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Seite: Aktuelles  >  Dokumentiert: Vortrag von Bischof Genn beim Ordenstag der Diözese Osnabrück am 09.09.2012
17.12.2018
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Dokumentiert:

Vortrag des Bischofs beim Ordenstag der Diözese Osnabrück

Osnabrück. Am Sonntag (09.09.2018) fand in Osnabrück der Ordenstag des dortigen Bistums statt. Aus diesem Anlass hielt Bischof Felix Genn einen Vortrag zum Thema "Ich bleibe derselbe, so alt ihr auch werdet, bis ihr grau werdet, will ich euch tragen". – kirchensite.de dokumentiert die schriftliche Fassung seines Vortrags.

Lieber Bischof Franz-Josef, liebe Schwester Engratia, verehrte, liebe Schwestern und Brüder aus den Ordensgemeinschaften des Bistums Osnabrück, verehrte, liebe Schwestern und Brüder, die Sie als Gäste an diesem Ordenstag teilnehmen!

Zunächst einmal möchte ich Sie herzlich grüßen und mit meinem Gruß den Dank verbinden für die freundliche Einladung, die Bischof Franz-Josef in Ihrem Namen an mich gerichtet hat. Ich danke für das Vertrauen, das Sie mir entgegenbringen, heute, an Ihrem Ordenstag, Ihnen ein Geistliches Wort der Auferbauung, der Zuversicht und des Trostes zu schenken. Dabei erinnere ich mich gerne an meine Ausführungen, die ich im Rahmen des Osnabrücker Katholikentages zum Ordensleben machen konnte. Aber es war mir daran gelegen, nicht diesen Text noch einmal zu wiederholen, sondern mich selbst der Herausforderung zu stellen, Ihnen etwas zu sagen, was eine andere Dimension und Saite Ihres Lebens anschlägt.

Einleitung und Hinführung

Für die Einladung zu diesem Tag haben Sie eine Plastik von Toni Zenz ausgewählt, die die Verbundenheit Christi mit der Kirche, der Ecclesia, darstellt. Christus neigt sich mit seinem Kopf dem Gesicht der Kirche zu, die ihrerseits mit offenen Händen dem Erlöser begegnet. Es ist ein sehr intimes Bild, mit dem Sie sicherlich aufgrund Ihrer persönlichen Berufungsgeschichte viel Persönliches verbinden können: Ihre Hinwendung zum Herrn, Ihre offenen Hände, aber auch die wunderbare Erfahrung, dass Er sich zu Ihnen herabneigt. Hier ist nicht von einem Tragen die Rede, sondern von Zuneigung, von Zuwendung, von der Bereitschaft, sich hinzuhalten und zu empfangen, und von der Bereitschaft des Herrn, sich hinzuwenden und, wenn ich es einmal so ausdrücken darf, sich mit uns einzulassen, mit uns, die wir Seine Kirche sind, wie auch mit der Kirche als Ganzer.

Liebe Schwestern und Brüder, ich verbinde mit diesem Bild auch das Grundanliegen, das uns Papst Benedikt XVI. mit dem "Jahr des Glaubens" ans Herz gelegt hat. Sie wissen, dass er aus Anlass des 50. Jahrestages der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils dieses Jahr ausgerufen hat, das im Monat Oktober, nämlich genau am 11.10., dem Jahrestag der Eröffnung vor 50 Jahren, beginnen wird. In seiner Ansprache an die Mitglieder der "Institute des geweihten Lebens" zum "Tag des geweihten Lebens" am 2. Februar hat Papst Benedikt XVI. alle Gläubigen aufgerufen, aber ganz besonders auch Sie, die Ordensleute, dieses Jahr, wie er sagt, "als eine Zeit der Gnade zu leben: Zur inneren Erneuerung, deren Notwendigkeit immer zu spüren ist, mit einer Vertiefung der grundlegenden Werte und Anforderungen der eigenen Weihe. Im ‚Jahr des Glaubens’ seid Ihr, die Ihr den Ruf zu einer engeren Nachfolge Jesu durch die Gelübde der ‚Evangelischen Räte’ angenommen habt, eingeladen, die Beziehung zu Gott noch mehr zu vertiefen. Werden die ‚Evangelischen Räte’ als echte Lebensregel angenommen, stärken sie Glaube, Hoffnung und Liebe, die mit Gott vereinen. Diese tiefe Nähe zum Herrn, die kennzeichnendes Hauptelement sein muss, wird Euch zu einer erneuerten Treue zu ihm führen und einen positiven Einfluss auf Eure besondere Anwesenheit und Apostolatsform im Volk Gottes haben durch den Beitrag Eurer Charismen in der Treue zum Lehramt, um Zeugen des Glaubens und der Gnade zu sein, glaubwürdige Zeugen für die Kirche und die Welt von heute." (1)

