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24.05.2012
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Landesfamilienministerin Ute Schäfer.

Landesfamilienministerin Ute Schäfer.

Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft

Ministerin lobt Arbeit der katholischen Familienbildung

Münster. Die nordrhein-westfälische Familienministerin Ute Schäfer (SPD) hat den Einrichtungen der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung für ihr Engagement gedankt. "Mit der Familienbildung unterstützen wir Anbieter, bei denen Familien auch ganz praktische Hilfe erhalten", sagte Schäfer bei der Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft für katholische Erwachsenen- und Familienbildung Nordrhein-Westfalen (LAG KEFB) am Mittwoch (14.12.2011) in Münster.

"Wir wollen in Nordrhein-Westfalen kein Kind zurücklassen", betonte Schäfer. Dazu seien die frühe Förderung von Familien und die Unterstützung "bildungsferner" Eltern der richtige Weg: "Das entlastet später auch die Sozialkassen." Vielen jungen Familien wachse der Alltag über den Kopf, zudem werde Bildungsarmut oft vererbt. Hier müsse Unterstützung ansetzen. Es gelte, Lücken zu schließen durch eine bessere Vernetzung kommunaler und freier Träger. Die Einrichtungen der Familienbildung nannte die Ministerin "engagierte und bewährte" Partner des Landes.

Pater Kollig: Kirche bereit zur Mitarbeit

Pater Manfred Kollig, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Münster, sagte, die Kirche sei bereit, ihren Beitrag zu leisten. Er betonte vor allem die Wichtigkeit der Kindererziehung. In den 27 Familienbildungsstätten im Bistum würden auch sozial benachteiligte Zielgruppen erreicht. Bildung und Erziehung von Kindern müssten "vorrangige Aufgaben unserer Gesellschaft" sein. Der Staat habe die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Eltern erleichtern, ihre erzieherische Aufgabe wahrzunehmen. Kollig wies auch auf die Arbeit der 36 Einrichtungen der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im NRW-Teil des Bistums hin.

Der LAG KEFB gehören die fünf NRW-Diözesen, 53 Familienbildungsstätten, 24 Akademien und Heimvolkshochschulen, 17 Stadt- und Kreisbildungswerke und zehn verbandliche Bildungswerke an.

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