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24.05.2012
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Bischof Felix Genn.

Bischof Felix Genn.

Erstes Bischofswort von Felix Genn:

"Wir verkündigen Christus - denn er ist das Leben"

Bistum. In seinem ersten Bischofswort an die Katholiken im Bistum Münster hat Bischof Felix Genn zum Engagement für den Glauben aufgerufen. "Ich möchte Sie ermutigen, darin nicht müde zu werden. Das wird seine Frucht bringen!" schreibt Genn in dem Wort, das am Samstag und Sonntag (28./29.03.2009) in allen 411 Pfarreien der Diözese verlesen wurde.

Genn stellte heraus: "Wir verkündigen Christus; denn ER ist das Leben! Ich freue mich, das mit Ihnen gemeinsam und für Sie tun zu dürfen. Deshalb wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie Christus immer mehr erkennen und immer mehr lieben lernen."

"Der Glaube ist nicht kraftlos geworden"

Der neue Bischof verwies darauf, dass "manches tatsächlich gewachsen ist; denn der Glaube und das Christentum, die Kirche in unserem Land, sind nicht kraftlos geworden". Trotz gravierender Veränderungen gebe es nach wie vor junge Menschen, "die sich nicht abbringen lassen von der Hoffnung, die der Glaube verbürgt".

Die Herausforderungen an das aktuelle kirchliche Leben nahm Genn ebenfalls in den Blick. Er erinnerte an das Bemühen vieler und die negativen Erlebnisse, die nicht wenige machten. "Ich sehe das Bemühen von vielen Frauen und Männern, die ehrenamtlich in unseren Gemeinden tätig sind und oft den Eindruck haben: Wir bemühen uns umsonst."

"Vieles Neue wächst…"

Auch er stelle sich gelegentlich die Frage, wie es mit dem Glauben und der Kirche weitergehen solle. "Zugleich sehe ich aber auch: Vieles Neue wächst in Gruppen, geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen, in Pfarrgemeinden und Verbänden. Mitunter sind es sehr kleine Pflanzen in den Herzen Einzelner und in unseren Pfarreien." Allen Frustrations-Gefühlen hielt Genn entgegen: "Wir pflanzen neues Leben."

Bischof Genn berichtet in seinem Wort an das Bistum auch von seinen Empfindungen: "Die Erwartungen, die auf mich als neuer Bischof von Münster zukommen, erlebe ich als groß, meine eigene Kraft als gering." Das Bischofsamt birge in sich eine große Gefahr: "Dem nicht zu genügen, was das Amt erfordert und durch menschliche Sünde und Schwäche das Bild der Kirche zu entstellen."

"Für euch Bischof – mit euch Christ"

Genn erinnert an ein Wort des heiligen Augustinus "Wo mich erschreckt, was ich für euch bin, da tröstet mich, was ich mit euch bin. Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ. Jenes bezeichnet das Amt, dieses die Gnade, jenes die Gefahr, dieses das Heil." Es tröste ihn, "dass ich mit Ihnen Christ sein darf, denn darin liegt das Heil, das der Herr uns bereitet hat". Genn versprach den Christen, ihnen "nach Kräften in der Kirche von Münster zu dienen".

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentiert: Das Bischofswort zur Einführung
  2. Öffnet externen Link in neuem FensterEröffnung der Einführungsfeiern am Sterbeort Liudgers
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier Bischof Felix Genn

Text: Norbert Göckener | Foto: Michael Bönte
28.03.2009

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