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17.11.2018
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Die Wallfahrt nachhaltig geprägt

Richard Schulte Staade feierte seinen 80. Geburtstag

Kevelaer. Richard Schulte Staade, langjähriger Wallfahrtsrektor und Pfarrer von St. Marien in Kevelaer, hat sein 80. Lebensjahr vollendet. Der aus Werden / Ruhr stammende Geistliche wurde 1963 zum Priester geweiht und lebt seit seiner Emeritierung 2006 in Wesel St. Martini. Bischof Heinrich Tenhumberg hatte Schulte Staade 1974 zum Pfarrer in Kevelaer berufen, ein Amt, das er über drei Jahrzehnte mit Hingabe und Leidenschaft ausübte.

Der Übergang musste damals zügig erfolgen, da der Gesundheitszustand von Johannes Oomen, Vorgänger von Schulte Staade, sich zunehmend verschlechterte. Oomen, der Heinrich Maria Janssen, dem späteren Bischof von Hildesheim, gefolgt war, gab am 2. November 1974 alle Ämter auf und verstarb 1975. Am 26. Januar 1975 wurde Schulte Staade als Pfarrer und Rektor der Wallfahrt eingeführt.

Schulte Staade ist auf dem elterlichen Bauernhof in Lüdinghausen aufgewachsen. Der Beruf des Landwirts hat ihn zeitlebens fasziniert, wie er immer wieder bestätigte. Doch der junge Bauer holte sein Abitur nach und zog den priesterlichen Beruf vor. 1963 erhielt er die Priesterweihe. Nach kurzer Zeit als Kaplan wurde er Bezirksvikar für das Bischöfliche Kommissariat Niederrhein in Wesel und wechselte 1971 als Domvikar in das Bischöfliche Generalvikariat, wo er sich den Themen Familien- und Erwachsenenseelsorge widmete.

Höhepunkt seiner Kevelaerer Jahre war der Besuch von Papst Johannes Paul II. am 2. Mai 1987 am Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten" (Consolatrix afflictorum) am Kapellenplatz. 1985 wurde Schulte Staade Domkapitular am St.-Paulus-Dom in Münster; überdies ist er Ehrendomherr an den Kathedralen von Luxemburg, Roermond und Presov. 1992 ehrte ihn der Heilige Vater mit dem Titel des Päpstlichen Ehrenprälaten. Noch heute kehrt Schulte Staade aus Liebe zur Gottesmutter oft nach Kevelaer zurück.

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