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18.10.2017
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Die Vorstandsmitglieder.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins "Hope for Ghana", die erste Vorsitzende Monika Fischer (3.v.l.) der zweite Vorsitzende Lutz Althüser (2.v.r.) und Schatzmeister Holger Humboldt (2.v.l.) begrüßten besonders Ghanas Botschafter, Paul King Aryene (4.v.r.), die Ärztin Diana Dogbe (5.v.l.), Kajo Schukalla (5.v.r.), die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Helmes (r.) und die drei Helfer Matthias Roß (3.v.r.), Stefan Roß (l.) und Vinzenz Löcken (4.v.l.).

Verein "Hope for Ghana": Botschafter der Republik Ghana zu Gast

Ambulanz-Station in Bachabordo

Rheine. Couscous mit Erdnusssauce und Hähnchenfleisch servierten afrikanische Frauen in farbenprächtiger Kleidung, teils mit kunstvoll gewickelten Kopfbedeckungen. Schülerinnen der AG "Hope for Africa" (Hoffnung für Afrika) des Gymnasiums Dionysianum in Rheine reichten frittierte Bananen – das alles zu afrikanischer Trommelmusik und eindrucksvollen Ghana-Impressionen.

Afrikanisches Flair machte sich breit im Paulus-Haus in Rheine, als der noch junge Verein "Hope for Ghana" zum Dankeschön-Abend eingeladen hatte. Sogar Ghanas Botschafter, Paul King Aryene, war aus Berlin angereist, um dem Verein und seinen Helfern zu danken und sich mit ihnen darüber zu freuen, dass das erste große Projekt des Vereins – eine Ambulanzstation im Dorf Bachabordo im Norden Ghanas – als nachhaltiger Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Menschen in Betrieb gegangen ist.

Auch Kajo Schukalla, der gleich in drei Funkionen, nämlich als Ghana-Koordinator im Ghana-Forum Nordrhein-Westfalen, als Vertreter des Diözesan-Ausschusses "Weltkirche" und als Vertreter der Bistums-Partnerschaft aus Münster gekommen war, sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Helmes freuten sich mit den Vereinsmitgliedern und Helfern über das gelungene erste Projekt.

Die Feuertaufe bestand die Station schon vor der offiziellen Eröffnung Anfang April. Dr. Johannes Beck, Leitender Oberarzt der Abteilung Viszeralchirurgie am Mathias-Spital in Rheine, und Krankenschwester Verena Wiesmann betrieben einen Tag lang die Ambulanzstation und behandelten 85 Patienten.

Im Januar waren drei junge Männer aus Rheine, Matthias und Stefan Roß sowie Vinzenz Löcken, nach Bachabordo gereist, um einen Generator zur Stromversorgung der Ambulanzstation zu installieren und die Station mit Lampen und Steckdosen auszustatten. Ihnen wurde großer Dank an dem Abend im Paulus-Haus gezollt. Mit Worten und Bildern informierten sie die vielen Anwesenden über ihren Aufenthalt in Ghana und ihre Arbeit an der Krankenstation. Um den Betrieb dauerhaft zu gewährleisten, sei es erforderlich, die medizinische Ausstattung ausreichend zu erweitern, berichten die Vorstandsmitglieder des Vereins.

Über die Ursprünge dieses Vereins, einer Arbeitsgemeinschaft am Gymnasium Dionysianum, und die Entwicklung bis heute setzte der zweite Vorsitzende, Lutz Althüser, die Interessierten in Kenntnis. Die Schul-AG hatte die Idee, kranken und behinderten Menschen im Norden Ghanas zu helfen – einer Region, in der die Menschen in der Savannenlandschaft in strohbedeckten Lehmhütten ohne jegliche Infrastruktur leben.

Ausweitung der Hilfe

Verschiedene Maßnahmen, wie ein Rollstuhlprojekt für behinderte  oder finanzielle Hilfe für an Aids erkrankte Menschen, unterstütze die AG, sagte die AG-Lehrerin und Vorsitzende von "Hope for Ghana", Monika Fischer. 2009 entstand die Idee, ein eigenständiges Projekt – den Bau der Ambulanzstation – umzusetzen. Weil es sich dabei um ein  größeres Vorhaben handelt, gründete sich am 8. Mai 2012 der Verein "Hope vor Ghana". Vorsitzende wurde Monika Fischer, zweiter Vorsitzender Lutz Althüser, Schatzmeister Holger Humboldt.

Der Standort für die Ambulanzstation, das Dorf Bachabordo in der Diözese Yendi, dessen Einzugsgebiet 22.000 Menschen in 15 Dörfern und 40 Siedlungen umfasst, ist eine Region, in der die Menschen bisher lange und umständliche Wege in Kauf nehmen mussten, um medizinische Hilfe zu erhalten. "Um die notwendige Versorgung zu leisten, wurde die Ambulanzstation in Zusammenarbeit mit der Diözese Yendi und dem Gesundheitsministerium errichtet", sagte Althüser.

Das nächste Zukunfts-Projekt für diese Station ist der Bau eines Brunnens. Auch sollen zusätzlich sanitäre Anlagen gebaut und eine Solaranlage errichtet werden, um den Dauerbetrieb des Generators zu vermeiden.

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hopeforghanaev.de

Text: Marianne Sasse | Foto: Marianne Sasse in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
06.05.2013

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