In diesem Sinne verstehe ich auch meine Ausführungen heute, spreche ich doch in dem Thema, das ich diesem Vortrag gegeben habe, von der lebenslangen Antwort auf die Treue Gottes. Ob ich dies nun im Bild der Zuneigung und Zuwendung ausdrücke oder im Bild des Tragens und Getragen-Werdens, ist dann gleich. Es geht um die tiefe Hingabe des Glaubens, die wir als Gnade und Geschenk erfahren, weil wir ohne Gottes Initiative gar nicht glauben könnten. Wir würden vielleicht annehmen, dass es einen Gott gibt, dass er aber von uns fern ist, so dass wir allenfalls uns vor ihm fürchten oder hüten müssten. Oder er könnte uns auch ganz egal sein. Als Frauen und Männer, die in der Glaubenstradition Israels stehen, in der Jesus selbst sich bewegt hat, dürfen wir aber von der Gnade des Glaubens sprechen, von jener Zuwendung, die Gott uns gewährt hat, um uns anzuregen und zu bewegen, ihm mit Vertrauen und Zuneigung zu begegnen. Eine besondere Ausdrucksform dieses Glaubens und Vertrauens hat sich im Leben der "Evangelischen Räte", aus dem Sie schöpfen und das Sie darstellen, gebildet.

Nun verbinden viele mit der Lebensform der Orden die Vorstellung von älteren Menschen, da die Zahl der jüngeren Schwestern und Brüder, wie wir alle bedauernd wissen, zurückgegangen sind. Sie selbst machen sicherlich am "Tag der Orden" oder bei den Jubiläumsfeiern Ihrer Gemeinschaft die Erfahrung, wie Jahr für Jahr die Zahl abnimmt, weil im Ablauf eines Jahres viele in die Ewigkeit abgerufen wurden, um in der Tiefe und für immer das zu erfahren, was das Bild von Toni Zenz ausdrückt: Aufgenommen zu werden von dem Gott, der sich uns zuneigt, nicht bloß mit leeren Händen vor ihm stehen zu dürfen, sondern mit Händen, die die Fülle Seines Lebens aufnehmen. So gut und so hoffnungsvoll sich das anhören mag, so bleibt doch die Realität ein gutes Stück grau und dunkel, weil das Thema Nachwuchs ein bedrängendes ist, und weil wir auch nicht möchten, dass junge Menschen mit dem Stichwort "Ordensfrau" oder "Ordensmann" ältere Gesichter verbinden. So kann leicht der Eindruck entstehen, dass irgendwann einmal Schluss ist, so dass das Wort gilt: "Der Letzte macht das Licht aus."

Vor einiger Zeit ist von der Lüdinghausener Franziskanerin, Schwester Katharina Kluitmann (2), die Doktorarbeit erschienen, die den bezeichnenden Titel trägt: "Die Letzte macht das Licht an." Hier geht es nicht einfach bloß um die Perspektive der Zahl, von der wir Christinnen und Christen im Letzten uns auch gar nicht leiten lassen müssen. Wir wissen zur Genüge, dass schon im Glaubensstrom Israels immer wieder von dem "heiligen Rest" die Rede ist, wenn das Volk von den Wegen Gottes abgeirrt ist. Wir wissen um die kleinen und spärlichen Anfänge der Jesusgeschichte, um die Zelle von Nazareth, wo nur eine einzige Person geholfen hat, das Licht anzuzünden.

Deshalb brauchen wir uns bei diesem Phänomen nicht aufzuhalten. Und wenn ich einen Vers aus dem Propheten Jesaja als Thema gewählt habe, der die Worte "alt" und "grau" enthält, so würde ich gründlich missverstanden, wenn ich heute nicht zu den jüngeren Schwestern und Brüdern etwas sagen will, im Gegenteil: Gerade die Jüngeren möchte ich ermutigen, durch dieses Wort des Propheten Jesaja nicht müde und grau zu werden, sondern ermutigt zu sein, weil Sie von der Treue Gottes und Seiner Trägerschaft wissen. Und gerade Sie, liebe junge Schwestern und Brüder, erfahren ja oft genug, dass das Leben mit den Älteren nicht nur eine Last ist, weil Grenzen spürbar werden, sondern auch ein Reichtum, weil Sie erfahren können, wie Treue Gestalt gewonnen hat, wie Treue gestärkt hat, wie trotz aller leidvollen Erfahrung, die die Einzelnen in ihrem Herzen tragen, das Licht nicht ausgegangen ist, sondern die Grundentscheidung sich bewährt hat, Form und Gestalt geworden ist, und das Wort des Psalmisten ganz konkrete Gesichter annehmen kann: "Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten" (Ps 71,17). Ich wünsche gerade Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, die Sie in jungen Jahren sind, dass Sie dann dem Gebet des Psalmisten folgen können, der an diese Worte die Verse anschließt: "Auch wenn ich alt und grau bin, o Gott, verlass mich nicht, damit ich von deinem machtvollen Arm der Nachwelt künde, den kommenden Geschlechtern von deiner Stärke und von deiner Gerechtigkeit, Gott, die größer ist als alles. Du hast Großes vollbracht. Mein Gott, wer ist wie du?" (ebd. 18.19). Im Apostolischen Schreiben "Porta Fidei" steht das Wort, "dass wir berufen sind, das Wort der Wahrheit leuchten zu lassen" (3). In diesem Sinne möchten meine Ausführungen Ihnen helfen, dass Sie das Wort der Wahrheit in Jugend und Alter leuchten lassen.

