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11.12.2018
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Gemeinsam mit Bischof Felix Genn eröffneten die Provinzoberin Anneliese Stelzmann (3.v.r.) und die Generaloberin Schwester Kristin Battles (4.v.l.) die Ausstellung im Kloster Annenthal.

Gemeinsam mit Bischof Felix Genn eröffneten die Provinzoberin Anneliese Stelzmann (3.v.r.) und die Generaloberin Schwester Kristin Battles (4.v.l.) die Ausstellung im Kloster Annenthal.

Bischof Felix Genn eröffnet Ausstellung im Kloster Annenthal

Gottes Werk in der Welt

Coesfeld. Ein freudiger Anlass führte Bischof Felix Genn am Samstag (24.08.2013) nach Coesfeld. Erstmals besuchte er das Kloster Annenthal, den Ursprungsort der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau. Der Gemeinschaft gehören heute weltweit 2.200 Ordensfrauen an, 309 davon in Deutschland.

Anlass seines Besuchs war die Eröffnung der Ausstellung "Unser Erbe" zur Geschichte des Ordens. Die Initiative dazu entstand während des Generalkapitels 2010 in Rom. Umgesetzt wurde die Idee von Schwester Margret Koch, der Historikerin Sabine Heise und Stephan Kube, der unter anderem für die Konzeption des Euthymia-Zentrums der Clemensschwestern in Münster tätig war.

Mit der Ausstellung möchte die Gemeinschaft es den Schwestern ermöglichen, die Spiritualität des eigenen Ordens an der Gründungsstätte in Coesfeld vertieft kennen zu lernen. Viele ausländische Schwestern beispielsweise aus den USA, Brasilien, Korea, Indien oder Indonesien sind regelmäßig zu Gast im Kloster Annenthal.

"Die Ausstellung gibt Zeugnis von Gottes Werk in der Welt durch unsere Schwestern, die das Geschenk unseres Charismas in ihren Tätigkeiten leben. Und sie gibt Zeugnis von der Güte und fürsorgenden Liebe Gottes", sagte Generaloberin Schwester Kristin Battles vor 250 Gästen aus dem In- und Ausland.

In seiner Begrüßung hielt Genn fest, dass in seinem Herzen die Begegnung mit zahlreichen Schwestern lebe und damit verbunden ein großartiges Werk, dem die Gemeinschaft über viele Jahrzehnte gedient habe. Dafür wolle er Dank sagen. Genn zelebrierte die Heilige Messe gemeinsam mit Abt Laurentius Schlieker vom Kloster Gerleve und Johannes Arntz, Pfarrer in St. Lamberti und Kreisdechant.

Als ein glückliches Zusammentreffen der Geschichte empfand Genn es, dass am Anfang der Gründung des Ordens Bischof Johann Georg Müller stand. "Er stammt aus meiner Heimat­diözese, trug 1844 die Verantwortung für die Wallfahrt zum Heiligen Rock und wirkte danach kurze Zeit als Weihbischof in Trier", stellte er Parallelen zu seinem Leben dar.

In seiner Predigt ermutigte er die Schwestern, andere zu Jesus zu führen mit dem eindeutigen Bekenntnis: "Ich habe ihn gefunden." Genn: "Jeder Tag ist eine neue Gelegenheit ihn zu finden, oder besser gesagt: mich von ihm finden zu lassen. Darin gründet Ihre Spiritualität. Sie wissen, wie sehr es sowohl der Stifterin, heiligen Julie Billiart, als auch ihren beiden Gründerinnen ein Herzensanliegen war, die in Jesus Mensch gewordene Güte Gottes weiter zu tragen."

Die Ausstellung zeige auch, was alles von Jesus an Gutem in die Welt gekommen sei. Heute seien viele Menschen skeptisch. Sie sähen zuerst die zahlreichen Fehler der Christentumsgeschichte mit ihren 2000 Jahren und fragten sich, ob von dort etwas Gutes kommen könne. Auf diese Skepsis könne man mit den Worten des Philippus antworten: "Komm und sieh!" "Das können wir auch durch unser Lebenszeugnis, ohne eine Ausstellung, einfach durch unsere Worte und unser Dasein realisieren: Anderen zu sagen: ›Ja, ich verstehe deine Skepsis. Aber komm und sieh!", sagte Genn in seiner Predigt.

Die Menschen könnten erfahren: Wer sich auf diese Spur begibt, werde von Jesus gefunden. Und wer sich darauf einlasse, "der wird noch Größeres sehen, als jede Ausstellung deutlich machen kann. Er wird sehen: Über dieser Welt, die sich in sich selbst einrichten will, gibt es auch einen offenen Himmel, gibt es die Perspektive der Zukunft, weil es den Abstieg der Liebe Gottes zu uns gibt", sagte der Bischof.

Im Anschluss an das Pontifikalamt, das musikalisch vom Sandwichchor St. Lamberti gestaltet wurde, segnete Genn die neue Ausstellung. Diese kann nach Absprache mit den Schwestern besucht werden. Weitere Infos unter Telefon 02541 / 72080.

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentiert: Predigt des Bischofs zur Ausstellungseröffnung im Kloster Annenthal (24.08.2013)
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Bischof Felix Genn
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Orden

Text: Michaela Kiepe | Foto: Michaela Kiepe in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
02.09.2013

    1. Dokumentiert: Predigt des Bischofs zur Ausstellungseröffnung im Kloster Annenthal

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