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29.07.2016
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Original und Nachbau: Am Tag der katholischen Schulen bauten Jugendliche den St.-Paulus-Dom aus Getränkekisten nach.

2.000 Teilnehmer beim Tag der katholischen Schulen

Der St.-Paulus-Dom in strahlendem Gelb...

Bistum. Zu einem bunten Treiben auf dem Domplatz waren nach Veranstalter-Angaben mehr als 2.000 Schüler, Eltern und Lehrern zum "Tag der katholischen Schulen" nach Münster gekommen. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus einer Vielzahl an Mitmachaktionen und Projekten wählen, während Eltern und Lehrer zu Arbeitskreisen über Schulprogramme und pädagogische Konzepte eingeladen waren. "Damit der Mensch sein Ziel erreicht" lautete die Überschrift passend zum neuen Leitbild für die katholischen Schulen im Bistum Münster, das durch diesen Aktionstag verdeutlicht werden sollte.

"Probier’ dich mal aus." Dieser Appell am "Tag der katholischen Schulen" sprach dieses Mal bewusst die Achtklässler an, die gewöhnlich "relativ wenig im Blick" seien, so Michael Sandkamp, Referent in der Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariates in Münster. Die Idee des Tages sei es, dass Schüler etwas Neues erleben oder etwas Bekanntes anders und in Gemeinschaft erleben können.

Gerade von der Erfahrung "Ich kann mit anderen etwas unternehmen, ohne sie vorher zu kennen" könnten die Schüler an diesem Tag besonders profitieren, hob Michael Schweer, Abteilungsleiter für die katholischen Schulen, hervor. Zudem gehe vom Aktionstag die Botschaft aus, dass "Schule mehr ist als die Erfüllung von Bildungsstandards und das Abarbeiten von Lehrplänen". Auch das neue Schulleitbild verdeutliche dieses weitere Verständnis von Bildung.

Sägearbeiten – Profil finden

"Mein Profil" aussägen konnten Schüler beim Workshop von Beatrix Müller-Laakmann und ihrem Zwölftklässler-Team von der Liebfrauenschule in Coesfeld. Dazu wurden die Schattenrisse auf Holz gezeichnet und mit Laubsägen ausgeschnitten. David versuchte seinen Kopf "einfach schön zu machen", während sich Lena auf "schöne Formen und Farben" konzentrierte. "Die jüngeren Schüler arbeiten alle sehr gut mit", stellte die Oberstufenschülerin Katrin Hessing fest. Jedes Kind arbeite zwar anders, aber alle hätten Spaß dabei.

13 Schüler, ausgerüstet mit 7,5-zentimeterbreiten Holzbalken und Getränkekisten, versuchten eine gemeinsame Wegstrecke zurück zu legen, ohne den Boden zu berühren. Zu dieser gemeinschaftlichen Herausforderung hatte die "Junge Gemeinschaft" (JG) eingeladen. Um miteinander ein Ziel zu erreichen, müsse man sich absprechen und kooperieren, erklärt Sabine Düro von der JG. Das sei die Erfahrung, die die Schüler in diesem Workshop machen könnten. Wenn einer den Boden berührt, muss ein Element abgegeben werden, und die Gruppe muss zwangsläufig noch enger zusammenrücken.

Südafrikanische Tänze

An einer anderen Ecke des Domplatzes klang "Pata Pata" von Miriam Makeba aus den Boxen. Lydia Schleuter von der Liebfrauenschule in Coesfeld studierte mit den Schülern die Schritte des südafrikanischen Tanzes ein und sorgte damit für viel Anklang. Unterstützt wurde sie dabei von den angehenden Erziehern ihrer Schule wie Daniel Bertelsbeck, der die Rhythmusgruppe mit Bongos und Djembés zu dem so genannten "Line Dancing" dirigierte.

Weil die Workshops "Kochen" und "Kulissenbau" schon belegt waren, nahmen Katharina, Laura, Hanna und Stina von der Canisiusschule in Ahaus an der Aktion "Zeichen setzen" teil. Hand-Abdrücke "mit schönen Sommerfarben" wählten sie als Motiv für ihr Holzbohlen-Brett, das später ebenso wie die anderen 49 Bretter in einer Art Parcours zwischen Bischofshaus und Domeingang aufgestellt wurden. Als "Ausdruck von Aktivität und Kreativität in Gemeinschaft" wollte Stefan Feltes vom Berufskolleg Placidahaus in Xanten die Baubohlen-Aktion verstanden wissen, die Passanten "ganz neue Sichtweisen" ermögliche.

"Wir bauen den Dom" – aus Getränkekisten

Weitere Höhepunkte des Tages, die auch abschließend auf dem Domplatz präsentiert wurden, waren die Theatergruppe "Hoch hinaus" mit einer Gerüstperformance vor dem Dom, das Getränkekisten-Stapelprojekt "Wir bauen den Dom" und die beiden Tanzgruppen "Hip-Hop-Dance" und "Line-Dancing", die ihre Choreographien auf der Bühne aufführten. Zu Abschluss des Tages feierte Weihbischof Franz-Josef Overbeck mit allen Beteiligten einen Wortgottesdienst.

"Es gab Anregungen, die man umsetzen kann", freute sich Johannes Epke, Lehrer am Gymnasium St. Michael in Ahlen. Die beiden Gesprächskreise hätten ihn inspiriert, neue Wege zu gehen. Angesichts der Umbruchsituation an den Gymnasien durch die Schulzeitverkürzung, "wollen wir an unserer Schule etwas verbessern". Anne Huellen, Lehrerin für Mathematik, Physik und Chemie hat über ihren "naturwissenschaftlichen Tellerrand" geschaut. Sie möchte gerne ein soziales Projekt, das sie im Workshop "Kopf – Herz – Hand" kennen gelernt hat, demnächst an ihrer Schule in Xanten umsetzen. "Das reizt mich."

Middendorf: Leitbild erfahrbar

Neben dem Erleben von vielen "freudigen Gesichtern und einer phantastischen Stimmung" ist es gelungen, "dass neue Leitbild für die katholischen Schulen am heutigen Tag erfahrbar zu machen", resümiert William Middendorf, Hauptabteilungsleiter in der bischöflichen Schulabteilung. Auch sei die Empfindung gewachsen, dass es eine Gemeinschaft der katholischen Schulen im Bistum gebe. So seien die katholischen Schulen des Bistums Münster ein "wesentlicher und besonderer Faktor" in der Schullandschaft in Nordrhein-Westfalen.

Text: Christoph Kirchhoff, Fotos: Michael Bönte, 07.09.2007

Lesen Sie außerdem in "kirchensite.de":
- Neues Leitbild für kirchliche Schulen "...damit der Mensch sein Ziel erreicht" (02.12.2006)

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