Ich wende mich nun dem Text aus dem Propheten Jesaja zu und lege ihn in seinem Zusammenhang dar, um anschließend einen Blick zu werfen auf die Lebensform der "Evangelischen Räte", die ermöglichen, die lebenslange Antwort auf die Treue Gottes zu konkretisieren.

I. Jes 46,4: "Ich bleibe derselbe, so alt ihr auch werdet, bis ihr grau werdet, will ich euch tragen."

Die Verse, die zur Thematik unseres heutigen Tages geführt haben, finden sich im 46. Kapitel des Jesaja-Buches. Sie wissen, dass dieses umfassende prophetische Werk in drei Teile eingeteilt wird, die Kapitel 1 bis 39 werden einem so genannten "ersten Jesaja" zugeschrieben, eine Klassifizierung, die in sich auch noch einmal sehr differenziert zu betrachten ist. Die Kapitel 40 bis 55 sollen von einem anderen Propheten stammen, den man in Unkenntnis seines Namens einfach den "zweiten Jesaja" genannt hat, und die Kapitel 56 bis 66 dann von einem "dritten Jesaja", auch eine Einteilung, die in sich noch einmal zu problematisieren wäre.

Für unseren Zusammenhang ist das alles nicht bedeutsam, wohl aber die Tatsache, dass die Kapitel 40 bis 55, also das Werk des "zweiten Jesaja", anzusiedeln sind in die Zeit, in der der junge Perserkönig Kyros einen Angriff auf Babylon startet, das einige Jahrzehnte vorher Jerusalem erobert und das Volk in die Verbannung nach Mesopotamien geführt hat. In dieser Situation der Verbannung in Babylon verkündet der Prophet die Hoffnung auf Befreiung und Erlösung und die Hoffnung auf Rückkehr in das Land der Väter und Mütter Israels. Seine Botschaft ist von der tiefen Glaubensüberzeugung geprägt, dass Gott selbst, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, der Gott, der sich am Dornbusch Mose als der vorgestellt hat, der für uns da ist, dem Volk Israel die Befreiung schenkt und sich so nicht nur als der Gott dieses Volkes erweist, sondern als der Gott schlechthin, nämlich als der Gott, der "den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist" (Jes 42,5).

In der Glaubenserkenntnis macht Israel durch diesen Propheten einen Fortschritt, in dem es zum Bekenntnis kommt, dass Jahwe nicht nur der Herr seines Volkes, sozusagen ein nationaler Gott Israels ist, sondern eben der Schöpfer der Welt, der allmächtige, der einzige Gott: "Ich allein bin Gott; auch künftig werde ich es sein" (Jes 43,12c-13a). Dementsprechend ist der König Kyros auch nichts anderes als Werkzeug in der Hand dieses Gottes, ein Werkzeug, das dazu da ist, dem Volk Israel seine Befreiung zu bringen. Gerade im 45. Kapitel, in dem Kyros als Jahwes Werkzeug vorgestellt wird, kommt die Einzigkeit Gottes und seine absolute Souveränität ausdrücklich zur Sprache: "Ich bin der Herr, und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott" (Jes 45,5a).

Im 46. Kapitel kommt die Freudenbotschaft der nahen Erlösung zu einem Höhepunkt. Ausdrücklich wird davon geredet, dass die Götzenbilder, denen sich die Völker im vorderen Orient unterwerfen, zugrunde gehen, dass der Gott Israels aber ein unvergleichlicher Gott ist. Das Kapitel beginnt mit einem Spottgedicht über die Götzen der Babylonier und stellt dann die Unvergleichlichkeit des Gottes Israels dar. Am besten hören wir zunächst einmal den Text:

