "Dort stand: Alles im Leben schaffe ich durch Gott, der mir Kraft gibt."

Teilnehmer Dennis aus Dorsten hat die "Betenden Hände" auf einem Schulterblatt eintätowiert. Das Bild von Dürer hängt in seinem Elternhaus an der Wand. Eine andere Teilnehmerin erzählt, sie habe überlegt, sich zwei Vögel stechen zu lassen – für ihren verstorbenen Vater und Bruder. Mit ihrem Vater habe sie oft Vögel beobachtet. Deshalb habe dieses Motiv für sie eine besondere Bedeutung.

Spot Nr. 2: Mit Scheinwerfern Jesu Botschaft vermitteln

Über dem Altar hängt eine große Leinwand. Rechts liegt ein geöffneter Sarg. Vorn und an den Seiten in der Kirche Sankt Marien in Regensburg sind Lautsprecher-Boxen angebracht. Das Licht in der Kirche geht aus, die Scheinwerfer an. Musik ertönt. Auf der Leinwand flackern die ersten Bilder: Jesus am Kreuz. Ein Countdown. Dann folgt eine Filmsequenz mit biblischer Lesung.

"Six feet under", also "unter der Erde", "gestorben sein", ist das Thema des so genannten "Veni!-Gottesdienstes" auf dem Katholikentag. Es geht um den Tod und das, was danach kommt. Die Idee stammt vom Niederrhein: Christian Olding, Kaplan in Emmerich, und ein Team aus jungen Leuten haben den Gottesdienst vorbereitet.

In ihrer Heimatgemeinde und im oldenburgischen Cappeln haben sie gemeinsam bereits einige "Veni!-Gottesdienste" organisiert. "Seit einem halben Jahr schon freuen wir uns auf Veni! beim Katholikentag", betont Olding. Es sei der vorletzte Gottesdienst dieser Art. Am 15. Juni finde in Kleve zum letzten Mal ein "Veni!-Gottesdienst" statt.

Mehr als nur Theaterinszenierung

Olding gelingt es, die christliche Botschaft in klarer und zeitgemäßer Sprache zu vermitteln: "Wer in Ihrem Bekanntenkreis wäre bereit, sich für Sie abschlachten zu lassen?", fragt er. "Das Kreuz ist glaubwürdig, es hat die Liebe auf eine Nagelprobe gestellt." Liebe - das sei nicht etwa die "romantische Sülze auf dem harten Brot des Lebens". Jesus habe sich umbringen lassen, um zu zeigen, dass seine Liebe wahrhaft und echt ist und bis zum Letzten geht. Filmausschnitte, biblische Lesungen und deren Auslegung durch Olding wechseln sich ab. Dazwischen vermitteln Lieder aus Musicals, Lichteffekte und Nebelmaschinen eine besondere Stimmung.

Nur ein Schauspiel, eine Inszenierung? Mehr als das: Die Besucher sind gebannt. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt; mehr als 300 Menschen sind zum Gottesdienst gekommen. Am Ende der Feier stehen alle auf und klatschen Beifall. 

Die Botschaft kommt an

"Das war sehr berührend. Ich hatte Gänsehaut", sagt Marie-Luise Helm aus Sulzbach-Rosenberg. Die 62-Jährige hat mit ihrem Ehemann Kurt zum ersten Mal einen Veni!-Gottesdienst" besucht. "Der Aufbau der Feier war stimmig, und die Inhalte haben mich zum Nachdenken gebracht", sagt der 64-Jährige. Auch den Studenten Daniel Galland und Kevin Gniosdorz aus Göttingen hat "Veni!" gut gefallen. "Das war wirklich außergewöhnlich", sagt Galland. "Hinter dem Konzept muss sehr viel Arbeit stecken." - "Ich fand die Form des Gottesdienstes sehr ansprechend und stimmig", sagte Gniosdorz. "Etwas Ähnliches würde ich mir auch für meine Pfarrei wünschen."

