Zahlen - Daten - Fakten
Der Struktur- und Stellenplan für das Kreisdekanat Coesfeld
Kreisdekanat Coesfeld. 321 inkardinierte Priester werden im Jahr 2020 dem Bistum Münster zur Verfügung stehen. Das hat die Hauptabteilung Seelsorge-Personal prognostiziert. Diese Zahl bildet die Grundlage für den Struktur- und Personalplan. Er berücksichtigt keine emeritierten Priester sowie keine Diakone mit Zivilberuf. Priester der Weltkirche kommen beispielsweise aus Indien, Afrika oder Rumänien. Der Stundenumfang bei den Pastoralreferenten ist in dem Personalplan nicht beschrieben.
Dekanat Coesfeld
Billerbeck: In der 8.600-Seelen-Pfarrei St. Johannes ändert sich nichts. Der Stellenplan sieht einen Pfarrer, einen Priester der Weltkirche sowie einen Pastoralreferenten vor.
Rosendahl: Die Pfarreien der Seelsorgeeinheit bestehend aus St. Nikolaus Darfeld, Fabian und Sebastian Osterwick sowie St. Nikolaus Holtwick sollen nach den Plänen fusionieren. Die künftige 9.000 Katholiken starke Pfarrei erhält einen Pfarrer, einen Weltpriester sowie einen Pastoralreferenten.
Coesfeld: Angestrebt werden soll eine Fusion der Pfarreien Anna-Katharina, St. Lamberti sowie St. Johannes in Lette. 27.500 Mitglieder gehören dann der neuen Pfarrei an, die versorgt wird durch einen Pfarrer, drei Vicarii Cooperatores, vier Weltpriester sowie vier Pastoralreferenten, von denen jeweils einer in der Schul- beziehungsweise Krankenhausseelsorge tätig ist.
Dekanat Dülmen
Nottuln: Für die im vergangenen Jahr fusionierte Pfarrei St. Martinus ändert sich nichts. Für die 13.500 Katholiken sieht der Personalplan einen Pfarrer, einen Vicarius Cooperator, zwei Weltpriester sowie zwei Pastoralreferenten und einen Schulseelsorger vor.
Havixbeck: Auch in St. Dionysius und St. Georg in Havixbeck und Hohenholte bleibt alles wie es ist. Die vor fünf Jahren fusionierte 7.500-Seelen-Pfarrei wird von einem Team bestehend aus einem Pfarrer, einem Priester der Weltkirche sowie einem Pastoralreferenten betreut. Dazu kommt ein Priester für die Seelsorge im Stift Tilbeck.
Dülmen: Für Dülmen gibt es unterschiedliche Modelle. Eine Lösung mit drei Pfarreien sieht vor, dass die derzeitige Seelsorgeeinheit St. Pankratius Buldern und St. Georg Hiddingsel eine Pfarrei wird. Zudem könnten St. Antonius Merfeld und St. Agatha Rorup zu einer Pfarrei ebenso wie Heilig Kreuz, St. Joseph, St. Viktor, St. Mauritius und St. Jakobus zusammengeführt werden. Eine weitere Variante ist, dass St. Pankratius Buldern, St. Georg Hiddingsel und St. Agatha Rorup einen neuen pastoraler Raum bilden wie auch Heilig Kreuz, St. Joseph, St. Viktor, St. Mauritius, St. Jakobus und St. Antonius in Merfeld.
Dekanat Lüdinghausen
Ascheberg: Die Pfarreiengemeinschaft St. Lambertus, St. Anna Davensberg und St. Benediktus Herbern gehen zusammen. Betreut werden die 10.800 Katholiken von einem Team bestehend aus einem Pfarrer, zwei Priestern der Weltkirche sowie einem Pastoralreferenten.
Lüdinghausen: Die Pfarreiengemeinschaft St. Felizitas und St. Dionysius in Seppenrade soll zu einer 15.400 Mitglieder zählenden Pfarrei fusionieren. Der Personalplan sieht dafür einen Pfarrer, einen Vicarius Cooperator, einen Priester der Weltkirche sowie drei Pastoralreferenten vor, einer davon für die Krankenhausseelsorge.
Olfen: Für die St.-Vitus-Pfarrei in Olfen mit ihren 7.200 Mitgliedern ändert sich nichts. Sie wird betreut von einem Pfarrer, einem Priester der Weltkirche und einem Pastoralreferenten.
Nordkirchen: Im Prozess der Zusammenlegung befinden sich bereits die Pfarreien St. Mauritius, St. Dionysius in Capelle sowie St. Pankratius in Südkirchen. Die künftig 6.400 zählende Pfarrei wird betreut von einem Pfarrer, einem Priester der Weltkirche sowie zwei Pastoralreferenten, von denen einer in der Kinderheilstätte Nordkirchen tätig sein wird.
Senden: Ebenfalls auf dem Weg zur Fusion befinden sich in Senden St. Laurentius, St. Johannes Baptist in Bösensell, St. Urban in Ottmarsbocholt sowie St. Johannes der Täufer in Venne. Die künftig 12.200 Katholiken sollen betreut werden von einem Pfarrer, einem Vicarius Cooperator, einem Priester der Weltkirche sowie zwei Pastoralreferenten.
Dekanat Werne
Lünen: 2009 sind in Lünen vier Gemeinden zur neuen Pfarrei St. Marien zusammengegangen. Ein Pfarrer, ein Vicarius Cooperator, ein Priester der Weltkirche sowie drei Pastoralreferenten, einer davon in der Krankenhausseelsorge, betreuen 11.900 Katholiken.
Selm: In der vor zwei Jahren fusionierten Pfarrei St. Ludger in Selm ändert sich ebenfalls nichts. Ein Pfarrer, ein Vicarius Cooperator, ein Priester der Weltkirche und zwei Pastoralreferenten arbeiten als Seelsorgeteam zusammen.
Selm-Cappenberg: Die Pfarrei St. Johannes Evangelist in Cappenberg hat eine Sonderstellung, da sie von den Prämonstratensern seelsorglich betreut wird.
Werne: Die Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus und Seliger Nikolaus Groß soll zu einer Pfarrei zusammengeführt werden. Der Personalplan für die künftig 16.600 Katholiken sieht einen Pfarrer, einen Vicarius Cooperator, zwei Priester der Weltkirche sowie zwei Pastoralreferenten und jeweils einen Pastoralreferenten für die Krankenhaus- und die Schulseelsorge vor.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Strukur- und Stellenplan des Bistums im Kreisdekanat Coesfeld vorgestellt (27.01.2011)
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