"Bel bricht zusammen, Nebo krümmt sich am Boden. Babels Götter werden auf Tiere geladen. Eine Last seit ihr, eine aufgebürdete Last für das ermüdete Vieh.
Die Tiere krümmen sich und brechen zusammen, sie können die Lasten nicht retten; sie müssen selbst mit in die Gefangenschaft ziehen;
hört auf mich, ihr vom Haus Jakob, und ihr alle, die vom Haus Israel noch übrig sind, die mir aufgebürdet sind vom Mutterleib an, die von mir getragen wurden, seit sie den Schoß ihrer Mutter verließen.
Ich bleibe derselbe, so alt ihr auch werdet, bis ihr grau werdet, will ich euch tragen. Ich habe es getan, und ich werde euch weiterhin tragen, ich werde euch schleppen und retten.
Mit wem wollt ihr mich vergleichen, neben wen mich stellen? An wem wollt ihr mich messen, um zu sehen, ob wir uns gleichen?
Man schüttet Gold aus dem Beutel und wiegt Silber ab auf der Waage. Man bezahlt einen Goldschmied, damit er einen Gott daraus macht. Man kniet nieder und wirft sich sogar zu Boden.
Man trägt ihn auf der Schulter und schleppt ihn umher; dann stellt man ihn wieder auf seinen Platz, und dort bleibt er stehen; er rührt sich nicht von der Stelle. Ruft man ihn an, so antwortet er nicht; wenn man in Not ist, kann er nicht helfen.
Denkt daran, und achtet darauf, ihr Treulosen, nehmt es zu Herzen!
Denkt an das, was früher galt, in uralten Zeiten: Ich bin Gott, und sonst niemand, ich bin Gott, und niemand ist wie ich" (Jes 46,1-9).

Ein eindrücklicher Text, wie schon das erste Hören ausweist. Zunächst wird deutlich, mit welcher Verachtung Israel auf die Götzen schaut, denen sich die Menschen in der Umgebung anvertrauen. Bel war der Stadtgott von Babylon, und Nebo war der Hauptgott der Dynastie. Das Reich Babylons bricht zusammen. Zynisch sagt der Prophet, dass deshalb seine Götter vor dem Ansturm der Feinde in Sicherheit gebracht werden müssen. Dass ein Gott zusammenbricht und sich am Boden krümmt, zeigt sehr deutlich, wie widersinnig es ist, Götzendienst zu treiben. Die Götter, die retten sollen, müssen selbst gerettet werden, da sie sich nicht retten können. Die Götzenbilder sind für das Vieh, das sie tragen muss, eine aufgebürdete Last. Sehr ausführlich schildert der Prophet, wie diese Götzenbilder aus Gold und Silber hergestellt werden. Es ist einfach nichts anderes als Menschenwerk, ein bezahlter Goldschmied hat einen Gott gemacht! Und vor dem kniet man nieder und wirft sich auf den Boden, man nimmt ihn auf die Schulter und hält mit ihm Prozessionen ab, man stellt ihn irgendwo hin, und dort rührt er sich nicht von der Stelle. Ruft man ihn aber an, so gibt er keine Antwort, ist man in Not, kann er nicht helfen.

Israels Gott aber erweist seine Größe gerade darin, dass man sich von ihm kein Bild machen kann, ihm begegnet man nicht in einem Bild, sondern in den Taten der Geschichte: "Denkt an das, was früher galt, in uralten Zeiten: Ich bin Gott, und sonst niemand, ich bin Gott, und niemand ist wie ich" (ebd. 9). Den verschleppten Göttern stellt der Prophet die unvergleichliche Größe Jahwes gegenüber. Ja, er drückt es sogar direkt aus: "Mit wem wollt ihr mich vergleichen, neben wen mich stellen? An wem wollt ihr mich messen, um zu sehen, ob wir uns gleichen? (ebd. 5)

Worin aber besteht diese Unvergleichlichkeit des Gottes Israels? Was ist es, was sie aus der Geschichte von alters her gelernt haben? Was heißt das eigentlich, dass er Gott ist und sonst niemand? Es ist der Gott, der von sich sagt, dass dieses Volk ihm aufgebürdet ist vom Mutterleib an, das Volk, das von ihm getragen wurde, "seit sie den Schoß ihrer Mutter verließen" (ebd. 3). Es ist nicht ein Gott, der wie die Götzenbilder getragen werden muss, sondern der Gott, der trägt, der Gott, der im Ursprung des Volkes der Tragende ist. Genau das hat Israel vergessen, so dass im Vers 8 ausdrücklich der Prophet dem Volk zurufen muss: "Denkt daran, und achtet darauf, ihr Treulosen, nehmt es zu Herzen!" Indem das Volk sieht, wie diese Götzenbilder in ihrer Nichtigkeit zusammenbrechen, wird es an seine eigene Treulosigkeit erinnert, weil es nicht dem Gott getraut hat, der es von Anfang an trägt.

Welch eine tiefe Aussage, liebe Schwestern und Brüder, die wir hier von Gott und über ihn hören: Ein Gott, dem das Volk aufgebürdet ist. Es ist ein Volk, das von Ihm getragen wurde. Liebe Schwestern und Brüder, das ist verdichtete Glaubenserfahrung Israels. In dieser verdichteten Glaubenserfahrung hat Jesus gelebt, konnte er sich dem Vater überantworten. Diese verdichtete Glaubenserfahrung haben Maria und Josef ihm vorgelebt, jeder auf seine Weise und in der Sendung, die ihnen Jesus gegenüber aufgetragen wurde. Das ist die dichte Glaubenserfahrung, die er uns geschenkt und weitergegeben hat. Welch ein Gottesbild, davon zu sprechen, Gott aufgebürdet zu sein! Das ist Treue, auch wenn das Volk von ihm der Wahrheit gemäß als treulos bezeichnet werden muss.