Spot Nr.1: "Mir san mir!" – Katholikentag auf Bayerisch

"Der friedvolle Stamm der Bayern" – so nannte Ministerpräsident Horst Seehofer sein Landsvolk in seiner Eröffnungsrede am Mittwochabend. Später stellten sich auf den Plätzen der Stadt sieben Regionen des Bistums Regensburg, von Niederbayern bis zu Oberpfalz, mit Kostüm, Tanz und Gesang vor. Kein Zweifel: Die Bayern sind ein Volk mit Tradition. Trachten, Liedgut, deftiges Essen – all das gibt es in diesen Tagen auch für die Besucher des Katholikentags. Ein Ausflug in eine ganz eigene Welt zwischen Kirchenmeile und Podiumsdiskussion.

Maibaum aufstellen und Leberkäs essen

Einen Maibaum stellten Mitglieder der Vorbereitungsgruppe vom "Zentrum für Männer und Frauen" auf, um Besuchern bayerische Traditionen nahezubringen.

Benedikt Kölbl stutzt den Stamm der Birke zurecht. Wenige Minuten später stemmt er den mit bunten Bändern geschmückten Baum zusammen mit vier anderen Helfern in die Halterung und stellt ihn vor den Eingang der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Der junge Mann in Lederhose gehört zur Vorbereitungsgruppe des "Zentrums für Männer und Frauen" auf dem Katholikentag. Zum Auftakt des Großevents wollen sie den Teilnehmern das bayerische Brauchtum nahe bringen. Davon kann sie auch der Dauerregen nicht abhalten.

"Wir haben nach etwas gesucht, das typisch ist für unsere Region", sagt der 24-Jährige. "Traditionell stellen wir am 1. Mai einen Maibaum auf. Das ist dann aber meistens eine Tanne oder Fichte." Die Bäume würden außerdem mit Tafeln der jeweiligen Pfarreien geschmückt.

In einem Hörsaal des Gebäudes singt derweil Kabarettist Tom Gubik bayerische Lieder. Mit Mundart und Wortwitz bringt er die Zuhörer zum Lachen. Doch sein Auftritt ist nicht nur lustig, sondern hat auch Tiefsinn. Mit Themen wie Skifahren oder Putzen philosophiert Gubik über das Leben.

Auch für das leibliche Wohl ist im "Zentrum für Männer und Frauen" gesorgt: Besucher können sich bei einer Brotzeit mit Semmeln und Leberkäs stärken. Dazu gibt es blau-weiße Servietten – die beiden Farben haben Bayern und der Regensburger Katholikentag gemeinsam.

Immer im Takt

Nahezu 100 Mädchen und Jungen schwangen das Tanzbein beim "Schottischen" und "Landler".

Mit so viel Andrang hat Matthias Schweitzer nicht gerechnet: Fast hundert Mädchen und Jungen wollen bayerische Tanzschritte lernen. "Wir haben gedacht, es kommen vielleicht höchstens zehn Paare", sagt Schweitzer, der mit zwei anderen Frauen und Männern den Bayrischen Tanz-Crashkurs "So tanzt man in Bayern!" im "Zentrum Jugend" des Katholikentags leitet.

Spontan haben sie die Menge in zwei Gruppen geteilt. Dennoch wird es eng im kleinen Klassenzimmer des Goethe-Gymnasiums: Allein in der ersten Gruppe schwingen 20 Paare das Tanzbein. 45 Minuten brauchen sie, um den "Schottischen" und den "Landler" einzuüben.

Die Tanzlehrer geben in Lederhose oder Dirndl den Takt vor. Sie gehören zur Rosenberger "Kirwa-Gemeinschaft". "Kirwa" ist oberpfälzisch für "Kirchweih". In den Pfarreien ist es Brauch, zum Kirchweih-Fest einen Baum mit bunten Bändern zu schmücken und aufzustellen. Dann tanzen die Dorfbewohner in Tracht um den Baum herum. Gemeinschaften halten diese Tradition in den Ortschaften aufrecht.

Der 15-jährige Paul fand den Tanzkurs "ganz witzig". "Vor allem, weil wir nicht aus Bayern kommen", sagte die gleichaltrige Anna-Lena. Zuhause würden sie normalerweise nicht tanzen. Beide sind im Rahmen der Firmvorbereitung mit einer Gruppe Jugendlicher aus Soest zum Katholikentag gereist. Alle haben mitgetanzt. "Wir fanden es schön, als Gruppe etwas zusammen zu machen", sagte Paul.

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Katholikentag in Regensburg 2014

Text: Claudia Schwarz | Fotos: Claudia Schwarz
31.05.2014

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