
Emnid befragte 500 Personen zur Teilnahme am Weihnachtsgottesdienst.
Umfrage:
An Weihnachten planen 43 Prozent Gottesdienstbesuch
Berlin. An Weihnachten wollen weniger Deutsche als in früheren Jahren einen Gottesdienst besuchen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag" steht der Kirchgang bei 43 Prozent der Deutschen auf dem Programm; 53 Prozent gehen auch zu diesem Anlass nicht zur Kirche. Vor zwei Jahren hatten bei einer Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung knapp zwei Drittel aller Befragten angegeben, die Christmette mitfeiern zu wollen.
Wie auch bei vergleichbaren früheren Erhebungen ist der Kirchgang an Weihnachten in Westdeutschland weit verbreiteter als in Ostdeutschland. Nach Emnid-Angaben planen 48 Prozent der Westdeutschen und 21 Prozent der Ostdeutschen die Teilnahme an einem Gottesdienst. Vor zwei Jahren äußerte mehr als ein Drittel der Menschen in den neuen Bundesländern, sie wollten zur Christmette gehen, vor vier Jahren waren es noch 44 Prozent.
Jede zweite Frau – jeder dritte Mann
Die "Bild am Sonntag" verweist auch auf einen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Bundesweit gab jede zweite Frau an, zum Fest der Geburt Jesu einen Gottesdienst besuchen zu wollen. Bei den Männern war es mit 36 Prozent nur gut jeder Dritte. - Emnid befragte 500 in der Bundesrepublik lebende Personen ab 14 Jahren.
Unter der Adresse weihnachtsgottesdienste.de haben katholische und evangelische Gemeinden aus ganz Deutschland ihre Termine von Heiligabend bis zum 6. Januar in eine Datenbank eingetragen.
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Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
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