Aus dieser Grunderfahrung heraus ist der Vers zu verstehen, in dem sich die Verheißung für die Zukunft eröffnet: "Ich bleibe derselbe, so alt ihr auch werdet, bis ihr grau werdet, will ich euch tragen. Ich habe es getan, und ich werde euch weiterhin tragen, ich werde euch schleppen und retten" (ebd. 4). Dass Er derselbe Gott ist, dass Er der Einzige ist, das ist nicht in erster Linie eine philosophische Aussage, sondern eine Aussage über sein Wirken, das selbstverständlich seine Existenz voraussetzt. Wichtig ist, dass er derselbe bleibt, ganz gleich, wie alt die Menschen werden, wie sehr sie ergrauen. Er ist derselbe, der trägt. Er steht dazu in seiner Treue, das getan zu haben, und deshalb ist die Verheißung gefüllt mit seiner Treue: "Ich werde euch weiterhin tragen" (ebd.). Ja, er weitet dieses Bild noch aus, indem er es intensiviert: Das Tragen wird zum Schleppen und Retten. Das ist Treue Gottes, dass er derselbe bleibt, so alt wir auch werden, auch wenn wir ergrauen. Ja, wer könnte nicht sagen, dass manchmal das Tragen zum Schleppen wird! (4)

Liebe Schwestern und Brüder, der evangelische Christ Jochen Klepper, der in der Zeit des Nationalsozialismus kostbare Glaubenstexte verfasst hat, die uns zum Teil als Lieder bekannt sind, wie zum Beispiel das Adventslied "Die Nacht ist vorgedrungen"(5) oder das Lied zum Jahresschluss "Der du die Zeit in Händen hast"(6), hat sich in einem anderen Text auf diesen Vers des Jesaja-Buches bezogen und daraus das Bekenntnis gemacht, das ich Ihnen jetzt vortragen möchte:

"Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin. Und ihr sollt einst sagen, dass ich gnädig bin.

Ihr sollt nicht ergrauen, ohne dass ich's weiß, müsst dem Vater trauen, Kinder sein als Greis.

Ist mein Wort gegeben, will ich es auch tun, will euch milde heben: Ihr dürft stille ruhn.

Stets will ich euch tragen / recht nach Retterart. Wer sah mich versagen, wo gebetet ward?

Denkt der vor'gen Zeiten, wie, der Väter Schar / voller Huld zu leiten, ich am Werke war.

Denkt der frühern Jahre, wie auf eurem Pfad / euch das Wunderbare / immer noch genaht.

Lasst nun euer Fragen, Hilfe ist genug. Ja, ich will euch tragen, wie ich immer trug." (7)

Werfen wir nun einen Blick auf uns selbst. Vielleicht können wir mit dem Begriff "Götzen" wenig anfangen. Und doch scheint es mir von Nöten zu sein, das Auge zu schärfen und den Blick zu weiten für das, was mit den Götzen auch gemeint sein kann: Das, worauf wir uns verlassen, wenn wir nicht treu sind. Und wer kennt von uns nicht die Versuchung, untreu zu werden, weil der Glaube sich als so schleppend erweist, weil so viele Hoffnungen und Verheißungen umsonst zu sein scheinen? Was sind unsere Götzen, das, was wir an einen Platz stellen, von dem wir meinen, es könnte uns hilfreich sein, was sich aber nicht rührt, wenn wir in Not sind? Sind es bestimmte Träume von einem anderen und besseren Leben, von Gütern und Reichtum, von menschlicher Nähe und Fruchtbarkeit, von gelebter Sexualität und einer Freiheit, die sich nicht nach den Oberen zu richten hat? Was sind so unsere sublimen Götzen?

Die Klippen, treulos zu werden, kennt jeder, der ein feines und geschärftes Gewissen hat. Dem ist nun entgegen zu halten, dass wir  mit einem Gott zu tun haben, der sich uns zuneigt, der aber in dieser Zuneigung uns sagt: "Du bist mir aufgebürdet, und ich nehme das gerne an." Wie anders könnten wir sonst Erlösung feiern, Karfreitag und Ostern, das wöchentliche Ostern am Sonntag, die tägliche Verkündigung des Todes des Herrn und der Preisung Seiner Auferstehung in der Eucharistie?

