Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles  >  Archivartikel
29.07.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Aus dem kirchensite.de-Archiv
Heiliger Josef

19. März

Heiliger Josef

Lebensdaten:

Geboren in Nazaret, gestorben im 1. Jahrhundert.

Vita:

Josef stammte aus dem Geschlecht König Davids und lebte als Zimmermann in Nazaret in Galiläa. Er war der Verlobte der Gottesmutter Maria. Als Maria schwanger wurde, wollte sich Josef in aller Stille von ihr trennen. Doch im Traum erschien ihm ein Engel der ihn in das Geheimnis der göttlichen Empfängnis Mariens einweihte. Von diesem Tag an lebte das Paar in jungfräulicher Ehe. Auf dem Weg zur von Kaiser Augustus angeordneten Volkszählung gebar Maria in einem Stall nahe Betlehem einen Sohn, dem Josef den Namen Jesus gab. Er floh mit Mutter und Kind vor den Häschern des Herodes nach Ägypten und kehrte erst nach Nazaret zurück, als er von Herodes’ Tod hörte.

Als Jesus zwölf Jahre alt war, pilgerte die heilige Familie zum Osterfest nach Jerusalem. Diese Begebenheit ist das letzte Mal, dass Josef in der Heiligen Schrift erwähnt wird. Man nimmt an, er sei zwischen der Pilgerreise und Jesu öffentlichem Wirken gestorben. Vorstellbar ist allerdings auch, dass er sich von da an immer im Hintergrund hielt und dass deswegen in den Evangelien nicht näher auf ihn eingegangen wird.

Brauchtum:

Josef gehört zu den meist verehrten Heiligen überhaupt. Im Orient begann seine Verehrung bereits sehr früh, die erste Erwähnung in einem Heiligenkalender des Abendlandes findet sich für Josef erst um 850. Große Kirchenpersönlichkeiten wie Bernhard von Clairvaux, Theresia von Avila oder Franz von Sales sowie insbesondere die Franziskaner förderten die liturgische und volkstümliche Verehrung des Nährvaters Jesu.

Am Josefi-Tag sind besonders in den Alpenländern verschiedene Bräuche bekannt, darunter das Verteilen der "Josefi-Kücherln", eines Schmalzgebäcks. Warum der heilige Josef genau am 19. März gefeiert wird, ist nicht sicher. Vielleicht, weil dieses Datum nahe am Fest Mariä Verkündigung (25. März) liegt, oder weil bereits im alten Rom der 19. März als Fest der Göttin Minerva, der Schutzpatronin der Handwerker, begangen wurde.

Namensbedeutung:

"Josef" ist hebräisch und bedeutet "(Gott) möge hinzufügen".

Namensableitungen:

Von "Josef" gibt es die Verkleinerungsformen Sepp und Jupp. Darüber hinaus lassen sich die Namen Giuseppe, Joe, Joey und Jussuf auf "Josef" zurückführen

Darstellung:

Josef wird dargestellt als Zimmermann mit seinen Geräten, mit Wanderstab, Jesuskind oder Lilie.

Patron:

Papst Pius IX. erhob Josef im Jahre 1870 zum Patron der gesamten Kirche. Außerdem ist er Patron der nach ihm benannten Ordensgenossenschaften, Bruderschaften und Vereine, der Eheleute und der christlichen Familien, der Kinder, Jugendlichen, Jungfrauen, Waisen, Erzieher, Reisenden, Verbannten, Sterbenden, Arbeiter, Handwerker, Holzhauer, Ingenieure, Tischler, Totengräber, Wagner, Zimmerleute, in Wohnungsnot, in Versuchungen, verzweifelten Situationen, bei Augenleiden, der Keuschheit, für einen guten Tod.

Text: Thomas Mollen, März 2004

Zur Übersicht: Heiligenkalender…

Lesen Sie außerdem in "kirchensite":
- Josefsaltar in Emsdetten: Heiliger mit Wiedererkennungswert
- Kirche von A bis Z: Heilige
- Literatur zu Seligen und Heiligen

Haus der Seelsorge

Die Klosterfürbitte, der Gruppen-Chat und die E-Mail-Seelsorge haben seit dem 1. Mai 2016 eine eigene Internetseite: www.haus-der-seelsorge.de.

Jahr der Barmherzigkeit

Am 8. Dezember hat Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet.

VIDEO-Tipp ...

Bistumsmedien für "brüderliche Zurechtweisung".

Glaubenswissen

Diaspora: Christen in der Zerstreuung.

Dossier Wallfahrt

Seit Jahrhunderten machen sich Christen auf den Weg, um unterwegs Gott ein Stück näher zu kommen.

Beten mit Kindern

Vor dem Urlaub.

Mariä Himmelfahrt

Papst Pius XII. Erklärte am 1. November 1950, dass Maria "nach Vollendung ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden ist".

Beitrag für Betriebsrenten

Caritas-Mitarbeiter beteiligen sich künftig an den Beiträgen für ihre betriebliche Altersversorgung.

Kommentar

Der Angst keine Chance! - Markus Nolte über vier Anschläge in einer Woche

Berufe der Kirche

Die Diözesanstelle ist Ansprechpartner für Menschen, die Interesse an einem Beruf in der Kirche haben.

Bibelarbeiten

Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.

Eine-Welt-Arbeit

Die Eine-Welt-Arbeit im Bistum Münster wird vom Referat Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Münster koordiniert.

Haushalt des Bistums

Laufende Einnahmen und Ausgaben.

Wallfahrtsorte

Kevelaer: Trösterin der Betrübten.

Verbände

Kolpingwerk.

Ferienfreizeiten

Daheim und unterwegs.

Frauenseelsorge

Kirche und Frauen - das ist ein facettenreiches Pflaster.

Regionen

Borken-Steinfurt.

Kirche von A bis Z

Caritas: "Lieb" und "teuer".

Durch das Jahr

Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt.

Geistlicher Impuls

Irischer Reisesegen.

Mit der Bibel leben

Bibelarbeit zum Hohelied.

Heiligenlexikon

31. Juli: Ignatius von Loyola.

Glaubens-ABC

Engel: Gottes Bote.

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand