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26.09.2016
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Die geplante Flüchtlingsunterkunft in Bautzen nach dem Anschlag am Sonntag.

Die geplante Flüchtlingsunterkunft in Bautzen nach dem Anschlag am Sonntag.

Erschreckt von Feindseligkeit und Hass

Kirchen verurteilen Vorfälle in Clausnitz und Bautzen

Dresden. Die beiden großen Kirchen in Sachsen haben die fremdenfeindlichen Vorfälle in Clausnitz und Bautzen verurteilt. "Die verbale und psychische Bedrohung von Menschen, die in unserem Land Schutz suchen, und von Menschen, die ihnen Schutz bieten möchten, darf von unserer Gesellschaft nicht hingenommen werden", erklärten die evangelische Landeskirche und das Bistum Dresden-Meißen am Montag (22.02.2016) in Dresden.

Die Ereignisse hätten "eine Feindseligkeit und einen Hass von Teilen der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen gezeigt, die erschrecken und traurig machen". Sachsens Christen fühlten sich dadurch besonders in der Pflicht, sich weiterhin engagiert gerade für notleidende Menschen auf der Flucht einzusetzen.

In Clausnitz hatte am Donnerstagabend eine Menschenmenge einen Bus mit neu ankommenden Asylbewerbern nahe ihrer Unterkunft umstellt und Parolen gerufen. In Bautzen brach in der Nacht zum Sonntag in einem geplanten Flüchtlingsheim ein Feuer aus. Medienberichten zufolge gab es zahlreiche Schaulustige und Jubel über das Feuer.

250 Menschen bei Mahnwache in Bautzen

Den Kirchen zufolge initiierten in Bautzen evangelische und katholische Kirchengemeinden nach dem Brand der Flüchtlingsunterkunft am Sonntag (21.02.2016) spontan eine Mahnwache und luden dazu gemeinsam mit dem Bündnis "Bautzen bleibt bunt" Bürger der Stadt ein. Rund 250 Menschen hätten daran teilgenommen.

Der Leiter des Katholischen Büros Dresden, Christoph Pötzsch, äußerte sich im Kölner domradio besorgt über den Zustand der Demokratie. "Wenn die Ränder erstarken und die bürgerliche Mitte einfach nicht mehr vorhanden ist, muss man sich Sorgen machen", sagte Pötzsch und kritisierte eine "Sprachunseligkeit", Spachunfähigkeit und mangelnde Diskussionsbereitschaft. Es herrsche "eine gegenseitige Schweigsamkeit im Hinblick auf eine intellektuelle Diskussion". Mit Blick auf Ostdeutschland urteilte er: "Vielleicht ist auch unterschätzt worden, dass man Demokratie ja auch lernen und erarbeiten muss, und das scheint mir jetzt das Problem der nächsten Jahre zu sein."

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Flüchtlinge

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
22.02.2016

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