Es ist genau das, was der heilige Ignatius in seiner Betrachtung zur Erlangung der Liebe vorlegt, wenn er den Exerzitanden anleitet anzuschauen, wie "Gott sich anstrengt und müht um meinetwillen in allen geschaffenen Dingen auf der Welt, das heißt Er verhält sich wie einer, der mühselige Arbeit verrichtet."(8) Um ein Leben lang in der Gestalt des geweihten Lebens die Wahrheit Gottes aufleuchten zu lassen, kann dieser intensive Blick auf die Wirklichkeit, wie Gott sich seinem Volk hingegeben und geweiht hat, hilfreich sein. Der Apostel Paulus spricht ja im zweiten Timotheusbrief davon, dass Gott so treu ist, dass er sich selbst nicht verleugnen kann (2 Tim 2,13). Das gilt auch dann, wenn wir untreu werden. Aber es ist eben kein Freibrief für Untreue, sondern Ansporn, das, was das Bild von Toni Zenz uns schenkt, zum Alltag werden zu lassen: Sich Tag für Tag mit offenen Händen dem Herrn, der sich uns zuwendet, begegnen zu wollen, um von ihm die Treue zu empfangen, sich von ihm tragen zu lassen, auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, die Sache mit Gott sei schleppend.

II. Konkretion im Leben der "Evangelischen Räte"

Liebe Schwestern und Brüder, was wir grundsätzlich bedacht haben, möchte ich mit drei kleinen Hinweisen konkretisieren auf die Gelübde der "Evangelischen Räte" des Gehorsams, der Armut und der Jungfräulichkeit. Gerade weil wir den Anruf gespürt haben, die Zuwendung Gottes so sehr zu unserem Lebensinhalt zu machen, dass alles andere dem gegenüber sekundär und relativ wird, bekommen die Worte vom treuen, tragenden Gott eine ganz eigene Prägung. Sie gelten ja eben nicht bloß für die Menschen, die zu den "Instituten des geweihten Lebens" gehören, sondern sie gelten dem Volk Israel, dem Gottesvolk der Kirche, die durch Christus getragen und erlöst worden ist. Aber wir sind mit unserer Lebensform eine konkrete Darstellung, so zu glauben und sich hinzugeben, wie Jesus selbst es konkret gelebt hat. In der totalen Verfügbarkeit an den Vater und seinen Willen, die sich noch einmal ganz konkret darstellt in der Armut, der Besitzlosigkeit, der Distanz von allen Dingen, ja, der Hingabe von allem bis hin zur Hingabe der eigenen Leiblichkeit für diesen treuen Gott, seinen Anspruch und seine Sendung.

Grundlegend ist dabei der Gehorsam. In ihm fasst sich die Haltung des Sohnes am besten zusammen. Sein Grundanliegen ist es, dass der Name Gottes geheiligt wird, dass sein Reich komme, dass sein Wille geschehe, sowohl im Himmel wie auch auf Erden. Dem stellt er sich ganz zur Verfügung. Er vertraut diesem tragenden Gott absolut, auch wenn er in der Stunde, da er sein Kreuz nach Golgatha schleppt, fast nichts mehr von ihm zu spüren scheint, so dass er sich sogar von ihm verlassen fühlt. In dieser tiefsten Stunde, da er dem Willen des Vaters gehorsam sich für das Leben der Welt hingibt, wird er zur Darstellung des Gottes, der uns tragen und schleppen will, selbst, wenn wir grau und alt, matt und müde geworden sind.

Papst Benedikt XVI. hat sehr eindrücklich in seinem zweiten Jesus-Buch in den Betrachtungen über die Ölberg-Stunde und den Prozess Jesu dessen Gehorsam entfaltet. Er schließt seine Betrachtungen mit dem Text aus dem Hebräerbrief, in dem verkündet wird, dass Jesus "für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden ist" (Hebr 5,9). Umgekehrt zeigt sich gerade in der Szene, in der Pilatus Jesus als den Menschen – "Ecce homo" – vorstellt, auch die Macht der Sünde, des Ungehorsams, "wie der Mensch wird, wenn er sich von Gott abwendet und die Weltherrschaft selbst in die Hände nimmt."(9)

Ich weiß, dass Gehorsam im Ordensleben oft sehr missverstanden wurde, und auch missverständlich praktiziert worden ist. Es wurden manche Dinge mit dem Etikett des Gehorsams versehen, die des Gehorsams nicht würdig sind. So ist eigentlich dieser "Evangelische Rat" sehr in Misskredit geraten, dass man kaum noch davon zu reden wagt. Aber wer sich in die Sohnes-Haltung Jesu hineinbegibt, wer sein Denken, Sinnen, Reden und Tun als die Form seines Lebens ansieht, der wird erkennen, wie subtil und fein Gehorsam im Alltag gelebt werden kann. Es gilt gerade auch im Umgang mit den Oberen und für die Oberen im Umgang mit denen, die ihnen und ihrer Sorge anvertraut sind; denn wer zum Oberen erwählt wird, muss der erste Gehorsame sein, so wie auch der Bischof dies gegenüber seinen Priestern und der Kirche zu sein hat. Mir scheint, dass wir hier heute vieles neu lernen müssen. In der Kirche und sicherlich auch in den Gemeinschaften wird manches Leben nicht fruchtbar, weil wir nicht in der Haltung des Gehorsams leben und zuviel um uns selbst kreisen. Die Gefahr der inneren und äußeren Spaltung ist dann nicht weit. Die Einheit der Kirche kann nur aus dem Gehorsam entspringen. Am tiefsten können wir das sehen, wenn wir auf den Gekreuzigten blicken. Er ist ausgespannt zwischen Himmel und Erde, er ist ausgespannt mit beiden Armen nach rechts und links. In der Mitte, da, wo sein Herz ist, wird er zerrissen und durchbohrt. Aber genau da entspringt die Einheit der Kirche. Konkrete Treue in Gehorsam gegenüber dem Herrn, der vom Kreuz aus sich uns zuneigt, ja, "der dem Willen des Vaters gehorsam durch seinen Tod am Kreuz der Welt das Leben geschenkt hat", wie es in dem stillen Gebet des Priesters vor dem Empfang der heiligen Kommunion heißt, hilft der Kirche und ihrer Einheit.

