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16.11.2018
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Pfarrer aus Bockum-Hövel wurden von Pflichten entbunden

"Für Einheit der Pfarre beten"

Hamm-Bockum-Hövel. Die beiden Pfarrer der Gemeinde Heilig Geist in Hamm-Bockum-Hövel, Norbert Weidemann und Christoph Theberath, sind auf eigenen Wunsch und bis zur endgültigen Entscheidung durch den Bischof von Münster von ihren Pflichten in der Pfarrei entbunden worden. Zu diesem Schritt sehe er sich leider "zum Schutz der beiden Pfarrer" gezwungen, bedauert Generalvikar Norbert Kleyboldt in einem Schreiben an die Gemeindemitglieder in Bockum-Hövel. Das wurde am Sonntag, 9. August, in allen Gottesdiensten in Heilig Geist verlesen.

Der Stellvertreter des Bischofs dankt darin allen Pfarrmitgliedern, die die Priester in den zurückliegenden Monaten willkommen geheißen und sie in ihrer Arbeit unterstützt hätten: "Besonders danke ich den gewählten Mitgliedern in den Gremien für ihre konstruktive Zusammenarbeit." Die Pfarrer Weidemann und Theberath waren am 24. August 2008 durch Dechant Wilhelm Lohle in ihr Amt eingeführt worden. Hintergrund des Konflikts ist vermutlich ein Vorfall während eines Gottesdiensts aus Anlass des Schützenfests vor einigen Wochen.

"Bedauerliche Auseinandersetzung"

Prälat Kleyboldt spricht in seinem Schreiben von einer "sehr bedauerlichen Auseinandersetzung". Die beiden Pfarrer fühlten sich "körperlich und psychisch gegenwärtig nicht in der Lage, mit der Gemeinde Gottesdienst zu feiern und ihren Dienst zu tun". Dies sei eine traurige Entwicklung, die viele in der Gemeinde schmerzen werde, so der Generalvikar weiter: "Besonders bedauerlich ist dies, da beide Pfarrer in der Sache vollkommen richtig entschieden und gehandelt haben."

Wie die Bischöfliche Pressestelle mitteilte, wurde dem derzeit in Dorsten-Wulfen-Barkenberg tätigen Pfarrer Detlef Ziegler vorübergehend die Pfarrverwaltung übertragen, um die Seelsorge in den kommenden Wochen sicherzustellen. Die Bistumsleitung bitttet alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Pfarrei Heilig Geist, Ziegler in seiner schwierigen Aufgabe zu unterstützen. Wörtlich betont Generalvikar Kleyboldt: "Die kommenden Wochen sollten wir besonders nutzen, um für die Einheit in Ihrer Pfarre und der ganzen Kirche zu beten." Er stellt in seinem Brief an die Gemeinde in Aussicht, demnächst in einer Pfarrversammlung noch einmal über den Konflikt zu sprechen.

Text: als/pd
10.08.2009

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