
- Bei der Kreuzverehrung am Karfreitag wird ein Kreuz enthüllt.
Karfreitag
Gedenktag des Todes Jesu Christi
Um 15 Uhr, zur Todesstunde Christi, findet in den katholischen Kirchen die Karfreitagsliturgie statt; es wird keine Eucharistie (Messe) gefeiert. Zu Beginn ziehen der Priester und die Messdiener schweigend in die Kirche ein und legen sich als Zeichen der Trauer vor dem Altar auf den Boden.
Es folgen Gebete und Lesungen; Höhepunkt ist dabei die mit verteilten Sprecherrollen vorgetragene Leidensgeschichte Jesu nach dem Bericht des Evangelisten Johannes. Ihm folgen die so genannten großen Fürbitten.
Nächster Teil der Feier ist die Kreuzverehrung: Dabei wird ein verhülltes Kreuz in die Kirche getragen, enthüllt und durch Kniebeugen und Küsse verehrt. Dem schließt sich die Kommunionfeier an, bei der am Vortrag verwandelte Hostien gespendet werden.
Am Karfreitag finden zudem in vielen Gemeinden Kreuzwegandachten statt, bei denen die Gläubigen den letzten Weg Jesu betend nachgehen.
Text: Norbert Göckener, 15.04.03 / Foto: KNA
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