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04.12.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
Den Findling hat Ewald Emkeauf seinem Acker entdeckt.

Mein Denkmal und ich (124)

Maria auf dem Findling

Emstek. "Wenn die Sonne darauf scheint, glitzert der Stein", sagt Erwin Emke. Der Landwirt aus dem oldenburgischen Emstek entdeckte den Findling auf seinem Acker. Der Stein ist – obwohl durchgebrochen – sehr schwer. "Der wiegt über eine Tonne", schätzt Ewald Emke.

Erst ärgerte er sich über den Störenfried auf dem Feld. Bis ihm die ungewöhnliche Musterung auffiel. Dem mittlerweile pensionierten Landwirt wurde klar: Der Stein ist etwas Besonderes. So ein schöner Findling taucht kein zweites Mal im Emsteker Boden auf; vor allem: "Wir wollten schon immer eine Marienstatue für unseren Hof errichten. Jetzt hatten wir den passenden Sockel gefunden."

Das geschah vor mehr als zehn Jahren. Seitdem ziert eine bronzene Statue der Muttergottes mit dem Jesus-Kind den ungewöhnlichen Fund. Auf ein schützendes Dach für die Bronzefigur haben die Emkes übrigens verzichtet. "Maria soll von allen Seiten zu sehen sein", erklärt Emke.

Denkmal
Ewald Emke, Emstek

Bitte um Genesung erhört

Die Darstellung mit Kind war der Familie wichtig. Die Emkes haben sechs Kinder. Sohn Klaus erkrankte mit 19 Jahren schwer, verlor das Bewusstsein. "14 Tage lag er im Koma", erinnert sich Ewald Emke. Die Familie fuhr zum nah gelegenden Wallfahrtsort Bethen bei Cloppenburg. "Wir zündeten Kerzen an und haben gebetet, dass er wieder gesund wird."

Der Wunsch wurde ihnen erfüllt, die Gebete erhört. Nach einer schweren Operation wachte der Sohn auf und wurde wieder gesund. "Bis heute weiß man nicht genau, wie es zu der lebensbedrohlichen Infektion gekommen ist", erzählt Ewald Emke.

Aber eins ist für ihn sicher: Bei der Heilung seines schwerkranken Sohns haben die Gebete zur Muttergottes geholfen.

Immer mal wieder steigen Radfahrer ab, bewundern Maria und den Findling. Besonders in den Abendstunden, wenn die Sonne untergeht. "Dann glitzert er besonders schön", freut sich Emke.

Text und Fotos: Julia Hollwedel in Kirche+Leben, 02.07.2008

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