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Seite: Aktuelles  >  Dankeswort von Bischof Genn bei seiner Einführung
23.05.2012
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Bischof Felix Genn
Bischof Felix Genn bedankt sich nach dem Einführungsgottesdienst für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Dokumentiert:

Dankeswort von Bischof Felix Genn

Bistum. Am Sonntag (29.03.2009) ist Felix Genn feierlich in sein Amt als Bischof von Münster eingeführt worden. Zum Abschluss des Pontifikalamts im münsterschen St.-Paulus-Dom sprachs Bischof Genn ein Dankeswort. kirchensite.de dokumentiert seine Ansprache.

Verehrte liebe Schwestern und Brüder. Am Ende dieser bewegenden Feier der Danksagung ist es an mir, noch ein paar bescheidene kurze Worte des Dankes zuzufügen. Ich danke Ihnen allen, liebe Schwestern und Brüder, den Gläubigen nicht nur aus dem Münsterland, sondern aus allen Regionen unseres Bistums vom Niederrhein und Oldenburg, allen die in den beiden anderen Kirchen den Gottesdienst mitgefeiert haben, allen die ihn auch am Internet miterleben durften. Ich danke Ihnen, dass Sie die Feier der Danksagung durch Ihr Beten und Singen unterstützt haben, begleitet von dem Chor, von allen, die zur Liturgie ihren Beitrag gegeben haben - von den Küstern und Messdienern und allen, die hier mitgewirkt haben. Ich freue mich, dass so viele Bischöfe, so viele Priester, Diakone, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst hier unter uns sind. In dieser Stadt, die zusammen mit Osnabrück die Stadt des Westfälischen Friedens ist, ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, zu danken für die Anwesenheit unserer evangelischen Brüder und Schwestern und den Brüdern und Schwestern aus der Orthodoxie.

Ich möchte dem Herrn danken, dass er mir das Vertrauen des Heiligen Vaters geschenkt habe. Ich möchte Sie, verehrter Herr Apostolischer Nuntius, bitten, dem Heiligen Vater meinen Dank zu sagen für das Vertrauen, das er mir entgegengebracht hat, mich zum Bischof dieses großen Bistums zu ernennen und auch Ihnen persönlich für Ihre Worte ein ganz herzliches Dankeschön. Sowohl dem Domkapitel, als auch allen Priestern danke ich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde in der Wahl durch das Domkapitel, aber auch durch all das, was ich in den zurückliegenden Wochen und Monaten an Zuneigung und Zustimmung erfahren durfte. Liebe Mitbrüder im Domkapitel, ein herzliches Vergelts Gott. Und da Sie mir die Mitra geschenkt haben, die ich heute trage, weiß ich immer, was Sie mir aufgegeben haben.

Ich danke unserem Metropoliten, dir lieber Kardinal Joachim, für deine herzlichen Worte der Begrüßung und der Einführung in diesen Gottesdienst. Du hast mich jetzt schon zum zweiten Mal als Bischof in mein Amt eingeführt. Danke auch für dein Vertrauen.

Ein herzliches Wort des Dankes dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert, für dieses Wort, das er mir gesagt hat. Ich werde versuchen, ihm gerecht zu werden und zu Münster zu passen.

Ihnen, verehrter Herr Ministerpräsident, ein herzliches Wort des Dankes für das, was Sie jetzt gesagt haben, und für die Zusammenarbeit, die ich in den zurückliegenden Jahren erfahren durfte. Ich möchte gerne wiederholen, was ich bei meiner Vereidigung in der Staatskanzlei, sowohl bei Ihnen in Düsseldorf, als auch in Hannover gesagt habe: dass meine Hände ausgestreckt sind für ein gutes Zusammenarbeiten von Kirche und Staat für die Menschen in unserem Land. Ganz herzlichen Dank.

Einzutreten in die Reihe so großer Bischöfe, wie es hier in Münster der Fall ist, ist eine Situation, die bescheiden machen kann. Deshalb noch einmal von meiner Seite aus. Den Applaus, den Bischof Reinhard schon vielfach heute empfangen durfte, möchte ich auch mit meinem herzlichen Vergelts Gott für seinen Dienst hier unterstreichen und mich bemühen, das fortzusetzen, was er begonnen hat: Das Leben zu verkündigen, um so dem wiederkommenden Christus entgegenzugehen. Noch einmal auch dir herzlichen Dank, selbstverständlich dem bisherigen Diözesan-Administrator Weihbischof Franz-Josef Overbeck, dass er in der Zeit der Vakanz so umsichtig und klug und mit Kompetenz das Bistum geführt hat und mich herzlich und im Vertrauen auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft empfangen hat. Herzlichen Dank dir lieber Franz-Josef.

Und so möchte ich mit Ihnen allen, liebe Schwestern und Brüder, mit den Priestern, Diakonen, Pastoralreferentinnen und -referenten den Weg in die Zukunft unseres Bistums gehen. Selbstverständlich in der Zusammenarbeit mit den engsten Mitarbeitern, und deswegen bin ich froh und dankbar, dass Prälat Kleyboldt mein Angebot angenommen hat und ich ihn hiermit zum Generalvikar des Bistums ernennen kann. Gerne bestätige ich auch den Offizial für den oldenburgischen Teil unseres Bistums, Weihbischof Heinrich Timmerevers, in seinem Amt als Offizial für Vechta. Mit Dankbarkeit für seinen bisherigen Dienst als Offizial ernenne ich Herrn Domkapitular Prälat Martin Hülskamp gerne zum Bischöflichen Offizial und danke ihm, dass er seine Bereitschaft bekundet hat.

Und sodann, liebe Schwestern und Brüder, wollen wir all unser menschliches Danken noch einmal zusammenfassen, indem wir miteinander den großen Lobgesang singen und Gott unserem Vater durch seinen Sohn Jesus Christus in der Gemeinschaft des heiligen Geistes preisen.

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