3.502 Kandidaten für die Pfarrgemeinderäte
Rege Wahlbeteiligung
Bistum. 3.502 Frauen und Männer sind bei den am 7. und 8. November 2009 im Bistum Münster durchgeführten Pfarrgemeinderatswahlen in das kirchliche Gremium gewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bistumsweit bei 10,01 Prozent. Bei der Wahl 2005 nutzten 10,70 Prozent der Wahlberechtigten ihr Stimmrecht. Die Pfarrgemeinderatswahl erfolgte in 321 Gemeinden, 76 Pfarreien nutzten die Möglichkeit, wegen anstehender Gemeindefusionen die Wahl zu verschieben. "Etwa zwei Drittel der Kirchenbesucher beteiligten sich an der Wahl. Nach der ersten Durchsicht befinden sich unter den Gewählten viele Frauen und Männer, die erstmals in das Gremium gewählt worden", sagt Ise Kamp, Geschäftsführerin des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster.
Aufgeteilt nach den Kreisdekanten und dem Stadtdekanat Münster ergeben sich folgende Ergebnisse (der Vergleich zur Wahl 2005 in Klammern): Borken 11,91 Prozent (11,73 Prozent), Coesfeld 12,08 Prozent (11,26), Kleve 8,98 Prozent (9,58 Prozent), Münster 7,78 Prozent (8,45 Prozent), Recklinghausen 7,2 Prozent (8,71), Steinfurt 11,12 Prozent (11,58 Prozent), Warendorf 11,45 Prozent (12,02), Wesel 7,08 Prozent (7,12 Prozent). Im Offizialatsbezirk Oldenburg lag die Wahlbeteiligung bei 12,48 Prozent (15,03 Prozent).
Eine detaillierte Auswertung liegt im Kreisdekanat Steinfurt vor: Dort verzeichnete die Gemeinde St. Johannes Baptist in Greven-Gimbte mit 31,95 Prozent die höchste Wahlbeteiligung. Die geringste Beteiligung meldete die Gemeinde St. Margaretha in Westerkappeln. Die höchste Frauenquote weist mit 87,5 Prozent die Gemeinde St. Franziskus in Ibbenbüren auf. Die höchste Männerquote hat mit 78,6 Prozent die Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Rheine: Sie stellt mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren den "jüngsten" Pfarrgemeinderat.
Bei den nur im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums durchgeführten Kirchenvorstandswahlen variiert die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den Pfarrgemeinderatswahlen nur geringfügig.
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