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06.12.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
 

13. Januar

Heiliger Gottfried von Cappenberg

Lebensdaten

geboren 1097 in Cappenberg
gestorben 1127 in Ilbenstadt

Vita

Gottfried von Cappenberg erlangte als Stifter verschiedener Prämonstratenserabteien Bedeutung. 1097 erblickte der aus dem Grafengeschlecht von Cappenberg stammende Gottfried auf dem Familienschloss in Westfalen das Licht der Welt. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Jutta von Arnsberg ein weltliches Leben.

Als er jedoch Predigten des heiligen Norbert von Xanten hört, ist er tief beeindruckt von den Worten des Gründers des Prämonstratenserordens. Gegen den Willen seines Schwiegervaters beschließt er darauf hin gemeinsam mit seinem Bruder Otto dem Orden die Burg von Cappenberg zu vermachen. Das Familienschloss wird so zum Prämonstratenserkloster umgewandelt.

Nach dem Tod seines Schwiegervaters tritt Gottfried schließlich selbst in den Orden ein. In der Nähe des Klosters Cappenberg gründet er ein Chorfrauenstift, in das dann auch seine Frau und seine Schwestern eintreten. Weitere Abteien gründet Gottfried in Verlar bei Coesfeld und in Ilbenstadt in der Wetterau.

Seine Liebe zu den Notleidenden und Kranken bewegt ihn dazu, neben der Propstei in Cappenberg auch ein Spital zu errichten. Bereits mit 30 Jahren stirbt Gottfried von Cappenberg am 13. Januar 1127 in dem von ihm gegründeten Kloster Ilbenstadt. Dort werden bis heute Reliquien, unter anderem auch das Haupt Gottfrieds, aufbewahrt. Weitere Reliquien des Heiligen finden sich in Cappenberg.

Namensbedeutung

Gottfried bedeutet "Gottesfriede" oder "der im Frieden Gottes Stehende" (althochdeutsch).

Namensableitungen

Von 'Gottfried' lassen sich folgende Namen ableiten: Godo, Göde, Golo, Gört, Göris, Götz.

Darstellung

Gottfried von Cappenberg wird als Prämonstratenser im weißen Habit dargestellt. Manche Abbildungen zeigen ihn mit einer Schüssel mit Broten, was auf seine Wohltätigkeit zurückzuführen ist. Des Weiteren wird er mit drei Kirchenmodellen dargestellt, da er drei Klöster gestiftet hat.

Text: Heike Harbecke, Januar 2004

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