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29.09.2016
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Propst Hans-Bernd Serries.

Propst Hans-Bernd Serries ist glücklich über den Fund des alten Altargemäldes, das die Sterbeszene des heiligen Liudger zeigt.

Rückblick auf das Ludgerus-Jahr in Billerbeck

Ein Dachboden-Fund als Zugabe

Billerbeck. Viele Pilger haben in diesem Jahr, in dem sich der Todestag des heiligen Liudger zum 1.200. Mal jährte, seinen Sterbeort Billerbeck besucht.  

Umfangreich war das Programm in Billerbeck im Jubiläumsjahr. 25 zusätzliche Veranstaltungen fanden statt, 35 Pilgergruppen hatten sich angemeldet. "Das reichte von kleinen Gruppen bis zu Gruppen mit 500 Teilnehmern", erzählt Hans-Bernd Serries, Propst an St. Ludger. Aber auch nicht angemeldete Gruppen und viele Einzelpilger hätten sich in diesem Jahr auf den Weg zum Billerbecker Ludgerus-Dom gemacht, um in der Sterbekapelle zu beten. "Bis zu 10.000 Pilger zählen wir jährlich. Aber in diesem Jahr waren es deutlich mehr. Zudem gibt es bereits Anfragen für das nächste Jahr", freut sich der Seelsorger und fügt hinzu: "Es stimmt mich zuversichtlich, dass die Spur des Glaubens weiterhin lebendig ist", sagt Serries.

Doch nicht nur nach außen hat das Jubiläum gewirkt. "Wir sind als Gemeinde mit einer Woche der Glaubenserneuerung in dieses Jahr gestartet. Das hat für viele Gemeindemitglieder nachhaltig gewirkt. Ebenso haben wir von den Glaubenszeugnissen der Menschen, die sich zu uns auf den Weg gemacht haben, profitiert", erzählt Serries. Viele Gruppen, Vereine und Verbände hätten sich hilfreich in der Gemeinde engagiert. "Aber wir haben uns nicht übernommen. Im Mittelpunkt standen keine sogenannten Events, sondern viele Veranstaltungen, die durch ihren geistlichen Inhalt gewirkt haben."

Höhepunkte seien sicherlich der Empfang des neuen Bischofs von Münster, Felix Genn, am Vortag seiner Einführung gewesen, ebenso die Wallfahrt der muttersprachlichen Gemeinden mit ihrer Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen. "Unsere eigene Wallfahrt nach Essen-Werden gehört dazu wie auch der Gang von Gerleve nach Billerbeck über den Sint-Lürs-Weg", sagt Serries. Aus der Gemeinde sei der Wunsch geäußert worden, regelmäßig am Sonntag vor dem Hochfest des heiligen Liudger diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Vieles kann eine Gemeinde in einem solchen Jahr planen, doch manches passiert dann einfach unerwartet. So fand ein Kirchenvorstandsmitglied auf dem Dachboden der Propstei ein gefaltetes Bündel, das sich als ein Altargemälde des Malers Heinrich Cronenburg entpuppte. Es wird datiert auf die Zeit zwischen 1660 und 1680. "Es gibt nur wenige Darstellungen aus dem Leben des heiligen Liudger und nur zwei erhaltene Bilder von Cronenburg", weiß Serries um den Wert des Funds. Eine Restaurierung sei wünschenswert.

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Text: Michaela Kiepe | Foto: Michaela Kiepe in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
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