
Mosaik in der Hauskapelle des Herz-Jesu-Klosters Freiburg.
Medientipp:
Anregungen und Hilfen zur Herz-Jesu-Verehrung
Über Jahrhunderte hinweg war die Herz-Jesu-Verehrung eine Frömmigkeitsform Einzelner. Erst im späten 17. Jahrhundert fand sie größere öffentliche Verbreitung. Grund hierfür waren unter anderem die Visionen der heiligen Margareta Maria Alacoque. Christus forderte sie in einer dieser Visionen auf, für eine öffentliche Verehrung seines göttlichen Herzens zu sorgen – als Erwiderung seiner Liebe zu den Menschen und zur Sühne für die Undankbarkeit der Sünder.
Obwohl die Herz-Jesu-Verehrung in den 1950er und 1960er Jahren stark zurückgegangen ist, hat sie bis heute ihren Wert behalten und vielerorts wird der monatliche Herz-Jesu-Freitag gefeiert. Das Buch "Herz-Jesu-Gottesdienste" ist in diesem Zusammenhang eine praktische Handreichung für Andachten, Messfeiern und Anbetungsstunden. Sowohl Haupt- als auch Ehrenamtlichen kann es eine nützliche Hilfe bei der Vorbereitung sein.
Eine Einführung erläutert zunächst die Geschichte und Entstehung sowie die theologische und geistliche Bedeutung der Herz-Jesu-Verehrung. Auch biblische Grundlagen der Herz-Jesu-Verehrung werden dem Leser nahegebracht.
Für die praktische Gemeindearbeit bietet der Sammelband liturgische Modelle für die Feier des monatlichen Herz-Jesu-Freitags an. Predigtanregungen, Meditationstexte, Lieder und Gebete sowie weitere Gestaltungselemente für das Herz-Jesu-Fest werden zur Verfügung gestellt. Auch für eucharistische Anbetungsstunden sind in diesem 160-seitigen Buch Modelle und Materialien zusammengestellt worden.
Der Herausgeber Axel Bernd Kunze ist Wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg. Das Buch ist erschienen in der Reihe "Konkrete Liturgie" im Verlag Friedrich Pustet.
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Text: Petra Helmers | Foto: pd
25.06.2010
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