In der Armut wird der Gehorsam konkreter und damit auch die Treue: Sich ganz dem Werk Gottes zur Verfügung zu stellen, das geht nicht in einem einzelnen Akt am Anfang eines Lebens bei der Profess oder bei den endgültigen Gelübden. Das ist eine Lebenslinie, die sich durchzieht. Ich finde es sehr schön, dass das eben erwähnte Buch von Schwester Katharina Kluitmann mit dem Leitwort beginnt: "Opera mea Regi". Dieses Wort, dass alle ihre Werke dem König gehören, entstammt dem Psalm 45, der uns allen bekannt ist, wenn der Beter singt: "Mein Herz fließt über von froher Kunde, ich weihe mein Lied dem König" (Ps 45,2). Man kann auch sagen, dass man seine Werke oder sein Herz dem König weiht. In der Lebensbeschreibung der seligen Maria Droste zu Vischering wird ihre Berufungserfahrung geschildert und genau dieser Vers benannt als der, an dem sie ihre Berufung und Hingabe für den Herrn entdeckt.(10)

Vielleicht können das manche von Ihnen ebenso erzählen. Ob ich das nun Gehorsam, oder ob ich es Armut oder Jungfräulichkeit nenne, es ist in jedem Fall Hingabe, Hingabe an den treuen Gott. Es ist Hingabe an den Gott, der sich uns zuwendet, so wie Christus sich der Kirche auf dem Bild von Toni Zenz zuneigt. Armut heißt nichts anderes als Konkretion des Gehorsams, alles, was ich habe oder besitze, alle meine Kräfte und Fähigkeiten dem zuzuwenden, der offensichtlich nach meiner Liebe und Schönheit verlangt, so wie es derselbe Psalm an anderer Stelle ausdrückt: "Der König verlangt nach deiner Schönheit; er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm!" (ebd. 12).

Dass dies ganz besonders für die Jungfräulichkeit gilt, ergibt sich von selbst. Wie auch immer man die gemeinte Sache formuliert, sie bleibt in jedem Fall befremdlich für die Ohren und Augen unserer Zeitgenossen. Durch die Missbrauchsskandale begegnet diese Lebensform sogar einer großen Skepsis. Aber ist sie nicht gerade heute notwendiger denn je, da die Menschen den Eindruck haben, gerade auch durch die Missbrauchsskandale, dass man ohne vollzogene Sexualität gar nicht leben und vor allem nicht glücklich leben kann? Können Sie nicht als Ordenschristen in besonderer Weise deutlich machen, dass Ihr Herz ganz dem gehört, der sich Ihnen geweiht hat, so dass Sie sich Ihm geweiht haben?

Kürzlich habe ich in der Ordenskorrespondenz sehr wertvolle Artikel gefunden, die sich gerade mit diesem Thema ausführlich beschäftigen. Ich möchte hier eine Ordensfrau zitieren, die in diesem Heft bekennt: "Er nimmt in meinem Herzen den ersten Platz ein! Wenn Christus mein Herz unangefochten besetzt hält, dann kann nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch jeder noch so attraktive Mann meinen Weg kreuzen, ohne dass dies meine Berufung gefährdet. Wenn die Liebe zu Jesus die Liebe meines Lebens ist, kann ich mich wohl in einen Mann verlieben, gegen Jesus hat er aber trotzdem keine Chance, und wenn er so fromm wie klug ist, weiß er das auch."(11)

Liebe Schwestern und Brüder, wenn wir auf das Leben Jesu schauen, dürfen wir feststellen, wie sehr er aus dem Gehorsam gelebt hat, wie er diesen Gehorsam in der Hingabe von allem verwirklicht hat – bis hin zur Heimatlosigkeit, so dass er keinen Ort hatte, wohin er sein Haupt legen konnte (vgl. Lk 9,58). Schließlich hat er sein Haupt auf das Holz des Kreuzes gelegt. So hat er sich in Kreuz und Eucharistie an seine Braut Kirche verschenkt. Wenn wir ihn anschauen, der sich uns zuneigt, der uns schleppt, trägt und rettet, dann dürfen wir wohl sagen: "Herr, schenke uns deine Treue. Ringe weiter um uns und trage uns, so alt wir auch werden."

