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29.07.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
Papst Johannes Paul II. eröffneteim Oktober 2004 das Jahr der Eucharistie.

Eucharistisches Jahr

…dass es ein Anziehungspunkt wird

Vatikan / Bistum. Bei der Eröffnung des Eucharistischen Jahres im Oktober vergangenen Jahres hat Papst Johannes Paul II. die Gläubigen eingeladen, besonders intensiv an Eucharistiefeiern teilzunehmen und Frömmigkeitsformen wie die "eucharistische Anbetung" neu zu beleben.

Der Papst rief in seinem Schreiben "Mane nobiscum domine" (Bleibe bei uns Herr) vom 7. Oktober 2004 dazu auf: "Insbesondere ist es notwendig, sowohl in der Feier der Messe als auch im eucharistischen Kult außerhalb der Messe das lebendige Bewusstsein der realen Gegenwart Christi zu pflegen, indem Sorgfalt darauf verwendet wird, diese Gegenwart mit dem Ton der Stimme, den Gesten, den Bewegungen, mit der Gesamtheit des Verhaltens zu bezeugen." Der Stille solle sowohl bei der Feier der Eucharistie als auch bei der eucharistischen Anbetung Raum gegeben werden. Der Umgang mit dem Sakrament müsse von "tiefem Respekt" geprägt sein.

Gegenwart Jesu im Tabernakel

Die Gegenwart Jesu im Tabernakel muss nach Ansicht von Papst Johannes Paul II. "ein Anziehungspunkt für eine immer größere Anzahl von Seelen sein, die von Liebe zu ihm erfüllt sind und fähig sind, lange da zu bleiben, um seine Stimme zu hören und gleichsam seinen Herzschlag zu spüren".

Die eucharistische Anbetung außerhalb der heiligen Messe soll nach dem Willen des verstorbenen Papstes während dieses Jahres zu einer besonderen Aufgabe für die einzelnen Pfarrgemeinden und Ordensgemeinschaften werden. "Verweilen wir lange auf den Knien vor dem in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn, indem wir mit unserem Glauben und unserer Liebe die Nachlässigkeit, die Vergessenheit und sogar die Beleidigungen wiedergutmachen, die unser Erlöser in vielen Teilen der Welt erleiden muss."

Fronleichnam

Das Hochfest Fronleichnam mit seiner traditionellen Prozession soll in diesem Jahr "mit besonderer Inbrunst begangen werden", wie der Heilige Vater schrieb. Und er fährt fort: "Der Glaube an Gott, der in seiner Menschwerdung zum Gefährten auf unserer Reise wurde, soll überall verkündet werden, besonders auf unseren Straßen und in unseren Häusern als Ausdruck unserer dankbaren Liebe und als Quelle unerschöpflichen Segens."

Das Eucharistische Jahr dauert von Oktober 2004 bis Oktober 2005.

Text: Norbert Göckener, 24.05.2005 /
Foto: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH

Lesen Sie außerdem in "kirchensite":
- Das Schreiben "Mane nobiscum domine" zum Herunterladen…
- Kirche von A bis Z: Eucharistie
- Kirche von A bis Z: Ewige Anbetung

Mehr zu diesem Thema in "kirchensite": Eucharistie

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