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10.12.2018
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Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke überreichte heute die Stiftungsurkunde an Bruder Benedikt M. Ende, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und seine Mitbrüder.

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke überreichte heute die Stiftungsurkunde an Bruder Benedikt M. Ende, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und seine Mitbrüder.

Stiftung der Alexianerbrüder in Münster-Amelsbüren gegründet

"Senfkorn" gedeiht weiter

Münster-Amelsbüren. Es war auf den Tag genau 125 Jahre nach der Aufnahme des ersten Patienten, den die Alexianerbrüder im damals neuen Krankenhaus Haus Kannen in Münster-Amelsbüren begrüßten, als ein gleicher Stelle wieder Richtungsweisendes geschah. Am Donnerstag (31.01.2013) wurde eine kirchliche Stiftung gegründet, die künftig Träger aller Einrichtungen der Alexianer ist. Als Träger löst die Stiftung den Orden selbst ab.

"Mit Freude und Dankbarkeit", begrüßte der Vorsitzende des neuen Stiftungskuratoriums, Provinzial Bruder Benedikt M. Ende, Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke im Kunsthaus Kannen, wo sich nach einem Gottesdienst zahlreiche Alexianerbrüder und Vertreterinnen und Vertreter aus den vielen sozialen und Gesundheitseinrichtungen, die der Orden in ganz Deutschland betreibt, versammelten. Reinhard Klenke verband "Jubiläum und Dienstgeschäft nur allzu gerne", so sagte er in seinen Begrüßungsworten. Wie beim Senfkorn aus dem biblischen Gleichnis sei aus den Pioniertaten des Anfangs inzwischen eines der größten katholischen Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens erwachsen. Der Hauptsitz der Alexianer befindet sich dabei in Münster-Amelsbüren.

Der "ganze Mensch"

Der Regierungspräsident lobte die gute und professionelle Arbeit, die die mehr als 10.750 Mitarbeiter in über 170 Einrichtungen leisteten – mehr aber noch legte er Wert auf den christlichen Geist, aus dem heraus die Arbeit in den Behindertenwerkstätten und Integrationswerkstätten, in Krankenhäusern, Pflege- und gerontopsychiatrischen Einrichtungen getan werde. "Der Mensch in seiner Gesamtheit liegt Ihnen am Herzen", so Klenke.

Damit überreichte er die Urkunde zur offiziellen Gründung der "Stiftung der Alexianerbrüder". Künftig wird diese Stiftung Träger des Unternehmens sein, nicht mehr der Orden. Dennoch zeige die Mitgliedschaft von fünf Alexianerbrüdern im Kuratorium, dass man sich weiter nach personellen und fachlichen Möglichkeiten in die Arbeit einbringe. In der neu gegründeten Stiftung kirchlichen Rechtes werde aber zusätzlich weltliche Fachkompetenz aus den Bereichen Finanzen und Recht vertreten sein. Ein siebenköpfiger Aufsichtsrat und eine doppelte Hauptgeschäftsführung werden sich künftig um den weiteren Weg des Unternehmens verantwortlich kümmern. "Das ist eine adäquate Organisationsform", darin stimmten der Provinzial und der Regierungspräsident überein.

Künftig können nun auch Förderer die Stiftung darin unterstützen, das geistige, kulturelle und religiöse Wirken der Ordensgemeinschaft für kranke und bedürftige Menschen im In- und Ausland zu fördern. Mehr als zufrieden nahm deshalb Bruder Benedikt M. Ende die bedeutende Stiftungsurkunde am Jubiläumstag im Kreis seiner Mitbrüder entgegen.

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  1. undefinedAuch im Jubiläumsjahr weiter öffnen (11.12.2012)
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Orden

Text: Heike Hänscheid | Foto: pd
31.01.2013

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