Ein Leben lang Antwort zu geben auf diese Treue Gottes, das kann sich durchbuchstabieren im Gehorsam, in Armut und einem keuschen Leben in den Gelübden. Es wird zur Darstellung des Christseins und der Kirche. Es ist eine Gnade, da hineingerufen worden zu sein, und deshalb ist es die große Herausforderung, dankbar und demütig zugleich zu bleiben.

Der geistliche Schriftsteller Andreas Knapp hat in einem wunderbaren Text mit dem Titel "Begegnung" ein solches Leben zusammengefasst:

"von vorn
durch das Auge
in die Brust

dein Blick
trifft mich Innen

durchbohrt
werde ich lebendig"(12)

Liebe Schwestern und Brüder, so schaut er uns an, als der Gekreuzigte und Verwundete, als der, der als Durchbohrter, gehorsam, arm und jungfräulich fruchtbar, jungfräulich-fruchtbar und deshalb lebendig war. Dieser Blick hat uns innen getroffen, durch das Auge des Herzens in die innerste Mitte des Herzens. Greifen wir diesen Blick auf, werden wir lebendig, bleiben wir lebendig, auch dann, wenn wir alt und grau werden und uns nur noch dahin schleppen. Letztlich trägt und schleppt Er uns.

Ich möchte Ihnen wünschen, dass Sie durch diesen Tag erfahren dürfen, wie sehr Sie sich auch durch das gegenseitige Zeugnis einander tragen, ja, wie sehr Sie die Kirche von Osnabrück tragen, selbst wenn sich manches in der Kirche als schleppend darstellt. Lassen Sie sich von diesem Blick des Herrn treffen, innen, und wie der Schriftsteller Knapp sagt: "durchbohrt werde ich lebendig".

Liebe Schwestern, liebe Brüder, wie könnte ich als Bischof von Münster am heutigen Tag schließen, ohne dass ich die Frau bedenke, derer das Bistum seit einigen Jahren gedenken darf, weil der selige Papst Johannes Paul II. sie selig gesprochen hat. Ich meine die selige Maria Euthymia. Heute ist ihr Sterbetag vor 57 Jahren. Deshalb am Schluss ein Wort von ihr: "Du allein sollst von nun an mein höchstes Gut sein, du mein höchstes Gut in alle Ewigkeit bleiben, denn du allein bist meine Speise und mein Trank, meine Liebe und meine Freude, meine Lust und meine ganze Seligkeit."(13) Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Anmerkungen:

(1) Predigt von Papst Benedikt XVI. am 02.02.2012, am "Tag des geweihten Lebens", in: L’Osservatore Romano, 10.02.2012, S. 7.
(2) K. Kluitmann, "Die Letzte macht das Licht an?" – Eine psychologische Untersuchung zur Situation junger Frauen in apostolisch-tätigen Ordensgemeinschaften in Deutschland, Münster 2007.
(3) Porta Fidei, 6.
(4) Zur Betrachtung des Jesaja-Textes hat mir geholfen H. Lubsczyk, Das Buch Jesaja, Teil II, in: Geistliche Schriftlesung, Düsseldorf 1971.
(5) Gotteslob 111.
(6) Gotteslob 157.
(7) Text: Jochen Klepper 1938, Melodie und Satz: Friedrich Samuel Rothenberg.
(8) EB 236.
(9) J. Ratzinger – Benedikt XVI., Jesus von Nazareth: Vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zur Auferstehung, Freiburg 2011, 223.
(10) Schwester Maria vom göttlichen Herzen – Das Leben der Gräfin Maria Droste zu Vischering, herausgegeben vom Provinzialat der Schwestern vom Guten Hirten in Münster, keine weiteren Angaben. Ich beziehe mich hier auf Seite 18, wo berichtet wird, dass sie 1880 als 17-Jährige im Pensionat durch eine Predigt über den Psalm 45, 12 – 13, angeregt wurde sich zu fragen, ob sie zum Ordensleben berufen ist.
(11) I. Kramp, Der Logos wurde Fleisch und hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen (Joh 1,14) – Keuschheit im Johannesevangelium, in: Ordenskorrespondenz – Zeitschrift für Fragen des Ordenslebens, 53 (2012), 11.
(12) A. Knapp, Werdet Vorübergehende – Gedichte unterwegs, Hockenheim 2001, 9.
(13) Aus Gebetstexten der seligen Maria Euthymia Ueffing in: Die Feier des Stundengebetes – Eigenfeiern des Bistums Münster, Münster 2008, 57.

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Text: Bischof Felix Genn
09.09.2012

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