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06.12.2016
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Deutsche Lutheraner besuchen Franziskus

Papst wirbt für gemeinsames Reformationsgedenken

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat für ein gemeinsames Reformationsgedenken von Lutheranern und Katholiken geworben. Im Jahr 2017 hätten beide erstmals die Möglichkeit, "weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten", sagte er am Donnerstag (18.12.2014) vor Vertretern der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) im Vatikan. Dies könne jedoch nicht in "Form einer triumphalistischen Feier" erfolgen, sondern nur als "Bekenntnis unseres gemeinsamen Glaubens an den dreieinen Gott", so Franziskus.

Im Mittelpunkt müssten neben der Freude, "miteinander einen ökumenischen Weg zu gehen", das gemeinsame Gebet und die "innige Bitte an unseren Herrn Jesus Christus um Vergebung der wechselseitigen Schuld" stehen. An der Audienz nahm auch der Ökumene-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Magdeburger Bischof Gerhard Feige, teil.

Gemeinsame Erklärung zu Eucharistie und Amt?

Der leitende Bischof der VELKD, Gerhard Ulrich, sagte in seinem Grußwort an den Papst, es sei für Lutheraner weltweit wie auch in Deutschland "völlig klar, dass wir diesen Weg auf das Gedenkjahr 2017 hin nur zusammen mit der römisch-katholischen Kirche gehen können". Ulrich schlug dem Papst nach VELKD-Angaben auch eine gemeinsame Erklärung zu Kirche, Eucharistie und Amt vor. Mit deren Vorarbeiten könne 2017 begonnen werden.

"Die Zeit ist reif dafür, dass wir erneut und vertieft über unsere ekklesiologischen und amtstheologischen Unterschiede reden", sagte Ulrich. Es müsse der "dahinterliegende differenzierte Konsens" gesucht werden.

Franziskus: Nicht nur auf Erreichtes beschränken

Der Papst äußerte in seiner Ansprache die Hoffnung, dass das Reformationsgedenken dazu ermutige, "weitere Schritte zur Einheit zu vollziehen und uns nicht einfach auf das zu beschränken, was wir bereits erreicht haben".

Vor ihrer Begegnung mit dem Papst hatte die Delegation, die am Wochenende nach Rom gereist war, unter anderem Gespräche mit dem vatikanischen Ökumenebeauftragten Kardinal Kurt Koch und dem Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation Kardinal Gerhard Ludwig Müller geführt.

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  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Ökumene

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH
18.12.2014

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